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Sonntag, 20. August 2023

Ausgestoßen - Außenseiter

Irgendwie einmal im Jahr kommt eine große Menschliche Enttäuschung in Sachen Frauen auf mich nieder. Also so meine ganz persönliche Kiste. Wenn man von einem Menschen tief enttäuscht wird, und wenn man Wütend ist - Wütend auf sich selbst und diese person die alles Ausgelöst hat.

Hier hatte ich das im letzten Jahr schon einmal.  

Dieses mal auf der Arbeit, irgendwie auch eine ganz besondere Beziehung - dachte ich jedenfalls. Ganz ohne Erotic oder dergleichen, einfach Freundschaft. Und Freundschaft ist für mich ja etwas sehr wichtiges. Aber auch hier; Karma is a Bitch. 

Und das gibt mir gleich die Möglichkeit, ein neues Viedeo von Stomper 98 hier Vorzustellen. Das passt zu meiner gerade Beschriebenen Situation wie die Faust auf's Auge. Das es gerade jetzt veröffentlicht wird!!!!! Ansonsten, immer Weiter immer Weiter und Weiter.


 

Montag, 13. April 2020

Corona und eine (wage) Hoffnung


Ein Virus geht um die Welt. Und auch Deutschland ist im Kriesenstatus.
Die Corona-Krise zeigt, in welcher schlechten Situation das Land der Dichter und Denker zur Zeit ist.
Alle Institutionensind mit der Situation kommplet überfordert. Egal ob unsere Politiker, das Robert Koch Institut, unsere Krankenhäuser es sind oder alle anderen, Irgendetwas muss in den letzten Jahren passiert sein, das wir solche Kriesen nicht mehr vernüftig bewältigen können. Irgendwo haben sich in der Gesellschaft so einige Dinge zum negativen hin verändert. Auch der Charakter der Menschen hier im Land wiederlich. Und treudoof naiv.

Aber Vielleicht bringt das Virus ja auch Hoffung eine besser Zukunft mit sich. Frei nach Heinrich Hoffamann von Fallersleben:

"
Nicht Mord, nicht Bann, noch Kerker
nicht Standrecht obendrein
es muß noch stärker kommen
soll es von Wirkung sein.


Ihr müßt zu Bettlern werden
müßt hungern allesamt
Zu Mühen und Beschwerden
verflucht sein und Verdammt


Euch muß das bißchen Leben
so gründlich sein verhaßt
daß Ihr es fort wollt geben
wie eine Qual und Last


Erst dann vielleicht erwacht noch
in Euch ein besserer Geist
Der Geist, der über Nacht noch,
Euch hin zur Freiheit heißt
 
"
Der am 02. 04 1798 in Fallersleben geborene, einem Ort der heute zu Wolfsburg gehört, schrieb am 11. März 1850, diese Zeilen, welche heute noch immer nicht an Aktualität verloren haben:

Sonntag, 19. März 2017

Equal Pay Day

Es soll mal wieder "Equal Pay Day" sein, der vermeitliche Lohnunterschied von Männern und Frauen.
Frage: Sind Fake-News nicht mittlerweile verboten.!!!!





Sollte bei Lohn und Gehalt tatsächlich auch der freie Wille eigenverantwortlicher Menschen eine Rolle spielen? Und es ist ja so empörend, dass der freie Wille bei Männern und Frauen mitunter unterschiedlich ausfällt?

Der Kampf gegen diesen verlogenen  Gender Pay Gap und den Equal Pay Day ist nicht nur ein Kampf FÜR die Gleichberechtigung aller Menschen, sondern auch ein Kampf für die FREIHEIT und gegen Politische Bevormundung.

Ein Nachweis, dass der Gender Pay Gap tatsächlich etwas mit Diskriminierung zu tun hat, ist bis heute nicht erbracht. Es gibt die begründete Vermutung, dass er schlicht zu einem beachtlichen Teil auf die unterschiedliche Präferenzen von Männern und Frauen zurückzuführen ist. Und solche unterschiedlichen persönlichen Präferenzen gehen nach menschlichem Verständniss Niemanden was an.


Samstag, 9. Juli 2016

Lohnlücke - Männer vs. Frauen

Die Lohnlücke mal andersherum:

Mit der Sogenannten Verdienstlücke geht es auch anders herum. In der US - Stadt Kansas City müssen sich einmal nicht die frauen um """Lohngerechtigkeit""" streiten, sondern die Männer.
Nach einer Erhebung des Finanzdienstleisters Smart Assent verdienen dort nämlich frauen im Mittel rund 500 Dollar mehr im Jahr als Männer, so jedenfalls in den technischen Berufen.

Woher dieser Lohnunterschied kommt, sagt die Studie nicht. Möglich aber, das es an der Unternehmenspolitik liegt.
Diese für frauen positive Gehaltssituation wird von einigen Unternehmen als Gleichstellung betrachtet.

So auch die Bewertung dieses Gehaltsunterschiedes in Deitschland bei des DGB Zweiges IG -Bauen- Agrar- Umwelt, aus dessen Gewerkschaftszeitung diese Info stammt.

Quelle: Der Grundstein Juli/August 2016. 

Donnerstag, 23. Juli 2015

Autobahn

Mein viel zu kurzer Urlaub ist ja nun schon wieder zu Ende. Und jeden Tag auf der Autobahn das gleiche Trauerspiel, welches wenn man wie ich jeden Tag Autobahn fahren muß, ganz schön nerven kann.
Deshalb:
Danke.

Dienstag, 24. Juli 2012

Aussagen

Mal wieder die Sparte "Netzfund" füllen. Wenn man durchs Web surft, findet man immer wieder Interessante Aussagen über die gegenwärtigen Lebensumstände.
So z.B.:

"In meiner Laufbahn habe ich noch nie ein Verdienstgefälle zwischen Mann und Frau festgestellt, zumindest nicht bei absolut gleicher Tätigkeit und Arbeitszeit. Ich arbeite in einer Position die in der Regel von Frauen ausgeführt wird, meine Schwester arbeitet in einem typischen Männerberuf. Meine Schwester bekommt durchweg Lob, Anerkennung und ein deutliches Plus an Trinkgeldern, mehr als alle männlichen Vorgänger. Nur bei älteren Herren im Rentenalter gibt es schräge Kommentare.

Ich werde von meinen Kolleginnen häufig als "Kollegin" bezeichnet und es gibt regelmäßig Andeutungen hinsichtlich meiner "femininen Ader" oder "sexueller Ausrichtung". Mit anderen Worte, man redet mich offensiv zur Frau. Als ich mir einmal einen Lappen schnappte, um die Büroküche abzuwischen, wurde die Männlichkeit von einer Horde Frauen unter Gelächter feierlich aberkannt. Aber dazu muss ich sagen: Da sind sich Männer und Frauen einig, die spotten gleich stark.

Ich werde als Mann auch regelmäßig betatscht, als wäre es selbstverständlich.

Schön ist es auch, wenn die Damen sich an netten männerfeindlichen Rundmails erfreuen."


Von Silver im Forum Allmystery gepostet.

Im selben Forum dann von slider:

"Sogar hier im Thread gab es Frauen, die sich beschwert haben, dass ihr männlicher Kollege schon mehrere Gehaltserhöhungen bekommen hat. Allerdings kam von den selben Frauen die Aussage sie hätten gar nicht nach mehr Geld gefragt, weil sie davon ausgegangen sind der Chef würde von selbst drauf kommen."

Und LivingElvis schreibt:

"Ich hatte beruflich viel mit Jugendlichen kurz vor der Berufswahl zu tun. Da spricht man dann mit 16-jährigen, die gerne Friseurin werden wollen, weil die in der Zeit einfach Spaß dran haben ihre oder die Haare der Freundin zu machen. Die kommen überhaupt nicht auf die Idee, bzw haben gar keine Vorstellung davon, dass die da hinterher teilweise mit 4-5 Euro die Stunde abgespeist werden."

Und einen Interessanten Bericht im Spiegel:

"Ein neues Hassobjekt wird gerade an die Öffentlichkeit gezerrt. Das Hassobjekt ist der weinerliche Mann. Der weinerliche Mann ist satt von Selbstmitleid, schlurft melancholisch in Röhrenhosen durch die Innenstädte und weigert sich schmollend, so zu werden, wie es Frauen neuerdings angeblich schätzen: stark, entschlossen, cowboyhaft. Er ist das Gegenteil des Anpackers. Ein Anti-Desperado.

Zuletzt beschwerte sich die Journalistin Nina Pauer im Feuilleton der "Zeit" über die neuen "Schmerzensmänner", die Mädchenmusik hören und in der Birne weich geworden sind, seitdem sie ihr Leben unablässig reflektieren. Dabei habe sich der junge Mann auf einer Metaebene verheddert, von der er nicht herunterkomme. Das Ergebnis ist ein Waschlappen, ein moderner Werther. Tragisch ist vor allem, dass er offenbar nicht mehr weiß, wann es Zeit ist, eine Frau zu küssen. Er denkt nur darüber nach. Für viele Frauen sind Männer Ende zwanzig, Anfang dreißig zu schüchternen Kuschel-Wesen mit Strickjacke und Hornbrille mutiert, die allem Weiblichen, das sich ihnen entgegenwirft, aus Verzweiflung die gute Freundschaft anbieten.

Als Resultat hat sich unter jungen Frauen der starke Wunsch nach einem Typen verbreitet, dem sie "sich flammend an seine starke Brust" werfen können, wie Pauer schreibt. Daraus spricht eine gewisse Sehnsucht nach dem Macho, die sich seit einiger Zeit immer verzweifelter äußert. Bereits Mitte der nuller Jahre forderte die Autorin Wäis Kiani in ihrer Abrechnung "Stirb, Susi!" den Abgang der "männlichen Susi", der Memme.
Das überrascht insofern, als der Mann Anfang dreißig bislang glaubte, Frauen hielten das brennende Interesse des anderen Geschlechts an ihren Anliegen für eine zivilisatorische Errungenschaft. Auch deshalb ist seit Beginn der Neunziger jede Generation pubertierender Jungs damit beschäftigt, sich das Vokabular femininer Problemkommunikation anzueignen.

........

Die zweite Hälfte sitzt in einem Hamburger Restaurant vor Weißweingläsern: eine PR-Beraterin und eine Journalistin, 29 und 33 Jahre alt. Auch sie klagen, wie so viele, über die seltsame Verweichlichung der Männer. Ihnen ist die Gelassenheit abhandengekommen, sagt die Journalistin. Die jungen Männer wollen sich nie festlegen.
Aber weshalb nur fühlen sie sich dauernd unter Druck gesetzt, fragt die PR-Beraterin, warum fangen sie an zu schwitzen, wenn man vorschlägt, eine gemeinsame Küche auszusuchen? Warum, zum Teufel, diese Angst?
Sie sind wie Peter Pan, entgegnet die Journalistin, der Junge von der Insel Nimmerland, der nie erwachsen wurde. Und wie verkorkste Peter Pans wollen die jungen Männer bis ans Lebensende an Bars lehnen, durch Clubs ziehen und mit ihrem Kumpel Frauen gucken, die sie aber nur ansprechen, wenn sie selbst betrunken sind. Der junge Mann ist vom Hai zum Aal degeneriert. Binden will er sich nicht.

........

Ein idealer Mann sähe für die beiden Frauen so aus: selbstbewusst, lässig, ironisch und, wieder dieses Wort, ein Macker. Allerdings kein Arschloch. Verständnisvoll, achtsam, unzynisch, lustig und größer als sie selbst, ab 1,80 Meter aufwärts. Einen kreativen, ab und an rotzigen Sympathen, hart und gleichzeitig weich, eine Kreuzung aus Johnny Depp und Rocky Balboa. Aber mehr wie Johnny Depp. Und das ist die erste gute Nachricht: Die jungen Frauen wissen auch nicht, was sie wollen."

http://www.spiegel.de/spiegel/a-809420.html

Und noch einen Kommentar dazu:

"Was ich noch anmerken muss: Generell sollten die Frauen mal aufhören, Männer für alles verantwortlich zu machen. Frauen sind unglücklich und schuld sind die Männer. Frauen wollen dass Männer so und so sind, und Männer rennen jedem Trend hinterher. Frauen sollten mal ab und zu die Luft anhalten. Männer sind nicht für euer Glück verantwortlich und weder Accesoire, noch Nutztier."

Sonntag, 14. August 2011

Mittelalterlich

Nun ist der schatten_rabe ja ein Outdoor-Wesen, welches sich fürs Mittelalter interessiert und im Handwerk tätig ist. Was liegt da also näher sich in der viel zu knappen Freizeit entsprechend zu betätigen. Irgendwann vor einiger Zeit bin ich in einer Mittelalterzeitschrift auf die Bauanleitung eines Wiki-Zeltes gestoßen.
Also in die Hände gespuckt, und ran an die Arbeit. Zum Glück habe ich in der Verwandtschaft einen Zimmermann welcher -welch Zufall- Dankenswerterweise über das nötige Werkzeug und die entsprechenden Sachkenntnisse verfügt. Und so war das Grundgerüst passabel und relativ schnell erstellt.














Problem war natürlich die Zeltplane. Laut Zeitschrift sollte diese im Orgienall aus Segeltuch sein. Alternativ ginge natürlich auch LeinTuch. Da selbiges nun Geld wollte kosten und meiner einer in seiner Verwandtschaft/Bekanntschaft keinen kennt, welcher solch Zelttuch zu Nähen bewandet sei, kam ich auf die Idee als Zeltplane einfach mein altes BW-Zelt zu nutzen.















Sieht doch ganz passabel aus, oder?
Dummerweise ist mir nach der ersten Nutzung eine der Halterungen beim Transport abgebrochen, so das ich eine der Leisten neu machen muss. In Anbetracht des verregneten Sommers dieses Jahr eilt das aber nicht, denn zum Einsatz wird es woll aufgrund der Bescheidenen Witterungslage dieses Jahr nicht nochmal kommen.

Dafür habe ich mich dann als Entschädigung Mittelalterlich-Musikalisch bereichert.


















Das neuste Werk von Tanzwut. Mal eine reine Mittelalter-Scheibe der Band.
Ebenfalls neu die Aktuelle Live von Saltatio-Mortis.















Ich bereue es immer noch - nicht dabei gewesen zu sein. Zumall das Konzert hier in Wuppertal in der Stadthalle stattfand. Aber
endlich ein gutes Live-Rock-Album der Band zu haben war längst überfällig.
Beide Bands sollen derzeit im Studio sein und haben neue Alben Angekündigt.

Ebenfalls Mittelalterlich mutet das an, was ich vor ein paar Tagen bei der Arbeit gesehen habe. Da hing doch glatt folgendes an der Wand:















Ich kann mir nicht vorstellen das heutzutage so etwas noch hergestellt wird. Es muss also aus dem Mittelalter sein.
Ja, ja die gute alte Zeit. Damals war eben einiges besser.

Montag, 7. März 2011

SchockSchwereNot....

....herrscht bei meiner einer gerade, da ist Karneval Zeit. Nun neige ich ja bisweilen zur Narrentey, aba an Karneval würde ich am liebsten Bomberpilot spielen. Vor allem wenn man seinen Wohnsitz zwischen Köln und Duesseldorf hat, muss man dieser Tage schon sehr leidenfähig sein, um diese zu Überstehen. Auch wenn die Götter gegeben haben, das der Wuppertaler an sich als nicht besonders Karnevalsbegeistert gilt. Ach wäre doch nur schon Aschermittwoch.

Schock-Schwere-Not hat's auch gerade beim Stern des Südens. Dieser brennt nämlich gerade mächtig auf Sparflamme. Und das lindert mein Leiden auch nicht gerade. Gegen Mailand noch Weltklasse - und dann drei Klatschen in Folge. Gespielt haben Sie da wie Kreisklasse. Kann das irgendwer logisch erklären?

Not eine Schwere hat es gerade auch in meiner Geldbörse. Die Firma Insolvenz und seit November 2010 kein Gehalt mehr bekommen. Sprich im fünften Monat ohne Geld. Das ist hart. Ich könnte da jetzt das ein oder andere drüber kundgeben, aber dann hätten wir wieder SchockSchwereNot in Sachen Gleichberechtigung und zum Thema Frauen vs. männerschweine. Es ist schon erstaunlich das dieses Thema einen überall hin verfolgt.

Ergo lassen wir dieses und geben ein bissel SchockSchwereNot weiter an:

Meike aus Bergisch Gladbach. Diese hat sich nämlich die Pole-Position auf meiner Hassliste erworben. Als neue Nummer Eins auf dieser. Drum merke dir du FaschoSchlampe: Apartheid ist ein Verbrechen und nicht lustig. Und die Rassisten Combo von wickedwoods darf sich gleich dazugesellen. Für Euch gilt das Gleiche.

Dienstag, 30. November 2010

Der Tag heute

Da wir heuer um 09.00Uhr unsere Arbeit schon beenden durften und meiner einer dementsprechend früh daheim war gewesen, musste ein ganzer Tag ausgefühlt werden.
Und so ging es erstmal zum Friseur den Kappes schälen lassen. Jetzt da der Winter nun angekommen ist, schien es mir Sinnig mal wieder mit Glatze planlos durch die Gegend zu laufen.
Anschließend ging es dann zum Mittelalterlichen Märchenmarkt auf den Laurentiusplatz.











Seit der 400.Jahr Feier von Elberfeld und dem Auffinden von Resten der alten Burg Elberfeld, scheint die Stadt ihre Liebe für mittelalterliches Entdeckt zu haben.
Bei leichtem Schneegestöber und noch wenig Publikum war es recht nett, über den kleinen aber feinen Markt zu schlendern.

Am Rathaus in Elberfeld gibt es zwar schon seit längerer Zeit eine mittelalterlich Gestaltete Ecke zum Weihnachtsmarkt, die auch immer nett zu besuchen ist, aber mit dem Markte am Laurentius Platz wird der Elberfelder Weihnachtsmarkt deutlich bereichert. Das Ding ist aber noch Ausbaufähig und könnte für die Zukunft ein wichtiger Bestandteil des Wuppertaler Weihnachtsmarktleben geben. Hoffen wir das die Veranstalter den Markt Pflegen. Jedenfalls war es ein Gemütlicher Vormittag. Der Markt soll noch bis zum 05.Dezember gehen.

Sonntag, 2. Mai 2010

Freud und Leid - Alt und Neu

Irgendwie ist bei mich dieser Tage der Wurm drin. Eigentlich hatte ich mich ja auf das Beltain-Festival auf Schloß Burg gefreut, aber ich kriege einfach denn Arsch nicht hoch. Die letzten Tage mache ich nichts anderes als mich zu Hause einzuschließen, Handy aus und Klingel abgestellt und ab ins Bett, mich verstecken. Und dabei denke ich dann manchmal an jenen Torwart Emke. Einfach-Schnell-Kurz-Schmerzlos. Alles Leiden einfach hinter sich lassen, der weiß schon warum er das gemacht hat.
Ich weiß auch nicht warum; Vielleicht ist es das schreckliche Erlebnis das sich heuer zum zweiten mal jährt und in meinem Kopf Achterbahn fährt. Vielleicht ist es einfach nur die Frühjahrsmüdigkeit die mich Träge werden lässt. Oder einfach das scheiß Wetter - der Wonne Monat fängt ja als Bibber Monat an - und das nach diesem langen und harten Winter. Vielleicht ist es auch ...... ; oder von allem etwas!
Jedenfalls konnte ich mich noch nicht einmal dazu Motivieren, Samstag Nachmittag zur Fußball Bundesliga mit Bekannten.

Freude hat mir dann doch der F.C Bayern München gemacht, der zu 99% neuer deutscher Fußball-Meister ist. Alles andere wäre auch falsch. Jedenfalls habe ich für alle Nachbarn und hier besonders für die Schalker, meine Bayern-Fahne aus dem Wohnzimmerfenster gehangen, damit auch alle Glücklich sind:-))
Leid hingegen macht mir der Wuppertaler SV, der nun definitiv in die vierte Liga absteigen muß. Wolllen wir mal hoffen, das der WSV wenigstens die RotWeißen Esener im Pokal wegballert. Siege gegen die RWE sind sowieso mit die schönsten. Und da der WSV in der vierten Liga wohl auch auf Essen trifft, gibt es wenigstens einen Grund mal wieder in Wuppertal ins Stadion zu gehen.

Freude machte mich auch dieser Rabe, den ich vom Gerüst aus in Ruhe bei der Futtersuche Fotografieren konnte.














Sogar ein kurzes Filmchen ist mir gelungen. Da vergießt man doch glatt das Arbeiten. Aber ein fleißig Kerlchen das ich nunmal sonst bin, kann ich mir das erlauben, wohl.
Das das Arbeiten noch mehr Freude machen kann, zeigen diese drei alten neuerwerbungen meinereiner:














Dieser kultige alte Kerzenständer zum Beispiel. Noch richtig Gusseisern mit entsprechenden Mittelalterliche- Angehauchten Verzierungen.
Oder dieser Degen der nur mal Poliert werden müsste.
Besonders fett ist aber der Morgenstern. Dumm das ich über die Weihnachtszeit mein Wohnzimmer renoviert habe, so scheue ich mich noch davor Nägel in meine Wand zu hämmern, um diesen aufzuhängen.
Für 22.- der Euros finde ich habe ich einen guten Kauf gemacht.

Samstag, 3. April 2010

Aufruhr

Der März brachte neben einigen Höhepunkten (Mein Geburtstag, Saltatio Mortis, Ostara) auch einiges an Aufruhr mit sich:

So z.B. auf der Arbeit, als mein Chef auf die Baustelle kam und ich Ihn fragte: "wann denn das bestellte Material kommt?" bekam ich als Antwort nur ein doofes Gesicht und die Aussage "Ich habe einen Termin"! Da weiß der Geselle dann Bescheid.
Auch in Aufruhr versetzt ist gerade ein Kollege, dem die Firma wegen zu viel Arbeit den Urlaub nächste Woche gestrichen hat. Wir haben Kurzarbeit in der Firma!
Noch zwei nette Anekdoten aus meiner Firma die Aufruhr erzeugen können.
Die Entschuldigung eines Kollegen/In für sein zu Spät kommen: "kann ich doch nichts dafür - wenn ich zu spät aus dem Haus gehe".
Auch nett der Ratschlag eines leider Ex-Kollegen an den Kunden was den Farbton für die Fassade angeht: "Ich würde den roten Ton nehmen, das ist besser für die Akkustick."

Aufruhr gibt es dieser Tage auch beim WSV. Da feuert man einen Trainer der auf Platz Eins steht und eine drittLiga Mannschaft bis ins Achtelfinale des DFB Pokals gebracht hat, und lässt einen Trainer werkeln, der seit Monaten auf den Abstiegsrängen steht. Nun gut, letzte Woche hat man Ihn dann doch entlassen. Verloren hat der WSV heute trotzdem und ist vorletzter der Tabelle. Dafür ist der F.C Bayern München wieder erster. Zwei mal die Schalker in 10 Tagen auf die Plätze verwiesen - so soll es sein.

Eine Aufruhr gab es auch im Mittelalter schon. Wie ein Mord im Jahr 1225 die ganze Ruhrregion veränderte – davon erzählt die Ausstellung AufRuhr 1225! Ritter, Burgen und Intrigen... in Herne. Und da sind wir Anfang März gewesen. Dank meiner Kurzarbeit war es uns möglich unter der Woche ins Museum zu fahren, so das selbiges recht leer war, und man sich die Ausstellung in Ruhe Anschauen konnte. Fast drei Stunden waren wir im Museum, und die Ausstellung ist Klasse. Und das für 6Euros. Besonders Interessant war natürlich das alles um die Ermordung des Erzbischofs Engelbert von Köln und Grafen von Berg Anno Domini 1225 aufgebaut ist. Hierraus leitet sich dann die Geschichte der Ruhrgebites und des Bergischen Landes ab.
Von eben diesem Schicksalsträchtigen Mord im Jahre 1225 bis hin zur letzten großen Ritterschlacht zeigt die Großausstellung das mittelalterliche Leben im Ruhrgebiet. Von der Geburt bis zur Grablege, von der Heiratpolitik bis zur Hinrichtung kann man das Mittelalter in spannenden Inszenierungen hautnah erleben.
Neben „Klassikern“ wie Waffen und Rüstungen, goldenen Reliqiuaren oder Kochgeschirr entdeckt man auch die kuriosen und unbekannten Seiten dieser Epoche. Was machten beispielsweise die Knochen des ermordeten Erzbischofes auf der Hochzeitstaffel des Königs? Warum galten Hände eines Gehenkten als Talisman? Waren die Schreibstuben deutscher Klöster auch Fälscherwerkstätten?
Auch das BegleitBuch zur Ausstellung, das es für 25Euros zu kaufen gibt ist sein Geld Wert. Neben den Ausstellungsstücken gibt es noch mal die Geschichte des Ruhrgebietes und des Bergischen, sowie eine nette Übersicht über die Burgen in der Region. Und das Dingen ist ein richtig nett dicker Wälzer.
Wer sich das Buch kauft (und das solltet Ihr) und es genau ließt, wird erstaunt feststellen, das das Verhältnis der Geschlechter doch etwas anders war als heuer dargestellt. Und das sorgt dann wieder für Aufruhr.
- http://www.lwl.org/LWL/Kultur/Aufruhr/ -

In Aufruhr versetzt ist zur Zeit auch ein kleines Dorf in Sprockhövel - Herzkamp - genannt. Das ist das Dorf in dem Ich Aufgewachsen bin, und dort hat es vor kurzem einen Selbstmord gegeben. Wo jeder jeden kennt, und jeder über jeden alles weiß (selbst Dinge die man über sich selbst nicht weiß) scheppert so was schon gehörig. Der Selbstmörder Vater von zwei Kindern stammt aus einer alteingesessenen Familie. Und wieder mal natürlich ein Mann.
Diesen Monat jährt sich der Verlust meines Neffen zum zweiten mal. Wenn so etwas so zeitlich nah passiert, bringt das auch eine persönliche innere Aufruhr mit sich. Nur lernen daraus werden Sie trotzdem nicht.

Euch wünsche ich damit trotz des bescheidenen Wetters ein schönes Osterfest.

Dienstag, 8. Dezember 2009

Klimagipfel

Tja, nun habe ich erstmal zwei Tage Zwangsurlaub wegen Schlechtwetter. Und weil das ganze für mein Cheffchen und Cheffin/In ganz Überraschend kam, das es im Dezember hierzulande nicht immer das beste Gerüstwetter hat, das ganze also was mit dem Klimawandel zu tun haben muss, Zeit sich über das Klima mal Gedanken zu machen und diese hier für Euch zu Bloggen.
Unsere Politikers machen sich ja auch extra für uns die Arbeit, über den Klimawandel zu diskutieren. Und so findet denn dieser Tage im Land vonne Wikingers - da wo diese Katze herkommt -
(Süss nicht)
ein Klima Gipfel statt. Sogar Baracke Obama hält diesen für so wichtig, das er nach seinem hochverdienten Nobelpreis Empfang mal kurz da vorbei schaut.
Und wie immer wird mal wohl am eigentlichen Thema vorbeireden, und die Angst der Menschen mißbrauchen, um eigene Politische Ziele durchzubringen.

1.) Wird bei der ganzen Kiste nämlich vergessen, das wir so oder so eine Klimaveränderung bekommen werden. Die ganze Diskusion macht nämlich Glauben, weniger CO/2 und alles ist in Butter. Das mißbraucht man dann dazu um z.B. Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen schmackhaft zu machen, während wir letzten endes auf den definitiv kommenden Klimawandel nicht vorbereitet sein werden.
2.) Gehen wichtige Themen zum Naturschutz unter. Das Abholzen der Wälder und zubetonieren von Naturflächen fällt mehr ins Gewicht, als der CO/2 Ausstoß. Hier in Wuppertal haben wir gerade Aktuell so eine Sache, wo sich ein gewisser Oberbürgermeister ein Denkmal mitten ins Grüne setzen will. Kleine Höhe heißt das Gelände das hier zerstört werden soll. Der Schaden an der Natur der hier entsteht, soviel kann keiner Auto fahren. Vom Wirtschaftlichen Unsinn mal ganz abgesehen.
3.) Ist und bleibt die Überbevölkerung der Erde das Hauptproblem an dem sich letztendlich alles Aufhängt. Auch die Klimaerwärmung. Solange das Problem nicht gelöst ist, ist alles andere hinfällig.

Klimaerwärmung und Internet - Ein paar nette Zahlen dazu:
>Eine Google Anfrage verbraucht so viel Strom wie eine Energiesparlampe in einer halben Stunde.
>Bis 2010 wird der Anteil des Internets am Stromverbrauch in Deutschland 6% betragen. Dafür sind 5 Kraftwerke a je 1000 Megawatt nötig.
>Der CO/2 Ausstoß des Internets entspricht dem des Weltflugverkehrs.

Wer sich dafür Interessiert, kann unter http://www.verbraucherfuersklima.de/ vorbeischauen.
Denn mittlerweile geben sich viele Unternehmen aus der Computerbranche einen ökologischen Anstrich. Die Verbraucherschutzzentralen wollen herausfinden wie Seriös das ganze ist.

Doch nehmen wir das ganze auch ein bissel mit Humor:

Dienstag, 15. September 2009

Bunt zusammengewürfelt

Seit Montag genieße ich meinen Sommerurlaub. Zwei Wochen habe ich davon, und der Urlaub, der eigentlich für Mitte Juli gedenkt war, hat dann auch gleich mit richtig schönem Nass-kaltem Herbstwetter angefangen. Da ich wegen meiner Beruflichen Umstände sowieso nichts Planen konnte, und nach dem schrecklichen Ereignis vom letzten Jahr auch nicht besonders Motiviert bin, mich zu großen Urlaubsplanungen hinreißen zu lassen, werde ich diesen Urlaub schön an der Heimatfront verbringen.

Aber das will ja nun nicht heißen, das man sich die kurze Zeit nicht doch versüßen kann, und ein paar Angenehme Tage verbringen kann.
Und mit dem Versüßen habe ich heute dann auch direkt begonnen, als mich meine Wege in den ...Markt führten, um mir diese beiden CD's zu kaufen:

Und ich sage zur neuen Saltatio-Mortis einfach nur Geil Geil Geil. Die Aktuelle Silberscheibe der Totentänzer steht dem Vorgänger-Werk nicht's nach, und ist MittelalterRock vom aller feinsten.
Mehr Infos dazu findet man auf dem lesenswertem Musik- Blog von Detlef Knut.

In den jüngsten Live-Ableger von Corvus Corax habe ich bis dato zwar nur einmal kurz reingehört, aber eigentlich kann man hier nicht's falsch machen. Und Corvus Corax gehört sowieso ins CD Regal eines jeden Freundes der Mittelalter Musik.
Natürlich habe ich mir direkt die CD/DVD Kiste geholt, und bin dafür mal eben um 50 Euros Ärmer, aber wie mir scheint, ist das gut Angelegtes Geld. Wozu bekommt man Urlaubs-Geld, wenn man dann doch nicht wegfahren kann.
Wegen des Super Eindruck's den die neue Saltatio-Mortis hinterlassen hat, werde ich Morgen mal schauen ob ich noch ne Karte für das Konzert in Bochum bekomme.


Ein kurzer Ausflug in die Politik. Wir haben ja bald Bundestagswahlen, und wer noch nicht so recht weiss was Er/Sie Wählen soll, kann sich ja hier mit dem Wahl-O-Mat selber testen.
Nette kleine kurzweil, ich werde jetzt nicht öffentlich machen - was bei mir dabei rausgekommen ist :-)))
Tja, und eigentlich hat trotz schlechtem Wetters mein Urlaub nicht mal so Übel Begonnen.
Denn am Montag war folgendes in den Zeitschriften Regalen zu finden:


Ich kann das zwar immer noch nicht so richtig Glauben, das ich so etwas noch Erleben darf - aber es tut sich was in teutschen Landen. Und Punkt für Punk bricht ein Lügengebilde, das auf Hass und Menschenverachtung aufgebaut worden ist, zusammen.

Auffallend hier, das sich das Thema in der letzten Zeit auch verstärkt in der MusikSzene wiederfindet. Ich denke hier z.B. an eben die letzten beiden von Saltatio-Mortis oder auch an die
noch recht neue von Rabenschrey.
Bleibt zu hoffen, das gerade im Mittelalter Bereich die Problematik nun wirklich ins Bewusstsein der Menschen dringt, und sich was tut.

Und nicht nur ich tue mich manchmal schwer damit etwas zu glauben, anderen geht es genau so. Und deshalb habe ich mir aus dem Blog upperpalatine nachfolgenden Text ausgeliehen, um Euch zum Nachdenken anzuregen.
"Gewaltwahrnehmung:
Als regelmäßiger Leser des Diesellogs von Thomas Reuter ist man ja einigermaßen sensibilisiert, was die um sich greifende gesellschaftliche Benachteiligung von Männern angeht. Man liest die einschlägigen Geschichten und Berichte mit Erstaunen, manchmal melden sich auch Unverständnis und Wut.
Und dann sitzt man in seiner Dienststelle in einem Konferenzraum. Ersthelferschulung. Und man hört den Schulungleiter, einen alten Sanitäter, erzählen. Von einem Einsatz in einem Bauernhof. Ein Mann sitzt auf der Eckbank in der Küche und hält die Hände vor dem Gesicht. Blut fließt, die Nase ist gebrochen. Der Mann berichtet, er sei gestolpert. Nähere Nachfragen der Retter will er nicht beantworten. Ins Krankenhaus will er auch nicht mit. Schließlich stellt sich heraus, dass seine Frau ihn mit einer Bratpfanne ins Gesicht geschlagen hat. Die Reaktion der Sanitäter: Gelächter. Man überzeugt ihn doch, ins Krankenhaus mitzukommen. Die Reaktion des Pflegepersonals und der Ärzte dort: Gelächter.Die Reaktion der Schulungsteilnehmer, als sie die Geschichte hören: Gelächter.
Meine Reaktion: Entsetzen. Da wird ein Mensch Opfer einer Gewalttat. Niemand kommt auf die Idee, die Polizei hinzuzuholen. Niemand kommt auf die Idee, den Mann auf die Möglichkeit einer Anzeige wegen Körperverletzung hinuweisen.
Wäre es umgekehrt gewesen, wäre wohl gemeinsam mit den Sanitätern noch eine Polizeistreife und eine Sozialarbeiterin gekommen, dem Mann hätte man einen Platzverweis und ein Kontaktverbot ausgesprochen, er hätte die Nacht in einer Zelle verbracht und eine Anzeige wegen Körperverletzung bekommen.
Nachdem aber ein Mann hier das Opfer war, kam gar niemand auf die Idee, dass es sich hier um eine Straftat handelt. Ist das nicht eine seltsam verzerrte Wahrnehmung, die sich da in unserer Gesellschaft breitgemacht hat?
nb: Ich weiß natürlich nicht, ob sich diese Geschichte in der Realität so zugetragen hat oder zumindest teilweise der Fantasie des Erzählers entsprang. Die Reaktion darauf im Plenum des Kurses fand ich trotzdem sehr bezeichnend für eine meiner Meinung nach grundlegend falsche Tendenz."
Ein paar Blog's habe ich hier heute ja schon vorgestellt, die allesamt Lesenswert sind und bisweilen Nachdenklich stimmen. Aber ein Blog hat mich in den letzten Tagen besonders berührt, schon alleine deshalb weil ich selber sowohl direkt als auch indirekt davon betroffen bin. Besonders das Posting zum Thema Suizid hat mich tief bewegt. Aber lest es selber:
Das dürfte mich als Mann zwar nicht tangieren, da ich als solcher ja keine Gefühle und keine menschlichen Emotionen habe, aber da bin ich ganz und gar Unmodern.
"Deutschland liegt in Europa auf Rang drei der Länder mit der höchsten Suizidrate, hinter Litauen und Russland. Selbst wenn wir alle HIV-Toten, Opfer von Autounfällen und Tote nach Drogenmissbrauch zusammenzählen, kommen wir nicht auf diese Zahl", sagte der Psychiater Johannes Pantel. Die Suizidversuche lägen sogar zehn bis zwanzig Mal so hoch."
Noch mal zurück zum gestrigen Montag:
Titel: Herbstkreuztag
Datum: Montag, 14. September 2009
Uhrzeit: Ganztägig
Wiederholung: Dieses Ereignis wiederholt sich jedes Jahr.
Bemerkungen: Der norwegische Runenkalender sagt, dass nun das Getreide in die Scheune gebracht werden muss und das Vieh von der Sommerweide zum Hof zurückgetrieben wird. Letzteres wird auch im alpenländischen Raum von viel religiösem Brauchtum begleitet. Nun beginnt auch das Sammeln von Blättern, die als Winterfutter für das Vieh dienen.
Mal eine Persönliche Frage:
Was bei den Göttern ist "gut gemeinter Spott"? Ich verzichte mal darauf, weiteres dazu zu schreiben, und mach mir so meine Gedanken.
Zum Abschluss heuer noch ein nettes Zitat der Comic-Figur Kleines Arschloch: „Das männliche Glied gilt als der Mercedes unter den Geschlechtsorganen.“

Samstag, 18. Juli 2009

Rabenschlau 2

Wie jedes Jahr so haben wir auch dieses Jahr ein Jahr des XXX und des yyy unsw.
Ich bin diese Woche bei der Arbeit mal auf Alternative Art und Weise vom Gerüst runter. Dummerweise hat der Rabe dabei vergessen, mit den Flügeln Flap Flap zu machen, und so war der Aufschlag schon recht hart. Mein ohnehin schon recht minderwertiger Körper hat dabei eine Menge an Schrammen und Blutergüssen dazubekommen. Aber was soll es, was mich nicht tötet macht mich nur Härter. Mein Körper reagiert gut auf Krisen.
Das brachte dann zwei Erkenntnisse mit sich:
Zum ersten das ein Teil unserer Gesellschaft das was mir passiert ist, als Freiheit und Selbstverwirklichung bezeichnet, und dafür kämpft. Welch perverser Sarkasmus, Arbeit macht Frei.
Zum zweiten wurde von mir für richtig Befunden, das physikalische Gesetz: die Schwerkraft zieht nach unten. Oder auch, das wir das internationale Jahr der Astronomie 2009 haben.
Denn vor 400 Jahren, im Jahr 1609, hat Galileo Galilei zum ersten Mal ein Teleskop für astronomische Beobachtungen eingesetzt und Sterne entdeckt, die bis dahin für das menschliche Auge nicht zu erkennen waren.

Als ich noch klein..ähhh.. jünger war, wollte ich immer Astrophysiker werden. Tagsüber schlafen und Nachts den Himmel beobachten. Toll. Immerhin habe ich die Hauptschule mit Abschluss bestanden. Aber mein Vater hat immer gesagt, "Junge lerne ersteinmal was Anständiges und werde Maler, Physiker kannst du dann immer noch werden." Und so bin ich heuer Maler und Lackierer vom Beruf und habe die Astronomie als eines meiner Hobbys.
Und so ist es mal wieder an der Zeit, das der Schatten_Rabe euch so Kundtut was er denn so liest.
Als Begleitbücher zur TV-Sendereihe alpha-Centauri im Bayrischem Fernsehen. Von Harald Lesch und Jörn Müller. Beide erschienen im Goldmann-Verlag.


"In der Tat, wenn man mit solchen Betrachtungen und mit den vorhergehenden sein Gemüt erfüllthat, so gibt der Anblick eines gestirnten Himmels bei einer heiteren Nacht eine Art des Vergnügens, welches nur edle Seelen empfinden.
Bei der allgemeinen Stille der Natur und der Ruhe der Sinne redet das verborgene Erkenntnisvermögen der unsterblichen Geistes eine unnennbare Sprache und gibt unausgewickelte Begriffe, die sich wohl empfinden, aber nicht beschreiben lassen." von Immanuel Kant

Eine kurze Leseprobe:
"Aus diesen möglichen Lösungen des Olbers'schen Paradoxons lassen sich nun verschiedene Schlüsse ziehen. Dass das Universum nicht unendlich groß und unendlich alt sein kann, ist klar. Ist es nicht unendlich alt, aber unendlich groß, so muss es logischerweise vor einer gewissen Zeit einmal entstanden sein, und es muss sich ausgedehnt haben, damit es unendlich groß wurde. Andererseits, wenn sich das Universum ausdehnt, kann es nicht gleichzeitig unendlich sein, denn eine unendliche Größe ist erst nach einer unendlichen Zeit zu erreichen."

Wir lernen auch: "Das nicht vorhanden sein eines Beweises, beweist nicht das nicht vorhanden sein."
Und noch etwas interessantes erfahren wir. Nämlich das Edward Pickering vom Havard College, nicht nur besonders ehrgeizig Sternvermessungen durchführte, sondern auch das er fast nur mit Frauen zusammenarbeitete. Und das zu Beginn des 20.Jahrhunderts.
Zu einer Zeit von der Behauptet wird, das man die Frauen kleingehalten hat, dürfte es soetwas doch überhaupt nicht geben, oder? Wäre überdies schön, wenn die Frauen mal genauso die Männer unterstützen würden, dann würde vielleicht heute ein 24jähriger noch leben.
Noch etwas zu Harald Lesch, einem der wenigen Menschen die es schaffen, das ich den Fernseher anschalte.

Harald Lesch ist Professor für Theoretische Astrophysik am Institut für Astronomie und Astrophysik der Universität München und Mitglied der Astronomischen Gesellschaft. Seit September 2008 moderiert er die Sendereihe "Abenteuer Forschung" im ZDF.
Und für alle, die zum Thema Astrophysik eine kurze und klare Aussage über die Beschaffenheit unseres Universums wollen, zum Abschluss:
"Wir sehen das Universum so, wie es ist, weil es uns nicht gäbe,
wir es also nicht beobachten könnten, wenn es anders wäre."

Anthropisches Prinzip

Freitag, 10. Juli 2009

Schattenleben

In den letzten Tagen hat sich hier wenig getan. Was weniger an dem so viel zitiertem Sommerloch liegt, denn daran das sich zum einen meine berufliche Situation ganz unerwartet geändert hat ( Das währe alleine schon eine erzählens Werte Geschichte ),
zum anderen hat der Tod eines "Bekannten" wieder mal mein Leben Dureinander gewirbelt.
Mit 24 an Jahren zum Rabenfrass geworden, Biologischer Abfall vom Geschlecht, heute war Beerdigung. Keine Eltern sollten je ihre eigenen Kinder zu Grabe tragen müssen!
Womit auch das geplante MPS in Dortmund für mich dieses Jahr ins Wasser gefallen ist.

Bleibt als Vorsatz für die Zukunft:

Freitag, 29. Mai 2009

Worte zur Woche

Ich frage mich was mit dem Wetter in unserem schönen Land los ist. Am Montag noch stehst du mit kurzer Hose und freiem Oberkörper auf dem Gerüst und wirst durchgebraten, zwei Tage später stehst du an selber Stelle mit zwei Pullover an und frierst. Wahnsinn.

Titel: Frigga Blot
Datum: Mittwoch, 27. Mai 2009
Uhrzeit: Ganztägig
Wiederholung: Dieses Ereignis wiederholt sich jedes Jahr.
- Ich habe es verpasst, ich habe es verpasst wie jedes Jahr. Ich werde alt, selbst Merkzettel nutzen bei mir nicht mehr. Und das wo die Frigg so schnell säuerlich werden kann. Da muss ich mir noch was zur Wiedergutmachung einfallen lassen. -

Und noch etwas was ich selbstverständlich vergessen habe. Wir haben Ende Mai - ich habe meinen Lohnsteuerjahresausgleich noch nicht gemacht. Ich vergesse sogar, wenn es um mein Geld geht.

Dafür habe ich daran gedacht, mir den neuen Star Trek anzuschauen.
Meine Persönliche Meinung: Sehr gute Sience Fiction - mittelmäßiges Star Trek. Das Wiedersehen mit Spock hatte aber schon Gänsehaut feeling. Da wird man richtig Nostalgisch.
Auszug nach wikipedia:
Star Trek ist der Titel des elften Kinofilms, der auf der Science-Fiction-Serie Raumschiff Enterprise von Gene Roddenberry basiert. Für seine Interpretation der populären Serie besetzte Regisseur J. J. Abrams zahlreiche bekannte Rollen mit neuen, jungen Schauspielern. Der Film beleuchtet insbesondere die "Vorgeschichte" der Figuren Kirk und Spock innerhalb einer alternativen Zeitlinie des Star-Trek-Universums. Am 7. April 2009 feierte der Film seine offizielle Premiere in Sydney.
Trotz allem fehlt mir meine Glatze Picard. Und deshalb - und als Motto für's Wochenende:


Und damit Euch allen ein schönes Langes Wochenende.

Mittwoch, 15. April 2009

Persönliches x3

Erstens:
OsterSonntag auf Schloß Burg. Es war zwar nur ein spontaner Kurzbesuch um das schöne Wetter auszunutzen, trotzdem betrachte ich das ganze als meinen persönlichen Auftakt zur Mittelaltermarkt Saison.

Schloß Burg
Zweitens:
Gestern Dienstag 14.04.09. Ich war gerade 10min. von meiner ZwangsSelbstverwirklichung zu Hause, als es an der Türe klingelte. Ein mann und eine Frau von der Johanniter Unfallhilfe standen davor. Ich weiß nicht was die genau wollten, da das Gespräch sehr schnell in eine für die beiden wohl unerwartete Richtung gelangt ist. Auf meiner Nachfrage hin wurde erklärt, das Anwesende junge Dame freiwillig Dienst tut. Auf meiner Erwiderung das ich zwangsweise zur Bundeswehr musste und das Geschlechtsrassismus wohl sei, erntete ich herrlich verdutzte Gesichter, und besagte junge Dame hatten sich richtig erschrocken. Und damit war dann das Gespräch auch beendet.
Bei den Göttern hat das gut getan, mal ein bisschen Frust abzulassen.
Normalerweise hätten Menschen wie jene junge Dame meinen Respekt für das was Sie machen. Aber leider sind das keine normalen Zeiten, und in dem ganzen scheiß Geschlechterkrieg hat es schon zu viele menschliche Tragödien gegeben, so das man nicht länger tatenlos zusehen kann.
Desweiteren muss heutzutage leider die Motivation für solches tun kritisch hinterfragt werden, ob es denn auch wirklich aus Überzeugung gemacht wird, und nicht aus einer Selbstverwirklichung,- Ich bin Toll,- sich selbst einen Heiligenschein aufsetzen,- Cool sein Mentalität.
Drittens:
Seit heute ist für mich eigentlich klar, das mein Arbeitsvertrag nicht verlängert wird. Und trotzdem oder vielleicht gerade deshalb laufe ich schon den ganzen Tag mit einem Grinsen auf den Bäckchen durch die Gegend.
Da bleibt für mich zum Abschluss nur noch folgendes zu sagen:
Lasst es mich tun - lasst mich das Land verderben - lasst mich die Kugeln spüren - Lasst mich in Freiheit sterben!

Sonntag, 5. April 2009

Rabenwoche

Rabengeschrey - Geschichte:
04. April 1581, Francis Drake wird zum Ritter geschlagen.

Rabengeschrey - Rabenwoche
Hurra, Hurra der Frühling der ist da.
Man soll es ja nicht glauben, aber es gibt noch schönes Wetter in deutschen Landen. Etwas verspätet zwar, aber Ostara zeigt sich endlich.
Nun ja, das es gleich von Null auf hundert gehen musste, und dann zum Wochenende auch schon nicht mehr ganz so schön - aber immer hin. ( Als guter teutscher muß man das Haar in der Suppe finden)

In meiner mich selbstverwirklichenden Arbeit auf dem Gerüst, habe ich letzte Woche über einer Metzgerei mit Räucherei gearbeitet. Bei dem dort stetige Duft gepaart mit dem schönen Wetter hingen meine Gedanken dann auch fast nur beim Mittelaltermarkt. Es wird Zeit das die Saison wieder losgeht und die Märkte die Tore öffnen. Heiß darauf ist der Rabe.

Einen kleinen Unfall mit dem Firmenwagen hat der Schatten_Rabe fabriziert, und meine Chefin ist ganz ruhig geblieben. Kein Geschrei, keine Vorwürfe, keine Schläge und ich darf das Auto weiter fahren. Tolle Frau meine Chefin.

Zum Thema Arbeiten noch ein nettes Zitat von Wernher Freiherr von Braun für die nächste (kurze) Arbeitswoche:
"Zivilcourage nennt man das, was von einem Mann übriggeblieben ist, wenn sein Chef das Zimmer betreten hat!"