Donnerstag, 12. März 2009

Rabenschwarze Tage Teil.3 - Amoklauf in Winnenden

Unfassbare Ereignisse an einer Realschule bei Stuttgart: Bei dem Amoklauf eines 17 Jahre alten Ex-Schülers wurden 16 Menschen getötet. Der Täter wurde nach kurzer Flucht von den Polizeibeamten gestellt - und kam bei einer Schießerei ums Leben.
Wirklich so Unfassbar?

"Die deutsche Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen hat unterdessen erschüttert auf den Amoklauf reagiert. "Das lässt einen sprachlos in dem Augenblick", sagte die CDU-Politikerin am Mittwoch in Berlin. "Das ist erschütternd." Zuerst müsse gefragt werden, wie man präventiv tätig werden könne, um so etwas zu verhindern. Es müsse herausgefunden werden, was Auslöser für den Amoklauf sein könnten."
Frau von der Leyen, fangen sie an die Ursache bei ihrer Politik zu suchen.

Das dumme Gequatsche geht los: Killerspiele, Gewalt Videos und was weiss ich was für dubiose Gründe man erforscht. Zu alle dem, Ideologisch korrekte aufgearbeitete Analysen, die kein Mensch braucht und die niemanden helfen, weil einige ganz wichtige Aspekte der Tataufklärung gewissenhaft außen vor gelassen werden.
Der Junge hatte einfach das falsche Geschlecht!

"Ein Klassenkamerad berichtete in SPIEGEL ONLINE, Tim K., ein Einzelkind, sei "schwer frustriert" gewesen. Er habe im vergangenen Jahr seinen Realschulabschluss nicht bestanden. Viele seiner Mitschüler wechselten auf weiterführende Schulen oder begannen eine Ausbildung. Was wurde aus K.?"

Es ist auch klar, dass in vielen Familien die Väter fehlten. „Vom Jugendamt hört man immer wieder: ,Wir brauchen einen Mann, der in die Familie geht. Da ist nämlich keiner’“. Dazu kommt, dass Jungen heute vor allem weiblich sozialisiert aufwachsen, sei es im Kindergarten, in der Schule oder in der Familie. „So tun sie sich schwer, ihre eigene männliche Identität zu entwickeln“.
Die Politik setzt sich für Männer und Söhne kaum ein:
Zum einen gibt man vor, Frauen zu fördern, und zum anderen muss die mysandrische Ideologie am Leben erhalten bleiben, die Frauen als Opfer ausgibt und Männer als deren geborene Täter.
Im Dienste dieser Ideologie sind Bundesministerien, die seit Langem männliche Lebenswelten von der Erforschung ausschließen. Sie haben lediglich Frauen und Mädchen als Opfer im Blick. Deren Probleme erforschen sie, und Hilfsprojekte werden für sie ins Leben gerufen. Wenn Jungen und Männer hingegen nicht funktionieren, dann sind sie „out“. Sie werden nach fragwürdigen Menschenbildern behandelt: Entweder sie funktionieren und sehen gut aus, oder sie sind untauglich.

"Das ist noch immer chic und lässt keinen Lebensbereich unberührt. Und ebenso ist kein Ende abzusehen. Obwohl vor allem in der jungen Generation allmählich Gereiztheit über die allgegenwärtigen Phantombilder von den bösen Männern und ihrem notwendigen Korrelat, den guten Frauen, aufkommt. Doris Lessings Empörung über die Schweinskopfmetapher gab den Ton vor, der sich zu verallgemeinern beginnt.
Schockiert sei sie über die gedankenlose Abwertung von Männern, denn die dümmsten, ungebildetsten und scheußlichsten Frauen könnten die herzlichsten, freundlichsten und intelligentesten Männer niedermachen, ohne dass irgendjemand etwas dagegen tue. Die Abwertung des Männlichen sei so sehr Teil unserer Kultur geworden, dass sie kaum noch wahrgenommen werde."
"Wir leben mittlerweile in einer Kultur, in der nichts Schlechtes über Frauen gesagt werden darf und nichts Gutes über Männer. Frauenfeindlichkeit endet vor Gericht, Männerfeindlichkeit auf einem Autoaufkleber", hat Amica-Redakteurin Meike Winnemuth mal gesagt.

Aus dem Genderama Blog dazu noch folgendes:
>"Aufgrund von Sondersendungen zum Amoklauf nimmt der SWR die für an diesem Tage geplante Sendung über die Jungenkrise aus dem Programm.Diese Entscheidung kommentiert Dr. Bruno Köhler mit den Worten: "Da hat man nicht verstanden, dass in dem Film die Ursachen auch für solche Extreme beschrieben werden." Worauf der Buchautor Wolfgang A. Gogolin einwendet: "Ich vermute, genau das hat man recht genau verstanden und hat wenig Interesse, es zu senden. Die denkbaren Ursachen dürften der machthabenden feministischen Fraktion kaum schmecken." In der Tat: Ausgerechnet an einem Tag, an dem ein Junge Amok gelaufen ist, zur Hauptsendezeit auf die einseitige Mädchenzuwendung an unseren Schulen hinzuweisen, das wäre für die Feministinnen ein medialer GAU gewesen. Die Leute könnten heute ja aufgerüttelt genug sein, um endlich Konsequenzen einzufordern."<

"Von einem Sachbuch über Trauma. Darin steht, daß die posttraumatische Belastungsstörung vor allem bei zwei Gruppen von Menschen erforscht wurde: Soldaten, die an der Front waren und Frauen, die sexuelle Gewalt erfahren haben - die Autorin formulierte, daß man - nur mal Traumatisierungen betrachtend - sagen könne, es gibt einen Krieg der Geschlechter, der die selben Symptome erzeugt wie ein Krieg zwischen Nationen - bei den Opfern. Das Buch heisst "Die Narben der Gewalt" von Judith Herman."

Welche Gründe gibt es noch die einen Menschen zu solch einer Tat bewegen?
Sind es eventuell auch die Mitschüler/Innen oder Arbeitskollegen/Innen, die den Täter einfach ausgeschlossen haben, Witze über ihn gerissen haben oder sonstige Sachen, die einfach nicht aufhören wollten.
Computerspiele z.B. sind daher nicht der Grund, sondern wenn dann eine Begleiterscheinung.
Ich denke eines der wichtigsten Mittel gegen Amoklaeufe Jugendlicher sind die Eltern, beide Elternteile. Anstatt sich über Ballerspiele zu beschweren sollten sie sich ein wenig um ihren Nachwuchs kümmern und Zeit mit ihnen verbringen. Wenn der Jugendliche am Boden zerstört nach Hause kommt, sollten die Eltern mit ihm reden, was anscheinend nicht mehr selbstverständlich ist.
Nehmen wir mal ein Beispiel: Ein Junge, der nicht besonders aussieht, wird des öfteren gemobt und steht in der öfters allein da. Niemand weiß ober er Kumpels hat und was er Samstagabends so macht. Es wäre doch gut, wenn man sagen würde: Schaut ihn euch an, wie er leidet. Was wird wohl aus ihm werden, wenn er mit einem Hass auf die Welt aufwächst?

Das alles bedeutet, dass Menschen ihre Mitmenschen ignorieren und nicht mehr ernst nehmen. Stark sein, Toll sein, Frech sein, Cool sein, Egoismus pur. Daraus kann man schliessen, dass deswegen so jemand denkt er kann sich nur noch so wehren. Es ist ein Fehler, dass Leute nicht mehr auf Notrufe reagieren und ignorant sind gegenüber Problemen der anderen. Besonders dann, wenn es nicht zum politisch Korrektem Weltbild passt.
Es ist wichtig, dass die Leute sehen, dass man sich für sie interessiert und sie nicht alleine stehen.
Zumindestens sollte sich jede(r) Einzelne mal Fragen was er selbst tun kann. Offensichtlich ist das mächtig von Nöten.
Denn das was hier passiert ist, ist euer aller Erbe und wenns euch nicht gefällt, dann werdet bessere Menschen und ihr kriegt ne bessere Welt.

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