Samstag, 7. März 2009

Rabenschwarze Tage Teil.2

Nach soeinem Tag sollte man meinen, schlimmer kann es nicht mehr kommen! Es ist mal wieder Weltfrauentag.


Da möchte ich natürlich meinen Beitrag leisten, und als erstes fällt mir da ein Lateinisches Sprichwort ein: "audiatur et altera pars." ( auch die andere Partei muss gehört werden )

Eines der großen Üblen ist der Menschenhandel, und weil ich da was im Web gefunden habe was zu dieser ganzen Sache passt, möchte ich das hier wiedergeben:
UNO-BERICHT - Frauen mischen im Menschenhandel mit. Von Merle Schmalenbach
Ein aktueller Uno-Bericht zeigt: Menschenhandel ist nach wie vor ein weit verbreitetes Phänomen. Immer häufiger sind Frauen dabei nicht nur Opfer. In einigen Staaten stellen sie die Mehrheit der Täter. (Tschuldigung - Täterrinnen natürlich)
Berlin - "Ein Verbrechen, das uns alle beschämt", steht in großen Lettern auf dem aktuellen Uno-Bericht zum Menschenhandel. Dessen Inhalt überrascht vor allem in einem Punkt: Häufig sind Frauen die Täterinnen. Sie führen die Statistiken in 30 Prozent der untersuchten Länder an. In Osteuropa und Zentralasien stellen sie sogar über 60 Prozent der verurteilten Täter und Täterinnen.
"In diesen Gebieten ist es die Norm, dass es Frauen sind, die mit Frauen handeln", sagt Antonio Maria Costa, Exekutivdirektor des Uno-Büros für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC). In Europa seien Frauen in kaum einem anderen Zweig der Kriminalität dermaßen aktiv. Selbst ehemalige Opfer würden zu Täterinnen, so der Bericht. "Es ist schockierend", sagt Costa gegenüber der Presse.
Die UNODC hat Daten aus 155 Ländern ausgewertet. Sie betreffen die Jahre 2007 und 2008. Es ist die bisher umfangreichste globale Untersuchung, die sich mit dem Menschenhandel befasst. Auf 292 Seiten lässt sich nachlesen, wie weit verbreitet Menschenhandel auch heute noch ist - und wie schwer es ist, an Daten zu kommen.
Zwei Millionen Menschen sind jährlich betroffen.
"Manche Länder informieren uns noch nicht einmal über das Problem in ihrer Mitte", sagt Costa. "Entweder sind sie zu unorganisiert, um die Informationen zu sammeln, oder sie wollen sie nicht mit uns teilen - vielleicht aus Scham."
Daher existieren auch nur Schätzungen über das Ausmaß: Etwa zwei Millionen Menschen geraten jährlich in die moderne Form der Sklaverei, so die Internationale Arbeitsorganisation (ILO). Laut UNODC wird nur eines von hundert Opfern gerettet.
Sexuelle Ausbeutung scheint der häufigste Grund für Menschenhandel zu sein (79 Prozent), an zweiter Stelle steht Zwangsarbeit (18 Prozent). Allerdings können die Zahlen täuschen, so die UNODC. Zwangsprostitution sei in Städten und an den Straßen sichtbarer und werde deshalb häufiger entdeckt: "Wir sehen nur die Spitze des Eisberges", sagt Costa. "Wie viele hunderttausend Opfer schuften in Ausbeuter-Betrieben, auf Feldern, in Mienen, Fabriken oder sind als Haussklaven gefangen?"
20 Prozent der Opfer sind Kinder
Weltweit seien etwa 20 Prozent der Opfer von Menschenhandel Kinder. In manchen Gebieten Westafrikas liege die Quote sogar bei fast 100 Prozent. Sie entwirren Fischernetze, nähen Luxusgüter, sammeln Kakao, müssen betteln oder sich prostituieren, werden als Kindbräute oder Kamel-Jockeys verkauft. In manchen Kriegsgebieten bekommen sie ein Gewehr in die Hand gedrückt.
Obwohl das Uno-Protokoll gegen Menschenhandel 2003 in Kraft trat, fehlt es dem Bericht zufolge bei der Umsetzung noch in vielen Ländern an politischem Willen oder juristischen Instrumenten, vor allem in Afrika. Die UNODC appelliert an die Regierungen und den privaten Sektor, den Kampf gegen Menschenhandel zu verstärken: "Es ist krank, dass wir im 21. Jahrhundert überhaupt noch einen Bericht über Sklaverei schreiben müssen", sagt Costa.
Die Wirtschaftskrise werde das Problem voraussichtlich verschärfen: Sie vergrößere die Zahl der potentiellen Opfer und steigere den Bedarf nach billigen Gütern und Dienstleistungen. Viele Menschen werden "noch gefährdeter sein", so die UNODC.

Oscar Wild soll mal gesagt haben: "Demokratie ist nichts anderes als das Niederknüppeln des Volkes durch das Volk für das Volk."
Da es beim Weltfrauentag auch um die Sogenannte Geschlechterdemokratie geht, können wir aus den Beobachtungen, wie sich diese Sogenannte Gleichberechtigung in der Realität auswirkt, das Zitat folgendermaßen neu auflegen:
"Geschlechterdemokratie ist nichts anderes als das Niederknüppeln des Mannes durch die Frauen und Männer für die Frauen."

"Mann muss den Leuten Feinde geben, das eigene Tun dann einerlei." So wird das Leben des Mannes dann eben zum SchattenLeben. Denn "Geschichte wird immer von Siegern geschrieben, Geschichte ist nie Objektiv". Oder anders gesagt "die Wahrheit erschließt sich einem nicht immer auf den ersten Blick".
Nicht das mir hier jemand meine Meinung falsch auslegt, es geht nicht gegen die Frauen, sondern um Fairnis.
Und das es auch wirklich starke und Tolle Frauen gibt, denen man heutzutage eigentlich die Füsse küssen müßte, könnt ihr am folgenden Kommentar der in der Welt ( http://www.welt.de/welt_print/article3333806/Noetiger-Ein-Jungentag.html ) erschienen ist selber sehen.

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