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Sonntag, 11. September 2022

Deutsche Verzweiflung


In Angst und bürgerlichem Leben
wurde nie eine Kette gesprengt.
Hier muß man schon mehr geben,
die Freiheit wird nicht geschenkt.

Es sind die glücklichen Sklaven
der Freiheit größter Feind,
drum sollt Ihr Unglück haben
und spüren jedes Leid.

Nicht Mord, nicht Brand, nicht Kerker,
nicht Standrecht obendrein;
es muß noch kommen stärker,
wenn’s soll von Wirkung sein!

Ihr müßt zu Bettlern werden,
müßt hungern allesamt,
zu Mühen und Beschwerden
verflucht sein und verdammt.

Euch muß das bißchen Leben
so gründlich sein verhaßt,
daß Ihr es fort wollt geben
wie eine Qual und Last.

Erst dann vielleicht erwacht noch
in Euch ein bess’rer Geist,
der Geist, der über Nacht noch
Euch hin zur Freiheit reißt!

 

Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Samstag, 26. Januar 2019

Noch lange nicht genug .....

Etwas verspätet dieses Jahr. Aber es ist ja zu einer Guten Tradition auf diesem Blog geworden, das neue Jahr entsprechen zu begrüßen.



Sonntag, 29. April 2018

Stunde des Siegers

Bei mir im Leben läuft gerade so einiges neben der Spur.  --- Passiert. Kommt aber irgendwie immer alles auf einmal. 
Und wenn ich unten bin, helfen mir immer noch die böhsen onkelz am besten.

Songtext:

"Du erträgst die Erniedrigung, mit einem Lächeln im Gesicht.
Doch was mal aus Dir werden soll, das weisst Du nicht.
Der eine hat's, der andere nicht, doch das hast Du nicht so gemacht.
Dein Weg führt Dich in dunkle Strassen, hörst Du, wie man über Dich lacht?

Die Stunde des Siegers kommt für jeden irgendwann.
Für Dich, für mich, für jeden irgendwann.
Die Stunde des Siegers, nutze sie, und zeig' ihnen, wer Du bist...
spuck' ihnen ins Gesicht, ins Gesicht!

Doch lass sie lachen,lass sie schreien - bis ihre Rotze sie erstickt!
Denn bald ist Deine Zeit gekommen,
jede Stunde schlägt für Dich,
dann tanzt Du auf ihren Köpfen bis das Hirn aus den Augen quillt,
Siehst Du das Zappeln ihrer fetten Leiber, hast Du Dein Ziel erreicht!

Die Stunde des Siegers kommt für jeden irgendwann. Für Dich, für mich,
für jeden irgendwann. Die Stunde des Siegers, nutze sie, und zeig' ihnen,
wer Du bist... spuck' ihnen ins Gesicht, ins Gesicht."

Copyright by böhse onkelz.

Sonntag, 23. April 2017

Gedenken

Als Heide pflegt man ja in der Regel einen Ahnenkult. Auch wenn das in Deutschen Landen manchmal etwas schwierig ist. Da mein Vater dieses Wochenende Tosdestag hatte, hier ein paar Zeilen für all die Menschen die schon von uns gegangen sind. Damit wir Sie nie Vergessen.

Zitat:
"ZWISCHEN TRAUM UND PARALYSE
Dein Brunnen war zu tief und dunkel
Das Feuer ist kalt, und frisch die Wunden
Du hast gesucht, doch nichts gefunden
Bist schon lange weg von Zuhaus
Mann, wir ham uns gut geschlagen
Doch der Tod kommt immer ungeladen
Seine Küsse hinterlassen Narben
Alles nimmt seinen Lauf


Hast du vergessen dich zu retten
Oder wolltest du mit Gott zu Mittag essen
Ja wir ernten was wir säen
Das Startsignal für meine Tränen

Mögen Engel dich begleiten
Dir den hellsten Stern am Himmel zeigen
Ich sehe dich, wenn ich die Augen schließe
Irgendwo zwischen Traum und Paralyse


Erinnerungen die mir bleiben
Wie die Trauer in Worte kleiden
Lass dich in meiner Seele lesen
Alles löst sich auf, im Regen

Hast du vergessen dich zu retten
Oder wolltest du mit Gott zu Mittag essen
wir ernten was wir säen
Das Startsignal für meine Tränen


Mögen Engel dich begleiten
Dir den hellsten Stern am Himmel zeigen
Ich sehe dich, wenn ich die Augen schließe
Irgendwo zwischen Traum und Paralyse


In dieser Art der Einsamkeit
Ist man zu Hause, doch nie Daheim
Die Tage nur ein Klumpen Zeit


Mögen Engel dich begleiten
Beim Segeln durch seltsame Zeiten
Du siehst auf mich, mit tausend Augen
Lass dein Licht für mich scheinen

Mögen Engel dich begleiten
Dir den hellsten Stern am Himmel zeigen
Ich sehe dich, wenn ich die Augen schließe
Irgendwo zwischen Traum und Paralyse"


Copyright by Stephan Weider - Der W,
https://www.facebook.com/DERW23/?fref=ts
Danke für dieses Lied. 

Dienstag, 29. September 2015

Die Rabenballade

Was zum Thema Raben - Mittelalter und Kultur. Die Rabenballade, mit Sicherheit eines der bekanntesten und mit am Meisten verwendeten Lieder aus dem Mittelalter.


Aus der Mittelalter Zeitschrift Zillo Medieval. http://www.zillo-medieval.de

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Rabensage von Merseburg

In letzter Zeit sind die Raben hier etwas zu kurz gekommen. Also mal wieder Ehre wem Ehre gebürt.

Rabensage von Merseburg

Der Bischof, Thilo von Trotha, hatte einen schönen goldenen Siegelring, den bekam er von seinem Freund und der war Bischof von Naumburg. Eines Morgens hatte der Bischof, Thilo von Trotha, seinen schönen Ring am offenen Fenster liegen gelassen. Erst am späten Abend bemerkte er es. Natürlich war der Ring nun verschwunden - aber wer hatte ihn genommen...? In seinem Zorn verdächtigte er seinen langjährigen Diener - nur er konnte es gewesen sein. Obwohl der Diener seine Unschuld beteuerte, wurde er hingerichtet. Noch nach dem Abschlagen des Kopfes sollen seine ausgestreckten Arme seine Unschuld beteuert haben. Als der Ring später in einem Rabennest gefunden wurde, war Thilo von Trotha sehr überrascht und sagte: "Es soll niemals mehr ein Urteil vollstreckt werden, wenn es im Jähzorn entstanden ist". Dieses war für alle eine Mahnung, denn der Diener sprach die Wahrheit und musste trotzdem sein Leben lassen. Im Schlosshof ließ nun Thilo von Trotha einen Vogelkäfig errichten. Und dort muss nun seither ein schwarzer Kolkrabe wohnen - denn er war der wirkliche Dieb - so die Sage. Zum Andenken lies der Bischof auch einen Raben, mit einem Ring im Schnabel, in seinem Wappen verewigen. Ein solcher Rabe wird auch heute noch in einem Käfig gehalten. Zum Glück nicht mehr alleine - er hat eine Partnerin bekommen.Denn Vögel sind Schwarmtiere und brauchen Gesellschaft - so schreibt es auch der Tierschutz vor - sogar ein großer Käfig wurde für die beiden Tiere gebaut.
Sie haben zwei Käfige, die miteinander verbunden sind - im hinteren Teil können sie sich zurückziehen, wenn sie mal keine Lust auf Besucher haben - und man kann auch nicht hineinschauen. Dieser Umbau erfolgte 2006. Und sehr viele Touristen kommen nach Merseburg, um die Tiere zu bestaunen und um sich mit der Rabensage bekannt zu machen.

Samstag, 20. September 2014

Monty Phyton

Monty Phyton sind ja wieder zurück und Aktiv. Leider erstmal nur in England im Theater soweit ich weiß.

Also Ehre wem Ehre gebürt. :)

"Und der Herr sprach und sagte:
Zuerst zieh die heilige Zündnadel aus dem Gehäuse.
Sodann sollst du zählen bis Drei, nicht mehr und nicht weniger.
Drei allein soll die Nummer sein die du zählest.
Und die Nummer die du zählest soll Drei und nur Drei sein.
Weder sollst du bis Vier zählen, noch sollst du nur bis zur Zwei zählen,
es sei denn, dass du fort fährst zu zählen bis zur Drei. Die Fünf scheidet völlig aus.
Wenn sodann die Nummer Drei, welches ist die dritte Nummer von vorn erreicht ist,
dann schleudere mit Kraft deine heilige Handgranate von Antiochia gegen deinen Feind.
Wer sich schuldig macht in meinen Augen, soll sehen was er davon hat."



Hoffen wir, das es auch was neues in deutsch gibt.

Samstag, 10. November 2012

Musik

Kevin Russel auf dem Weg nach oben. Unter http://onkelz.de/blog/2012/11/von-kevin-an-euch/
gibt es nach langer Zeit mal wieder was von Kevin zu lesen.

Stephan Weidner alias Der_W hat ein neues Album draußen. Sein drittes Studio-Album. Folglich heißt es auch Der_W 3.
Das Dingen ist eine Oktave härter als die Vorgänger. Er hat auf irgendwelche Effekte verzichtet und einfach ein dreckiges und lautes Biest eingespielt. Ohne Schnörkel. Rau und echt, einfach nur volle Pulle geradeaus.

Seit dem 31.08.2012 steht auch das Debütalbum “Dreck & Seelenbrokat” von Pe Schorowsky in den Läden unserer Republick.

 
 
Ungewohnt Pe als Sänger zu sehen.

Rabenschrey haben auch ein neues Album draußen. "Hart aber Ehrlich" will das heißen. Meiner Meinung nach ist es nicht ganz so Gut geworden wie die letzten Alben der Raben. Irgendetwas fehlt auf dem Teil. Lohnt sich aber trotzdem zu kaufen.
Als nächstes hat die Band ein Akkustik-Album angekündigt, das nächstes Jahr in die Läden kommen soll.
Auch Verstärkung soll die Band im nächsten Jahr bekommen. http://www.rabenschrey.de/index_30.htm

Schelmish ist auf Abschiedskonzert. Leider hört diese großartige Mittelalterband auf. Doch ein neues Projekt ist angekündigt. Lassen wir uns Überraschen.
http://www.schelmish.de/dhk/index.html


Sonntag, 30. September 2012

Der freie Mann

Von Gottlieb Konrad Pfeffel

Der freie Mann:

Wer ist ein freier Mann?
Der, dem nur eigener Wille und keines Zwingherrn Grille Gesetze geben kann:
Der ist ein freier Mann.

Wer ist ein freier Mann?
Der das Gesetz verehret, nicht tut, was er verwehret, nichts will, als was er kann:
Das ist ein freier Mann.

Wer ist ein freier Mann?
Wem seinen hellen Glauben kein frecher Spötter rauben,
kein Prister meistern kann;
Der ist ein freier Mann.

Wer ist ein freier Mann?
Der auch in einem Heiden den Menschen unterscheiden,
die Tugend schätzen kann,
Der ist ein freier Mann.

Wer ist ein freier Mann?
Der bei des Todes Rufe keck auf des Grabes Stufe und rückwerts blicken kann:
Der ist ein freier Mann.

Samstag, 7. April 2012

Netzfund - Ein Gedicht

Beim stöbern im Internet habe ich ein nettes Gedicht gefunden. Und NEIN, ich werde hier nicht kundtuen, wo ich es gefunden habe. Das Gedicht ist von Erich Bockemühl. Und das dieser 1885 Geboren wurde, wird aus dem Gedicht selber Erkenntlich. Heute käme aufgrund der Umstände niemand mehr darauf, soetwas zu dichten.
Also hier mal wieder ein Netzfund:

"Die Weiber von Weinsberg
Weinsberg ist nur eine kleine Stadt dort in dem Lande, wo der Neckar fließt. Sie hatte früher feste Mauern und eine starke Burg. Aber der Kaiser Konrad hatte vor achthundert Jahren ein starkes Heer. Und als er einmal mit der Stadt in Streit geraten war, ließ er den Bürgern durch einen Herold sagen, dass er, wenn er in die Stadt hineinkäme, keinen Mann und Krieger mehr würde leben lassen.
Da entstand ein großes Wehklagen in der Stadt. Das Korn und Brot und alles, was zu essen aufgespeichert worden war, war aufgezehrt, und was blieb den Leuten, wenn sie nicht verhungern wollten, anders übrig, als die Stadt zu übergeben? Aber wenn sie das taten, mussten alle Männer sterben. Da war eine junge Frau, die sagte: "Wir Frauen bitten den Kaiser um eine Gnade. Und wenn er uns zu sich kommen lässt, dann lasst mich nur machen!" Der Kaiser ließ die Frauen zu sich kommen, aber er blieb hart und wollte sich nicht erweichen lassen. Da sagte das junge Weib: "Herr Kaiser, wenn Ihr schon die Stadt ver­derben wollt, dann lasst doch wenigstens uns Frauen leben. Denkt an unsere Kinder! Und wir Weiber können Euch doch nichts Übles tun. Und wenn Ihr uns abziehen lasst, dann lasst uns wenigstens etwas für den weiten Weg und die Flucht mitnehmen, wenigstens das, was uns am liebsten und am kostbarsten ist." Darauf willigte der Kaiser schließlich ein. "Nun ja", sagte er, "dann sei euch das gewährt. Morgen früh wird das Tor geöffnet, und ihr zieht mit euren Kindern ab, und was euch am kostbarsten ist und was ihr auf dem Rücken tragen könnt, das könnt ihr mitnehmen."
Am anderen Morgen stand der Kaiser mit einigen seiner Ritter auf dem Hügel vor dem Stadttor. Als er den Befehl gegeben hatte, das große Tor zu öffnen, strömte der Zug der Weiber heraus. Aber was war denn das? Was trugen die Frauen denn da alle auf ihrem Rücken? Das sah ja wirklich zum Lachen aus! Und der Kaiser lachte. Jede Frau hatte ihren Mann auf den Rücken gepackt. Huckepack trugen sie so ihre Männer aus der Stadt hinaus. Die Männer waren ja doch das Kostbarste und Liebste, was sie hatten, und das durften sie nach den Worten des Kaisers mitnehmen. Die Ritter waren böse darüber, aber der Kaiser lachte weiter. "Gewiss war es so nicht gedacht, aber die Weiber waren wieder einmal klüger als wir Männer. Und an einem Kaiserwort darf nicht gedreht und gedeutelt werden!"

Er schenkte so den treuen Frauen und ihren Männern die Freiheit. Es wird erzählt, er habe sie alle wieder zurückgerufen und ein großes Fest veranstaltet. Sie durften nun alle in der Stadt bleiben und die Männer auch. Und bei dem Fest hätten der Kaiser selbst und die Ritter mit den Frauen getanzt.

Die Burg, die schon seit langer Zeit Ruine ist, erhielt den Namen "Weibertreu"."


von Erich Bockemühl
Es muss Zeiten gegeben haben, als es wirklich Männerliebende Frauen gegeben hat. Wo sind die nur alle hin????

Sonntag, 19. Februar 2012

Jahrestag

Unglaublich aber WAHR, dieser Blog ist jetzt drei Jahr.
Ich danke allen meinen treuen Lesern die mich über diese drei Jahre begleitet haben. Danke.
Ich hoffe Ihr werft auch die nächsten Jahre immer mal wieder einen Blick hierher, und vergesst dabei auch den ein und anderen Kommentar nicht.

Und alle die, die den Weg der hirnlosen Mitläufer gehen, und denen es an Menschlichkeit mangelt,
schmort in der Hölle.

"Ihr habt euch schon so manches mal die Mäuler über mich zerrissen.
Manch Faust voll Dreck und Mancher Stein wurden nach mir geschmissen.
Doch aus Dreck,
da mach ich Mörtel,
bau aus Steinen Barrikaden und die aufgerissenen Mäuler näh ich zu mit festem Faden.


Meine schwarze Liste beginnt mit einem Satz:
"Wer zuletzt lacht, lacht am besten!"
und am ende ist noch Platz.
Auf meiner Liste meiner Feinde,
ist auch für euch noch Platz.
Wer zuletzt lacht, lacht am besten.


Merkt euch diesen Satz.
Ich war für euch so manches mal das Ziel für Spott und Hohn:
Nicht einer hat an mich geglaubt,
eure Bosheit war mein Lohn.
Doch kein Spott und keine Arglist warfen mich aus meiner Bahn.
Ab jetzt wird zurück geschlagen.
Aug´ um Aug´ und Zahn um Zahn!


Und die Tage werden kommen,
wenn kein Hahn mehr nach euch kräht.
Vergebung wird dann nicht gewährt,
denn ihr habt Wind gesät!
Dann komm ich zu euch,
den Sturm in meiner Hand,
eure Zeit ist abgelaufen wie im Stundenglas der Sand."


Text by Saltatio-Mortis, CD: Sturm aufs Paradies, Lied: Ode an die Feindschaft

Sonntag, 22. Januar 2012

Gesagtes

"Die natur hat sich nicht bei allem das gedacht, was die Menschen daraus machen und gemacht haben."

"Wer sich zum Wurm macht, der soll nicht klagen, wenn er getreten wird".
Kant

"Ich habe mich jeden Tag stärker gefühlt. Ich war nicht in der Schweizer Armee,
um mich von durchgeknallten deutschen Staatsanwälten fertigmachen zu lassen."

J.Kachelmann

"Es gilt: Frauen haben Rechte, Männer Pflichten, und Kinder ein ruiniertes Leben."
Jan Deichmohle

"Gleich zu sein unter Gleichen,
das  lässt  sich  schwer erreichen.
Du    müsstest    ohne    Verdrießen,
wie der Schlechteste zu sein dich entschließen."

Goethe

"Ängstliche Menschen wollen keine Freiheit. Sie wollen Sicherheit."

"Es gibt eine grundlegende und sehr wertvolle Aussage in der Wissenschaft.
Sie ist ein Zeichen von Weisheit und lautet: 'Ich weiß es nicht!'."

Lieutenant Commander Data

"Arroganz ist das Selbstbewußtsein des Minderwertigkeitskomplexes."

"Wir hören nicht auf zu spielen, weil wir alt werden. Wir werden alt,
weil wir aufhören zu spielen."


"Leben - es gibt nichts Selteneres auf dieser Welt.
Die meisten Menschen existieren,
weiter nichts."

O.Wilde

"Niemand hört dir gläubig zu, wenn du beginnst: 'Ich bin klüger als du.'"

"Nur der verdient sich Freiheit, wie das Leben,
der täglich es erobern muss."

Shakespear

"Niemand auf dieser Welt kann sich selbstverwirklichen, ohne andere zu schädigen.
Eine Selbstverwirklichung, die nicht auf Kosten anderer geht, gibt es nicht."


"Die   Natur   rächt  sich  an  dem, der ihr zuwider handelt" 
alte chi nesische  Volksweisheit

"Ich fürchte mich nicht vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Faschisten,
sondern vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Demokraten."
Theodor W. Adorno

"Der Weg von einem legitimen Verdacht zu blindem Verfolgungswahn
ist weitaus kürzer als wir denken."

Jean-Luc Picard

"Heldentum ist etwas schönes, Heldentum zu verlangen, etwas Unmenschliches."
Friedrich Dürrenmatt

"Leute mit Mut und Charakter sind den anderen Leuten immer sehr unheimlich."Hermann Hesse

"Man muss sich immer einwenig selbst verletzen, denn die Wahrheit schmerzt, deshalb:
"ass das kleine Sterben zu um Höheres zu erleben!"
J.Jozina Fischer, Schweiz

"Nicht die Schönheit entscheidet, welche ein Mann liebt, sondern die Liebe entscheidet, Welche der Mann schön findet."

"Trenne dich nie von deinen Illusionen und Träumen. Wenn sie verschwunden sind,
wirst du weiter existieren, aber aufgehört haben, zu leben."

Mark Twain

„Das männliche Glied gilt als der Mercedes unter den Geschlechtsorganen.“
Comic-Figur Kleines Arschloch

"Denn die einzig wirklichen Menschen sind für mich die Verrückten, die verrückt danach sind zu leben,
verrückt danach zu sprechen, verrückt danach, erlöst zu werden, und nach allem gleichzeitig gieren
- jene, die niemals gähnen oder etwas Alltägliches sagen, sondern brennen, brennen,
brennen wie phantastische gelbe Wunderkerzen."

Jack Kerouac

"Leute die die "veröffentlichte Meinung" vertreten brauchen natürlich auch kein Pseudonym,
da sie ja durch "ihre" Meinungsäußerung keine Diffamierungen und Nachteile
befürchten müssen."


Sonntag, 15. Januar 2012

Vorsätze

Achte stets auf deine Gedanken,
sie werden zu Worten.

Achte auf deine Worte,
sie werden zu Handlungen.

Achte auf deine Handlungen,
sie werden zu Charaktereigenschaften.

Achte auf deinen Charakter,
er wird dein Schicksal.

Sonntag, 1. Januar 2012

Blog Hymne - Till Eulenspiegel

Zum Neuen Jahr eine passende Hymne für diesen Blog:

Eulenspiegel:

Ich wurde einst als Schalk geboren,
dreimal habt ihr mich getauft
und mit dreimal sieben Späßen
hab' ich mir die Welt gekauft.Um den Stiefel bind' ich Schellen
lege an mein Narrenkleid,
denn ich bin Till Eulenspiegel,
der als Narr die Welt befreit.


Eulenspiegel Narrenkaiser, trage stolz mein Eselsohr. Eulenspiegel Narrenkaiser,
halt´ der Welt den Spiegel vor!
Wer hat Angst vor meinen Streichen?
Sind die Späße euch zu wild?
Eulenspiegel Narrenkaiser, zeig´ doch nur mein Spiegelbild.


Eure Bilder nehm' ich wörtlich,
verleihe meinen Worten Tat.
Zeig' der Welt den nackten Hintern,
tanze, springe, schlage Rad.
Hohn und Spott sind meine Waffen.
Häme meine Medizin,
ich bring' die ganze Welt zum Lachen,
halte ihr den Spiegel hin.
So manchen trafen herbe Streiche,
mancher auf Vergeltung sann,
doch irgendwann treff' ich sie alle, Kaiser, König, Edelmann.

Eulenspiegel Narrenkaiser, trage stolz mein Eselsohr.
Eulenspiegel Narrenkaiser, halt' der Welt den Spiegel vor!
Wer hat Angst vor meinen Streichen?
Sind die Späße euch zu wild?
Eulenspiegel Narrenkaiser, Eulenspiegel Narrenkaiser, dreimal wurde ich getauft,Eulenspiegel Narrenkaiser, niemals hab' ich mich verkauft.Wer hat Angst vor meinen Streichen?
Sind die Späße euch zu wild?
Eulenspiegel Narrenkaiser.

Um den Stiefel bind ich Schellen, lege an mein Narrenkleid, Eulenspiegel Narrenkaiser, hab´als Narr die Welt befreit.

Text von Saltatio Mortis von der CD Sturm aufs Paradies.

Sonntag, 3. Juli 2011

Ein vertrautes Gefühl

Ein vertrautes Gefühl

Sie sind wieder da, Sie sind wieder da - Die traurigen Lieder,
Ich höre sie zu oft, ich höre sie zu oft - mal wieder,
Ein vertrautes Gefühl, Ein vertrautes Gefühl - Das meiner Seele,
wieder einsamer Zugescheint auf die Kälte mich wieder Quäle,

Gedankenverloren - viele Stunden in lethargie verschenkt
Gedankenverloren - die Erinnerung ist nur kurz verdrängt

Vor die Wand gerant, geprügelt, gezweifelt und auch oft Gequält
Erneut die Träume, erneut die Träume zu Grabe getragen,
Finde keine Antwort auf das Warum! Ich höre auf zu Fragen,
Mit zuvielen Worten, mit zuvielen Worten das Ziel verfehlt,

Gedankenverloren - viele Stunden in lethargie verschenkt
Gedankenverloren - die Erinnerung ist nur kurz verdrängt

Ein Sturm kam erneut über mich - Auf dem weiten Meer segle Ich - Schaue nach durch die Nebelwand - Der Eisberg wurde zu spät erkannt,

Gedankenverloren - viele Stunden in lethargie verschenkt
Gedankenverloren - die Erinnerung ist nur kurz verdrängt


Das Lied stammt von der Mittelalter-Rock Band impius-mundi, und ist auf deren Album Feuerprobe zu finden. Ein Lied in bester onkelz Qualität das mir aus der Seele spricht. Eine kurze Hörprobe des Stückes gibt es hier:
http://www.impius-mundi.com/cd/Ein_vertrautes_Gefuehl_Hoerprobe.MP3

P.s. Rechtschreibfehler so wie kleine Fehler im Liedtext dürfen behalten werden.

Sonntag, 19. Juni 2011

Medienterror

Heute möchten ich auf die unhaltbare Situation im deutschen Fernsehen und den Medien im Allgemeinen aufmerksam machen, auf die nicht mehr zu ertragende Meinungsmache und den perfiden Trendterror, mit dem wir täglich überschüttet werden. Ist das Fernsehen ein Spiegelbild der Gesellschaft?

"Eine Zeitung zu lesen bedeutet, davon abzusehen, etwas von Wert zu lesen. Daher muss die erste Disziplin der Bildung darin bestehen, es resolut abzulehnen, den Verstand mit Geschwätz aus der Konserve zu füttern." Aleister Crowley
Wenn dem so ist, dann steht es schlecht um uns. Die Realität imitiert inzwischen das Fernsehen und dieser Zustand ist bedenklich. Die Sender bestimmen, gelenkt von finanziellen und feministischen Interessen, was wir zu hören, wie wir uns zu kleiden und zu verhalten haben.
Eine schleichende Indoktrination, die mit Hilfe von geschickten Marketingstrategien aus jedem aufgeweckten Menschen früher oder später einen gleichgeschalteten, denkfaulen und konsumgeilen Zombie macht. Auch und gerade die Mode- und Musikindustrie investiert Millionen in diesen Markt und macht sich mitschuldig an der geistigen Verarmung unserer Gesellschaft.

"Das Fernsehen ist auch deshalb schlecht: Man weiß allmählich nicht mehr recht -
Wie geht's dem Vater, geht's dem Kind - was Täter und was Mimen sind.
Gut tut, wer brav die Glotze meidet, weil sonst die Menschenkenntnis leidet."


Gecastete und gehypte Retortenbands blockieren die Charts. Musiker und Künstler sind zu fast 100% abhängig von der Akzeptanz der Medien. Wie viel Sympathie aber, kann man für die Medien empfinden? Wie viel Sympathie kann man für etwas empfinden, das sich einer Lüge verschrieben hat, sich an sie kuschelt, und ihr den Arsch küsst?
Unsere einzige Funktion besteht mittlerweile darin, zu essen, zu scheißen und Fernsehen zu gucken. Man hat sich mit Abhängigkeiten umgeben, die keine ehrliche Meinung mehr zulassen. Diese kontinuierliche Verblödung und Verdummung ist ein schleichender Prozess und das Ausmaß hat groteske Dimensionen angenommen. Die Gewalt der unmerklichen Einflüsse, prasselt täglich, in Form von unerträglichen TV Soaps und Reality - TV Shows, Container Voyeurismus, Game Shows, Selbstdarstellungs- und Betroffenheits-Talkshows auf uns ein. Unbedeutende, dumme Menschen äußern sich zu unbedeutenden, dummen Themen. Unsere Gesellschaft fürchtet sich vor allem, was nicht einfach stillsitzt und für ein offizielles Porträt der Realität posiert.
Mit anderen Worten, es gibt eine ganze Menge vor dem wir uns fürchten könnten. Vermutlich ist das der Grund, warum die meisten Menschen lieber nicht über ihren Tellerrand, sondern in den Fernseher gucken oder der Bild hörig sind.

"Fernsehen bildet. Immer, wenn der Fernseher an ist, gehe ich in ein anderes Zimmer und Lese."
Groucho Marx

Ich selber habe ja seit geraumer Zeit mein Fernsehen abgeschaft. So glaubet mir denn Ihr lieben Leute; das erhöt die Lebensquallität enorm.
"Wenn man einige Zeit die Zeitungen nicht gelesen hat, und man liest sie alsdann zusammen, so zeigt sich erst, wie viel Zeit man mit diesen Papieren verdirbt."
"Und seht nur hin für wen Ihr schreibt! Wenn diesen Langeweile treibt, Kommt jener satt vom übertischten Mahle. Und was das Allerschlimmste bleibt, Gar mancher kommt vom Lesen der Journale."

Johann. W. Goethe.
Inspiriert und auch einiges geliehen von den böhsen onkelz.

Mittwoch, 23. März 2011

Gaia

Gaia! Dich Allmutter werde ich besingen,
dich alte festgegründete Nährerin
aller irdischen Wesen.

Was die göttliche Erde begeht und was in den Meeren,
was in Lüften sich regt,
genießen deine Fülle und Gnade.

Du hast Gewalt, den sterblichen Menschen zu geben und zu nehmen.

Homer

Mittwoch, 16. März 2011

Irgendwo ...

... in meinem Geiste. Saltatio Mortis hat vor Zeit mal ein Lied geschrieben das heißt "Irgendwo in meinem Geiste".
Ein Lied mal nur für die Männer/Jungs, das davon handelt, das man sich davor in Acht nehmen sollte jemals Erwachsen zu werden. Das Kind im Herzen eines jeden Mannes, das man niemals Begraben sollte. Da ich heute Geburtstag habe, nehme ich das mal als meine ganz persönlichen Geburtstagsgrüße.

Irgendwo in meinem Geiste
Eine dunkle Kammer ist
Gut verschlossen und gehütet
Von niemandem vermisst
Eis und Schnee in dieser Kammer
Toben mit dem Wintersturm
Kein Licht und auch kein Feuer
Erhellen dort den Dunklen Turm

In diesem alten Turm gefangen
Sitzt ein kleines nacktes Kind
Friert und zittert ob der Kälte ängstlich wie nur Kinder sind
Ist verlassen und alleine
Niemand hört auf sein Klagen
Nicht mal der eig'ne Vater
Wird nach dem Verbleiben fragen

Frag' nicht nach meinen Sorgen Meine Nöte sind egal
Niemand wird mein Leiden leben Niemand kennen meine Qual
Frag' nicht nach meinen Ängsten Frag' niemals was geschah

Als ich mein eignes Kind begraben Das ich niemals wieder sah
Gib nicht auf


Wird an einem fernen Tage
Jemand in die Kammer gehn
Sieht das Kind und seine Leiden
Wird sein Lebenslicht vergeh'n
Wartet auf des Vaters Wort allein
Der es einfach retten kann
Doch der Wunsch zu seiner
Rettung reift zögerlich heran

Frag' nicht nach meinen Sorgen Meine Nöte sind egal
Niemand wird mein Leiden leben Niemand kennen meine Qual
Frag' nicht nach meinen Ängsten Frag' niemals was geschah

Als ich mein eignes Kind begraben Das ich niemals wieder sah
Gib nicht auf


Text by Saltatio Mortis.

Freitag, 4. Februar 2011

Texte - Sprüche und Zitate

"Tun Sie gelegentlich etwas, womit Sie weniger oder gar nichts verdienen. Es zahlt sich aus."
Oliver Hassencamp

"Jeder Mensch trägt einen Zauber im Gesicht, der irgend jemandem gefällt."
Friedrich Hebbel

"Wenn dich die Lästerzunge sticht, so laß dir dies zum Troste sagen: Die schlechtesten Früchte sind es nicht, woran die Wespen nagen."
Gottfried August Bürger

"Eines der traurigsten Dinge im Leben ist, dass ein Mensch viele gute Taten tun muss, um zu beweisen, dass er tüchtig ist, aber nur einen Fehler zu begehen braucht, um zu beweisen, dass er nichts taugt."
George Bernard Shaw

"Tanzt, Tanzt, Tanzt ..... am besten aus der Reihe."
Unbekannt

"Mann kann uns vielleicht unser Leben nehmen, aber niemals unsere Freiheit."
William Wallace.

"Viele lassen sich blenden von Äußerlichkeiten, nur das Herz erkennt das wahre Sein eines Menschen."
Unbekannt

"Nicht die Jasager bringen den Fortschritt - sondern die Querdenker."
Erich J. Lejeune.

"Es gibt keine allgemeingültige Wahrheit. Weder für uns - noch für irgend jemand sonst."
"Die Wahrheit wird gelebt und nicht doziert."
böhse onkelz/S. Weidner

"Werd ich am Galgen hochgezogen, weiß ich wie schwer mein Arsch gewogen."
Weise von Francois Villon /InExtremo.

"Besser der Neid des Feindes, als das Mitleid eines Freundes."
Deutsches Sprichwort

"Ein Mann, der nicht für etwas sterben würde, taugt nicht zum Leben."
Martin Luther King Jr.

"Soll ich dein Leben schonen, damit du meines opferst?"
Unbekannt

"Niemals fesselt mich ein Band, riegelt mich ein Riegel, knebelt mich ein Knebel."
Weise von InExtremo

"So tief kann dieser Mensch nicht sinken, um uns das Wasser zu reichen."
Castus / Corvus Corax

"Achtung bekommt nur, wer edel, vorsichtig und gerade handle."
"Enthülle nie auf unedle Art die Schwächen Deiner Nebenmenschen, um dich zu Erheben"
"Wer ohne Sinn für Freundschaft, Wohlwollen und Liebe nur sich selber lebe, der bleibe verlassen."
Freiherr von Knigge