Mittwoch, 10. Februar 2010

Gekürt

Das Efeu ist zur Arzneipflanze des Jahres gekürt worden:

Den Efeu kann man bald in jedem Garten wachsen sehen. Er bedeckt Mauerwerk und klettert an Bäumen rauf. Kaum jemand weiß aber, dass er eine heilende Wirkung hat.
Und deshalb wurde er von Wissenschaftlern der UniWürzburg zur "Arzneipflanze des Jahres" gekürt.
Bereits die Medicuse in der Vergangenheit nutzten die Efeublätter sowie Efeufrüchte als Schmerzmittel oder als Salbe bei Verbrennungen der Haut. Heuer kommt ein Extrakt aus den gelappten Blättern des Efeus zum Einsatz, der die Beschwerden bei chronisch-entzündlichen Bronchialerkrankungen, akuten Entzündungen der Atemwege und Keuchhusten lindert.
Die dafür hauptverandwortlichen Inhaltsstoffe nennt man Saponine.
Die Wirksamkeit der Planze ist durch klinische Studien belegt, bestätigen die Forscher der UniWürzburg.
Die Kletterpflanze hat aber auch gefährliche Wirkungen.
Frische Blätter des Efeus und ihr Saft können bei Kontakt mit der Haut allergische Entzündungen verursachen. Die Beeren der Pflanze sind giftig: Sie können Erbrechen, Übelkeit und Durchfall hervorrufen.

Sonntag, 7. Februar 2010

Gespielt ..

.... haben gestern am 06.02.2010 Rabenschrey und als Vorband punch'n'judy im Cobra in Solingen.
Nach dem ich beide ja schon letztes Jahr im November Im LCB in Wuppertal live erleben konnte, gab es nur eins: Hin da. Zumal Rabenschrey eine Live-CD und DVD aufnehmen wollten.
Und liebe Leute - ich war pünklich vor Ort. Noch vor Konzertbeginn.
Die Aufnahmen zur DVD wurden an diesem Abend dann doch nicht gemacht, und sollen auf dem Beltaine-Festival auf Schloss-Burg nachgeholt werden.

Zuerst Rockten dann punch'n'judy los, und gaben feinsten Crossover Folk zum besten.

Auf der Bühne gehen die richtig ab, und auch die Fans haben super Stimmung gemacht. Das Cobra war zu diesem Zeitpunkt gut gefüllt, und mich hat die Band so begeistert, das ich mir an dem Abend von denen eine CD gekauft habe.



In der Umbauphase dann, sind von Rabenschrey mehrere Gewinne verlost worden. Unter anderem die Live-CD die an diesem Abend aufgenommen worden ist, und an Beltaine veröffentlicht werden soll.

Auch konnte eine Nachwuchsband die Möglichkeit gewinnen, eine CD aufzunehmen und als Vorband für Rabenschrey zu spielen. Großzügig ist Rabenschrey ja.
Und dann betraten die Meister selbst die Bühne.


Und hier kommen zwei negative Dinge an diesem Abend ins Spiel.
Zum einen hätte die Akustik in der Halle etwas besser sein können, man hat den Gesang von Donar teilweise kaum verstanden.
Zum anderen leerte sich die Halle doch, und es schien, als wenn der Leute nur wegen punch'n'judy gekommen wären und nach deren Auftritt dann abgehauen sind. Was eine durchaus unfaire Art war.
Das tat aber der Stimmung im Allgemeinen keinen Abbruch, und meiner Meinung nach wurde es ein richtig Geiler Gig. Besonders die Chaosraben waren wieder in großer Zahl vertreten und legten ein paar geile Pogo's hin, was einigen Leuten doch sauer nahmen.

Das ganze Konzert ging bis gegen 24.00Uhr, und nach langer Zeit war ich nach einem Live-Gig mal wieder leicht Heiser was die Stimme angeht.
Unterm Strich bleibt für mich, das es ein alles in allem geiler Abend war, und das zweite super Live-Event in diesem noch jungen Jahr. So kann es weiter gehen. Jedenfalls habe ich dieses Jahr vor, mich auf dem Beltain-Festival sehen zu lassen.


Freitag, 5. Februar 2010

Geschichte

Da ich mich ja sehr für Mittelaltermärkte interessiere, interessiert mich logischerweise auch Geschichte. Und heute am 05.02. ist diesbezüglich ein hochinteressanter Tag.

Vor 455 Jahren: Eröffnung des Reichstages in Augsburg

Im Dom zu Augsburg eröffnet König Ferdinand I. am 5. Februar 1555 feierlich den Reichstag, an dessen Ende ein epochales Vertragswerk verabschiedet wird: der Augsburger Religionsfrieden. "Wir, Ferdinand, von Gottes Gnaden Römischer König, tun kund: Frieden soll herrschen im Hinblick auf die Religionsspaltung."
Siebeneinhalb Monate feilschen die Fürsten um den Vertrag. Es sind schwierige Verhandlungen, man erwartet fast keine Einigung mehr. Dennoch: Am Ende unterzeichnet man einen Friedensschluss. Das heißt, die Fürsten besitzen auf ihren Territorien Kirchen- und Konfessionshoheit und wählen zwischen katholischer Kirche oder Luthertum. Das heißt auch: Die Untertanen haben das Recht, auszuwandern, wenn sie nicht den Glauben des Landesfürsten oder des Landesherrn haben. Der Augsburger Religionsfriede ist die erste staatsrechtliche Verfügung in der westlichen Christenheit, die zwei Konfessionen zulässt.
"Cuius regio, eius religio - Wer regiert, bestimmt die Religion", fassen Gelehrte später das Vertragswerk zusammen.

Vor dem Religionsfrieden durchzieht eine tiefe Glaubensspaltung das Heilige Römische Reich, begleitet von Kriegen und militärischen Auseinandersetzungen. Seit Martin Luther 1517 mit dem Anschlag seiner 95 Thesen das Zeitalter der Reformation eingeleitet hat, treten immer mehr deutsche Fürsten zum evangelischen Glauben über - und enteignen katholische Besitztümer. Die Konflikte spitzen sich zu, vor allem weil der damalige Kaiser Karl V. die Einheit der katholischen Konfession im Reich bewahren will und Abtrünnige zwangseingliedern lässt. Dennoch verkündeten die lutherischen Reichsfürsten 1530 das grundlegende Bekenntnis ihres Glaubens: Die Confessio Augustana, das Augsburger Bekenntnis zur Reformation, gehört noch heute zu den verbindlichen Bekenntnisschriften der lutherischen Kirche.

Kaiser Karl V. ahnt, dass es zur Spaltung kommen würde und überträgt den Vorsitz im Reichstag seinem Bruder Ferdinand. Wenige Monate vor der Eröffnung schreibt er an Ferdinand: "Von mir könnt Ihr keine Unterstützung erwarten. Um Euch den Grund dafür zu sagen und mit der Bitte, ja keinen anderen dahinter zu sehen: Es ist ausschließlich der Blick auf die Religionsfrage. Da habe ich meine Gewissensbisse."
Karl V. akzeptiert den Augsburger Friedensschluss nicht und dankt einen Monat danach als Kaiser ab.

Entliehen von WDR.de und ein bissel was vonne GEZ-Gebühr zurückgeholt.

Mittwoch, 3. Februar 2010

Gefi....t

Da man ja als Mann extrem triebgesteuert ist und alles nagelt was nicht schnell genug auffe Bäume kommt, (jedenfalls bekommt man(n) das jeden Tag um die Ohren gehauen) kann es passieren, das irgendwann das Frischfleich knapp wird. Was tun in solch trauriger Lage? Man(n) sucht sich neue Reviere. Und da auf unserer flachen Erdenscheibe auch diese knapp werden, richten wir unseren Blick hinaus ins Weltall. Die Frauen/Innen haben es uns schon vorgemacht!
Besonders hier in Wuppertal ist da eine in dieser Sache erfahrene Lady - wie uns der nachfolgend kurze Clip kundtut. Und hier wir dann auch gleich die Frage beantwortet: "Geht das überhaupt, E.T zu fick...?"




Und für alle die Damen/innen und Herren/Innen denen das jetzt zu sehr nach Sexzismus richt, schaut Euch bitte mal das vorletzte Heft vom Stern an.
Stern Nr. 05, 28.01.2010. Titel: Wenn Fauen öfter wollen und Männer nicht mehr können.
Er ist krank - ein taugenichts - unbrauchbar und muss für Sie repariert werden.
Sie ist natürlich nicht triebgesteuert- unschuldig an der Sache, ja sogar das Opfer.
Wie würde (und hat man) die Sache Bewerten, wenn es andersrum wäre?

Sonntag, 31. Januar 2010

Gelesenes und Gehörtes.

Die allgemeine Wetterlage ist dieser Tage ja nicht so dolle, das wirkt sich auch auf die Arbeit aus, so das es Zeit genug hat - die es zu füllen gilt. Grund genug mal wieder ein Buch zu lesen. Und da bietet sich dieser Tage als Wuppertaler jene nette Neuerscheinung an:

1200 Jahre Barmen. Die Stadtgeschichte. Von Hans Joachim de Bruyn-Ouboter, 288 Seiten mit 530 Fotos, ISBN: 978-3-939843-10-8, 29,95 Euro. Edition Köndgen.

Eigentlich hätte das Buch ja vor zwei Jahren erscheinen müssen, als Barmen 200Jahre Stadtgründung feierte. Dieses Jahr wäre dann eigentlich Elberfeld an der Reihe mit 400Jahren Stadtrechte. Aber es kommt wie es kommt.

Auf 288 Buchseiten erzählt der Lehrer und Historiker Hans Joachim de Bruyn-Ouboter – vielen Wuppertalern vom Bergischen Ring bekannt – die bewegte und bewegende Geschichte der Stadt Barmen. Das Buch ist gefüllt mit Geschichte und Geschichten von beiden Seiten der Wupper.
Grenzland unter Karl dem Großen – und Sand für des Kaisers Kutsche.
Sie alle auch nur im Ansatz zu streifen, würde den Umfang dieses Artikels sprengen: Die „1200 Jahre Barmen“ bieten in zwölf Kapiteln mindestens ebenso viele Zeitreisen – unter anderem ins Mittelalter, als unter Karl dem Großen erste Grenzziehungen vorgenommen wurden, die zum Teil bis heute Bestand haben. Zur offiziellen Geschichte, die das Buch erzählt, gehört die Verleihung der Stadtrechte 1808 ebenso wie die Textilindustrie und der Kaiser-Besuch zur Einweihung der Ruhmeshalle.


Natürlich iteressiert mich hier besonders die Zeit des Mittelalters sowie die Geologie. Aber auch der Rest ist mehr als lesenswert und bietet einen verständlichen und klaren Blick auf die Geschichte meiner Heimat.
> Nette kleine Geschichte am Rande: Als ich das Buch in der Elberfelder Stadt in einem Buchladen erwarb, bemerkte ich beim Bezahlen zu dem Kassierer: "Das die Buchauswahl doch recht einseitig sei, und einen leichten Touch von einer Männerfeinlichkeit habe"!
Der Verkäufer versuchte dann in bekannter Art und Weise die Sache zu verharmlosen und als Trend zu verkaufen, musste aber gestehen, das er das schon mehrmals gehört habe. Ich werde mir in Zukunft jedenfalls sehr Gut Überlegen wo ich meine Bücher kaufe, und von drei weiteren Leuten werde ich dabei schon Unterstützt. Überdies, ein hitler war auch mal Trend!<

Als meiner einer an jenem Tage sowieso inner Stadt war, habe ich dann gleich auch noch was musikalisches erworben.
Der_W - von A bis W live als DVD.
Und der Kerl ist ja der Wahnsinn, gerade mal ein Studio-Album nach dem Ende der onkelz draußen und schon ein Kommplettes Live Werk auf DVD. Mit allem was dazugehöhrt. Tourbericht, Bandvorstellung, CD, DVD unsw.
Leider habe ich selber ein Live-Konzert des ehemaligen onkelz-Bassiten verpasst, aber das Live-Album entschädigt doch etwas. Ist zwar Ungewohnt den Kerl als Front-Mann zu sehen, aber er zieht das ganze gewohnt professionell auf. Ein lonender Kauf also, und ein Glücklicher Schatten_Rabe.

Donnerstag, 28. Januar 2010

Burgholz

Auch ein schon recht strenger und langer Winter sollten einen nicht davon abhalten sich in der Natur zu bewegen. Der Staatsforst Burgholz in Wuppertal liegt nur wenige Autominuten von meiner Haustüre entfernt. Trotzdem bin ich noch nie dort gewesen. Traurig.
Gestern war die Gelegenheit das zu ändern. Und ab dafür - in eine romantische Winterlandschaft.






Das Kernrevier des Burgholz gehörte den Grafen von Berg, deren Hauptsitz und Burganlage Schloss Burg nicht weit entfernt lag. Der Name des Waldgebiets, sowie Ortsbezeichnungen wie Burggrafenberg (früher Burggrabenberg) weisen laut anderen Quellen aber ebenso auf einen Besitz der ehemaligen Burg Elberfeld sowie auf eine alte Ringwallanlage am Burggrafenberg hin, von der nur noch der Burggraben als Bodendenkmal erhalten ist.
Leider sieht man auch hier den eingriff des Menschen in die Natur. Wenn man einige Zeit nicht mehr Unterwegs war, merkt man das die erste halbe Stunde schon.
Positiv dabei bleibt, das meine Ausrüstung für das Wetter das wir gestern hatten, gut geeignet ist.
Das Arboretum Burgholz steht in einer langen Tradition der Anpflanzung nichtheimischer Baumarten.
Von vornherein sollte eine ökologische Verzahnung der Fremdhölzer mit heimischen Arten stattfinden. Dieses wurde durch das Anpflanzen innerhalb von Grundbeständen heimatlicher Gehölze erreicht. So wurden auch drei großflächige geographische Gruppenpflanzungen durchgeführt, die Gehölze jeweils eines Kontinents zusammenfassten.
Heute ist das Arboretum im Staatsforst Burgholz das größte anerkannte deutsche Versuchsrevier zum Anbau von Gehölzen aus Fremdländern.

Die Anlage selber ist riesig und an einem Tag zu Fuss kaum zu erfassen. Zumal es eine Reihe interessanter Anlaufpunkte gibt.
Da ich auch ein Stück bei Dunkelheit laufen wollte, habe ich natürlich nur einen kleinen Teil des Gebites kennen lernen können. Aber weitere Touren sind geplant.

Sonntag, 24. Januar 2010

Winterzeit - Neues Jahr

Titel: Thorrablót
Datum: Mittwoch, 20. Januar 2010
Wiederholung: Dieses Ereignis wiederholt sich jedes Jahr.
Bemerkungen: Winterfest, eigentlich benannt nach dem Wintermonat þorri ("Frost"), aber auch eine gute Gelegenheit für ein Blót zu Ehren des Hammerschwingers.
Der norwegische Runenkalender rät, dass Holz jetzt geschlagen werden sollte, "bevor der Saft steigt".


Der Winter meldet sich ja gerade mit Schnee und Frost hier in meinen Breiten eindrucksvoll zurück.
Zu diesem frühen Zeitpunkt im neuen Jahr, hat der gehörnte Sonnengott die Sonne aus der Unterwelt noch nicht befreit.
Die Germanen rechneten in alter Zeit nicht nach Tagen sondern nach Nächten.
Ebenso galt der Winter als Beginn des Jahres. Auch das Alter wurde nach Monden bzw. nach Winter gemessen.
Und ebenso galt der Winter als der Beginn der Zeit Überhaupt. Nach Uralter Auffassung ist die Finsternis und Kälte die Keimzelle des Lebens.
Sehen wir den neuerlichen Wintereinbruch also positiv.

Sonntag, 17. Januar 2010

Eric Fish & Friends live

Die Qual der Wahl hatte ich, da gestern am 16.01.2010 zum einen Maite Itoiz & John Kelly mit ihrer Elfenthal Tour sowie Eric Fisch & Friends nach Wuppertal kommen sollten. Zwei interessante Höhepunkte in Punkto Musik an einem Tag - Typisch.
Meine Entscheidung fiel auf Eric Fish und Co. Zu meinem Glück, den das Konzert von Maite Itoiz & John Kelly wurde kurzfristig abgesagt.

So lief ich dann Samstag Abend, wie immer zu spät, im LCB ein. Das Dingen war gerappelt voll.
Es war kaum möglich einen brauchbaren Platz zu bekommen. Das war auch schon das einzig Negative an diesem Abend. Eric Fish und die Band waren genauso wie das Publikum super drauf. Ton - Akkustik - Stimmung - das Bier einfach alles Klasse.

Das Konzert begann um 20.30 Uhr (Wie gesagt - den Anfang habe ich wieder mal nicht mitbekommen) und um 23.30 Uhr als ich mal eher zufällig auf die Uhr blickte, war es immer noch dran.
Eric und die Band sind dabei sehr nah am Publikum.
So wurde auch das neue Album "Alles im Fluss" vorgestellt. Das vierte mittlerweile, und man kann sich des Gefühles nicht erwehren, dass die Lieder tatsächlich aus dem Mann herausfließen. Die Offenheit, die man von seinen Live-Konzerten kennt, treibt hier neue Blüten.
Und so ließ er die Fans gestern Abend an seinen Gedanken und an seinen Innersten Gefühlen teilhaben.



Jedenfalls war es ein geiler Abend. Und wenn das Jahr Musikalisch so weitergeht wie es angefangen hat, kann es nur ein gutes Jahr werden.

Sonntag, 10. Januar 2010