Seit kurzem ist ja die neue Rabenschrey CD "Exzessivus" im Handel, die natürlich ihren Weg in meine CD Sammlung gefunden hat.
Näher möchte ich auf die neue CD heuer gar nicht eingehen, sondern nur den Text eines Liedes der Platte - das in meinem CD-Player nonstop rauf- und runter gespielt wird.
Halt mich fest:
Da hast du nun dein Leben
bist allen scheißegal
Als Kind dich keiner hat geliebt
die Kälte reine Qual
Schmerzen sind wie Wahrheit
nur denen du vertraust
Dein Flehen zu erkennen
wenn man in deine Augen schaut
Du doch nur das eine willst
Halt mich fest
fest in deinen Armen
Halt mich fest
Lass mich nicht los
Halt mich fest
fest in deinen Armen
Das ich mich nicht verlieren kann
So hast du dich umgeben
von echtem Menschenmüll
Und was sie dir auch angetan
hilst immer artig Still
Du doch nur das eine hast gewollt
Halt mich fest:
Da hast du nun dein Leben
bist allen scheißegal
Als Kind dich keiner hat geliebt
die Kälte reine Qual
Schmerzen sind wie Wahrheit
nur denen du vertraust
Dein Flehen zu erkennen
wenn man in deine Augen schaut
Ein Schnitt zu Tief
Du spürst keinen Schmerz
Er dich sanft unarmz
Erfüllt dein Herz
Und mit deinem Letzten Atem
rufst du Laut
"Ich wünsch es mir von dir"
Halt mich fest:
Da hast du nun dein Leben
bist allen scheißegal
Als Kind dich keiner hat geliebt
die Kälte reine Qual
Schmerzen sind wie Wahrheit
nur denen du vertraust
Dein Flehen zu erkennen
wenn man in deine Augen schaut
Mittwoch, 27. Oktober 2010
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Sonntag, 24. Oktober 2010
Brauchtum - Hausbaum
Da wir ja langsam aber sicher auf die Rauennächte zusteuern, ist es mal wieder an der Zeit, sich diesem Thema anzunehmen.
Also Thema: Altes Brauchtum --- Der Hausbaum:
Der gute alte Hausbaum gewährte in vergangenen Tagen den Bewohnern Schutz vorm Wetter und z.B. Insekten. Mit seiner im Idealfall mächtigen Krone war er Sinnbild des Schutzes und oft auch ein bedeutender Nahrunglieferant.
Man(n) pflanzte den Hausbaum zu besonderen Anlässen wie z.B. einer Hochzeit, Geburt oder Umzug.
Der Hausbaum hat eine uralte Tradition, deren Anfänge noch weit bis vor die Zeit der Kelten zurückreicht. Ob Linde, Esche oder Eiche, für die Menschen eines Dorfes war es selbstverständlich, wichtige Lebensabschnitte mit dem Pflanzen eines Baumes zu besiegeln. Dieser Baum vor dem Haus war Symbol der Verwobenheit mit dem was lebt und gelebt hat, ein Sinnbild für Dauer, Beständigkeit, der Wiederkehr und der Persönlichkeit.
Zu einer Hochzeit pflanzte man z.B. eine Linde die der Göttin Freya zugesprochen wurde. Die Eiche stellte den Schutz und die Kraft von Thor (Donar) da, deren Eigenschaften auf das Haus und seinen Bewohnern übergehen sollte. Esche und Holunder war gut zur Abwehr negativer Geister.
Es waren immer Laubbäume mit mächtigen Kronen die den Hausbewohnern Schutz und Unterstützung boten. Außerdem spiegelte der Laubbaum im Gegensatz zum Nadelbaum die sich Wechselden Jahreszeiten wieder, und damit den ewigen Kreislauf von Werden und Vergehen.
Besonders die Linde, die 1000Jahre und älter werden kann, trotzte der Zeit. Und so deuten denn auch Heute noch Ortsnamen wie Lindau oder Linz auf die Linde als Hauptbaum und damit tragenden Pfeiler der Gemeinschaft hin.
Neben der Linde war besonders die Eiche als Haus- oder Dorfbaum begehrt. So steht die Eiche besonders für Standfestigkeit und Treue. Die Linde für Harmonie und Partnerschaft.
Die Größe des Baumes konnte dem sozialen Status seiner Bewohner angepasst sein. Und besonders bei kleineren Höfen wählte man in der Regel Nutzbäume wie Birne, Apfel oder Nuss.
Das die Pflanzung eines Nutzbaumes durchaus Lebensnotwendig sein konnte, zeigt u.a. die Landgüterverordnung von Karl dem Großen aus dem achten Jahrhundert. Darin wurde den Bewohnern befohlen, Esskastanien anzupflanzen. Diese sollten das Überleben bei Missernten sichern.
Und das bei der Geburt eines Sohnes ein Apfelbaum gepflanzt wurde, und bei einer Tochter ein Birnenbaum, dürfte nicht nur symbolischen Wert gehabt haben.
Das Symbolische und das Zweckdienliche scheinen in alter Zeit sehr oft Hand in Hand gegangen zu sein.
Also Thema: Altes Brauchtum --- Der Hausbaum:
Der gute alte Hausbaum gewährte in vergangenen Tagen den Bewohnern Schutz vorm Wetter und z.B. Insekten. Mit seiner im Idealfall mächtigen Krone war er Sinnbild des Schutzes und oft auch ein bedeutender Nahrunglieferant.
Man(n) pflanzte den Hausbaum zu besonderen Anlässen wie z.B. einer Hochzeit, Geburt oder Umzug.
Der Hausbaum hat eine uralte Tradition, deren Anfänge noch weit bis vor die Zeit der Kelten zurückreicht. Ob Linde, Esche oder Eiche, für die Menschen eines Dorfes war es selbstverständlich, wichtige Lebensabschnitte mit dem Pflanzen eines Baumes zu besiegeln. Dieser Baum vor dem Haus war Symbol der Verwobenheit mit dem was lebt und gelebt hat, ein Sinnbild für Dauer, Beständigkeit, der Wiederkehr und der Persönlichkeit.
Zu einer Hochzeit pflanzte man z.B. eine Linde die der Göttin Freya zugesprochen wurde. Die Eiche stellte den Schutz und die Kraft von Thor (Donar) da, deren Eigenschaften auf das Haus und seinen Bewohnern übergehen sollte. Esche und Holunder war gut zur Abwehr negativer Geister.
Es waren immer Laubbäume mit mächtigen Kronen die den Hausbewohnern Schutz und Unterstützung boten. Außerdem spiegelte der Laubbaum im Gegensatz zum Nadelbaum die sich Wechselden Jahreszeiten wieder, und damit den ewigen Kreislauf von Werden und Vergehen.
Besonders die Linde, die 1000Jahre und älter werden kann, trotzte der Zeit. Und so deuten denn auch Heute noch Ortsnamen wie Lindau oder Linz auf die Linde als Hauptbaum und damit tragenden Pfeiler der Gemeinschaft hin.
Neben der Linde war besonders die Eiche als Haus- oder Dorfbaum begehrt. So steht die Eiche besonders für Standfestigkeit und Treue. Die Linde für Harmonie und Partnerschaft.
Die Größe des Baumes konnte dem sozialen Status seiner Bewohner angepasst sein. Und besonders bei kleineren Höfen wählte man in der Regel Nutzbäume wie Birne, Apfel oder Nuss.
Das die Pflanzung eines Nutzbaumes durchaus Lebensnotwendig sein konnte, zeigt u.a. die Landgüterverordnung von Karl dem Großen aus dem achten Jahrhundert. Darin wurde den Bewohnern befohlen, Esskastanien anzupflanzen. Diese sollten das Überleben bei Missernten sichern.
Und das bei der Geburt eines Sohnes ein Apfelbaum gepflanzt wurde, und bei einer Tochter ein Birnenbaum, dürfte nicht nur symbolischen Wert gehabt haben.
Das Symbolische und das Zweckdienliche scheinen in alter Zeit sehr oft Hand in Hand gegangen zu sein.
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Montag, 11. Oktober 2010
Der letzte Arzt
Nachdem mein Zahnarzt dieses Jahr zu meinem bestem Freund geworden ist, ich war dieses Jahr bald mehr in seiner Praxis als bei mir Zuhause, ein kleines Gedicht passend dazu.
Der letzte Arzt;
Mein Herz war immer voll Erwarten,
Das niemals noch Genüge fand.
Umblühte mich ein Rosengarten,
Verlockte mich das freie Land.
Oft schüttelte mich schon die Reue,
Errang ich mir ein schlechtres Ziel.
Doch immer wieder zwingt das Neue
Mich in das alte Gaukelspiel!
Der Tod nur kann mir Frieden geben.
Doch der auch ist ein Charlachtan!
Er reißt uns selber aus dem Leben
Und heilt damit den kranken Zahn. -
Von Georg Busse
Der letzte Arzt;
Mein Herz war immer voll Erwarten,
Das niemals noch Genüge fand.
Umblühte mich ein Rosengarten,
Verlockte mich das freie Land.
Oft schüttelte mich schon die Reue,
Errang ich mir ein schlechtres Ziel.
Doch immer wieder zwingt das Neue
Mich in das alte Gaukelspiel!
Der Tod nur kann mir Frieden geben.
Doch der auch ist ein Charlachtan!
Er reißt uns selber aus dem Leben
Und heilt damit den kranken Zahn. -
Von Georg Busse
Dienstag, 5. Oktober 2010
Wenn Götter fallen

Kevin Russell muss hinter Gitter. Der frühere Sänger der böhsen onkelz, Kevin Russell, wurde in einem Indizienprozess zu zwei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt.
Der wegen Straßenverkehrsgefährdung und Unfallflucht angeklagte ehemalige böhse onkelz-Sänger Kevin Russell muss für zwei Jahre und drei Monate ins Gefängnis. Das Frankfurter Landgericht verkündete dieses Urteil am Montag.
Die Wahrnehmung der onkelz in der Öffentlichkeit war der Band immer egal und sollte auch mich hier nicht dazu veranlassen, die Artikel von „Bild und Co.“ zu kommentieren, auch wenn die Medien hier ihren scheinbar späten Sieg hämisch feiern. Es ist schon eine perverse Hetze, die hier teilweise betrieben wurde. Und der deutsche Rechtsstaat als willige Gehilfen.
Es zerreißt einem die Seele, wenn man Kevin dieser Tage sieht. Wie der kaputt geht. Wie die Drogen einen Menschen auffressen.
Es macht mich traurig, wenn ich einen Mann sehe, der vor tausenden von Leuten gestanden hat, die ihm zugejubelt haben, wenn dieser Mann sagt- der vielleicht mitgeholfen hat mehr Menschen zu retten und ihnen Hoffnung zu geben, wenn dieser große Mann sagt :“ER IST ALLEIN”.
Jeder Mensch macht mal Fehler, GROßE oder kleine und niemand ist perfekt.
Gegenwärtig sehe ich Kevin als einen sehr armen, alleingelassen, kranken Mann ohne Zukunft.
Es gibt kaum einen Menschen auf Erden, dessen Lebensweg ich so nachvollziehen kann, wie der Weg den Kevin Russel gegangen ist und noch geht. Hier spiegelt sich auch -auf meine Art- das meine Leben wieder, weshalb ich mich, von den vier onkelz, mit Kevin immer habe am meisten Identifizieren können.
Vom Himmel in die Hölle
Von der Hölle ganz hinauf
Ein tiefer Fall nach unten
Und die Treppe wieder rauf
Egal was man erwartet
Man bekommt was man verdient
Das sind Lieder die das Leben schreibt
Schicksalsmelodien
Was weitere Dramatik beinhaltet: Julian, seinen Sohn, wird er weggenommen bekommen.
Für Kevin vermutlich schlimmer, als die Haftstrafe.
Was ich von dem Statement von Pe und Stephan auf der onkelz-Page halten soll, weiss ich noch nicht.
Zur Zeit sieht es so aus, als sei Gonzo der letzte wirklich verbliebene wahre onkel, der dem Geist der onkelz Treu geblieben ist.
Gut, dass die onkelzgeschichte beendet ist. So wie eine Briefmarkensammlung, wo man alle Marken hat als Zeugnis einer anderen Zeit und wo keine neuen mehr hinzukommen.
Kevin ist nur noch ein Schatten seiner selbst, dem Tod näher als dem Leben.
Der Welt droht, einen “Helden” zu verlieren…für immer.
Doch Kevin du sollst wissen - du bist nicht Alleine.
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Sonntag, 26. September 2010
Abenteuer_Survival
Als Outdoor-Fan beschäftige ich mich ja auch zwangläufig mit dem Thema Survival (Überleben).
Und eines sei Vorweg gesagt, das beste Survival ist es immer noch, gar nicht erst in eine bedrohliche Situation zu kommen. Vernünftige Planung - Verantwortungsbewusstes Handeln unterwegs und eine geeignete Ausrüstung sind für eine Trekking Tour unablässig.
Dennoch, in einer Zeit, wo man als MANN eigentlich Überflüssig ist, sucht man immer nach so etwas wie eine Männliche Identität und entsprechenden Vorbildern.
Und da kommt dann z.B. Bear Grylls ins Spiel:
Ich liebe diesen Kerl.
Zitat: "Alle fragten mich, was willst du werden wenn du Erwachsen bist?Erwachsen, warum sollte ich das werden wollen."
Das Kind im Manne - Etwas das uns keiner nehmen kann!
Bear Grylls:
Abenteurer, Autor und Moderator. Aufgewachsen auf der 'Isle of Wight', unternahm er bereits in jungen Jahren erste Touren mit seinem Vater. Er diente drei Jahre in der SAS, einer Spezialeinheit der britischen Armee.
Er hat den Mount Everest überflogen und als jüngster britischer Bergsteiger auch bestiegen, den zugefrorenen Nordatlantik in einem kleinen offenen Boot durchquert und Großbritannien auf einem Jeetboot umrundet.
-Und was der alles frisst, der muss einen Magen haben. Das solltet ihr Euch mal anschauen.-
In der - mittlerweile zum großen Teil menschlich verkrüppelten - Outdoor Gemeinde ist Bear Grylls durchaus umstritten. Die einen vergöttern Ihn, die anderen verachten Ihn bzw. können nicht viel mit Ihm anfangen.
Man(n) sollte die Serie natürlich in erster Line als Unterhaltung sehen, und weniger als echte Survival Anleitung zum nachahmen. Wer auf Trekking in die entsprechende Region fährt, kann den dazugehörigen Serienbeitrag natürlich als Bestandteil seiner Vorbereitung nutzen.
Und eines sei Vorweg gesagt, das beste Survival ist es immer noch, gar nicht erst in eine bedrohliche Situation zu kommen. Vernünftige Planung - Verantwortungsbewusstes Handeln unterwegs und eine geeignete Ausrüstung sind für eine Trekking Tour unablässig.
Dennoch, in einer Zeit, wo man als MANN eigentlich Überflüssig ist, sucht man immer nach so etwas wie eine Männliche Identität und entsprechenden Vorbildern.
Und da kommt dann z.B. Bear Grylls ins Spiel:
Ich liebe diesen Kerl.
Zitat: "Alle fragten mich, was willst du werden wenn du Erwachsen bist?Erwachsen, warum sollte ich das werden wollen."
Das Kind im Manne - Etwas das uns keiner nehmen kann!
Bear Grylls:
Abenteurer, Autor und Moderator. Aufgewachsen auf der 'Isle of Wight', unternahm er bereits in jungen Jahren erste Touren mit seinem Vater. Er diente drei Jahre in der SAS, einer Spezialeinheit der britischen Armee.
Er hat den Mount Everest überflogen und als jüngster britischer Bergsteiger auch bestiegen, den zugefrorenen Nordatlantik in einem kleinen offenen Boot durchquert und Großbritannien auf einem Jeetboot umrundet.
-Und was der alles frisst, der muss einen Magen haben. Das solltet ihr Euch mal anschauen.-
In der - mittlerweile zum großen Teil menschlich verkrüppelten - Outdoor Gemeinde ist Bear Grylls durchaus umstritten. Die einen vergöttern Ihn, die anderen verachten Ihn bzw. können nicht viel mit Ihm anfangen.
Man(n) sollte die Serie natürlich in erster Line als Unterhaltung sehen, und weniger als echte Survival Anleitung zum nachahmen. Wer auf Trekking in die entsprechende Region fährt, kann den dazugehörigen Serienbeitrag natürlich als Bestandteil seiner Vorbereitung nutzen.
Samstag, 18. September 2010
Google Street View - Rechtshilfe
Der Deutsche Mieterbund empfiehlt allen Hauseigentümern und Mietern, welche nicht wollen dass ihr Haus - Garten - Wohnung über Google Street View im Internet vermarktet wird, Wiederspruch einzulegen.
Google bietet neben seiner Websuchmaschiene mehrere weitere Dienste im Internet an. Darunter "Google Maps" wo z.B. Luftaufnahmen weltweit vermarktet werden. Mit der Zusatzfunktion "Google Street View" werden auch Strassenansichten und Fotos von Häusern - Gärten und Wohnungen im Internet angeboten.
Aufgrund starker Proteste, räumt nun Google allen Verbrauchern das Recht ein, Wiederspruch einzulegen, wenn sie nicht möchten das ihr Haus oder Wohnung im Internet veröffentlicht wird.
So hat Google bis zum 15.Oktober eine entsprechende Seite im Netz:
www.google.de/streetview
Dort können die Bewohner der bis dato 20 für den Start dieses Projektes vorgesehenen Städte, Wiederspruch einlegen.
Der Deutsche Mieterbund weist darauf hin, das auch nach dem 15.Oktober, per E-Mail oder Brief, Wiederspruch eingelegt werden kann.
Dazu bietet der Mieterbund im Internet unter:
www.mieterbund.de
ein Formschreiben zum downloaden an.
Auch die PiratenPartei hat dazu Stellung bezogen, und fordert rückhaltlose Aufklärung über das Projekt "Google Street View".
"Google räumte vor kurzem ein, dass die "Street View"-Fahrzeuge nicht nur Fotos von Straßen und Häusern gemacht hatten, sondern im Zuge der Erfassung von drahtlosen Internetzugangspunkten auch um die 600 GB Daten aus unverschlüsselten Netzwerken aufgezeichnet wurden. Unter anderem kam es dabei auch zum Mitschneiden von Teilen aus E-Mails und abgerufenen Webseiten. Die Piratenpartei Deutschland setzt sich für eine sofortige, lückenlose Aufklärung dieses erneuten Datensammelskandals in Zusammenarbeit mit den zuständigen Datenschutzbeauftragten ein." Mehr dazu hier.
Google bietet neben seiner Websuchmaschiene mehrere weitere Dienste im Internet an. Darunter "Google Maps" wo z.B. Luftaufnahmen weltweit vermarktet werden. Mit der Zusatzfunktion "Google Street View" werden auch Strassenansichten und Fotos von Häusern - Gärten und Wohnungen im Internet angeboten.
Aufgrund starker Proteste, räumt nun Google allen Verbrauchern das Recht ein, Wiederspruch einzulegen, wenn sie nicht möchten das ihr Haus oder Wohnung im Internet veröffentlicht wird.
So hat Google bis zum 15.Oktober eine entsprechende Seite im Netz:
www.google.de/streetview
Dort können die Bewohner der bis dato 20 für den Start dieses Projektes vorgesehenen Städte, Wiederspruch einlegen.
Der Deutsche Mieterbund weist darauf hin, das auch nach dem 15.Oktober, per E-Mail oder Brief, Wiederspruch eingelegt werden kann.
Dazu bietet der Mieterbund im Internet unter:
www.mieterbund.de
ein Formschreiben zum downloaden an.
Auch die PiratenPartei hat dazu Stellung bezogen, und fordert rückhaltlose Aufklärung über das Projekt "Google Street View".
"Google räumte vor kurzem ein, dass die "Street View"-Fahrzeuge nicht nur Fotos von Straßen und Häusern gemacht hatten, sondern im Zuge der Erfassung von drahtlosen Internetzugangspunkten auch um die 600 GB Daten aus unverschlüsselten Netzwerken aufgezeichnet wurden. Unter anderem kam es dabei auch zum Mitschneiden von Teilen aus E-Mails und abgerufenen Webseiten. Die Piratenpartei Deutschland setzt sich für eine sofortige, lückenlose Aufklärung dieses erneuten Datensammelskandals in Zusammenarbeit mit den zuständigen Datenschutzbeauftragten ein." Mehr dazu hier.
Mittwoch, 15. September 2010
Netzfund 1
Ich habe mir vorgenommen, in meinem Blog in unregelmäßigen Abständen interessantes das ich im Internet finde, zu posten. Das wird meine neue Sparte Netzfund. Und mein erster mitteilungswerter Fund kommt von www.ef-magazin.de.
Feminismus: Wo bleibt die Jungenförderung?
von Alexander Ulfig
Wenn eine Ideologie nicht mal vor Kindern Halt macht:
Jungen sind die Bildungsverlierer. Sie bekommen schlechtere Noten als Mädchen, besuchen öfter die Sonder- und die Hauptschule, bleiben öfter sitzen und brechen häufiger die Schule ab. Nur 43 Prozent der Abiturienten sind Jungen. Junge Männer gehen seltener auf die Universität und werden häufiger arbeitslos.
Während es eine flächendeckende, staatlich finanzierte Mädchenförderung mit Tausenden von Initiativen, Projekten und Organisationen gibt, werden Jungen vernachlässigt. Es gibt einen mit 200 Millionen Euro subventionierten Girls Day, an dem Mädchen technische Berufe kennenlernen können, aber keinen Boys Day, Notrufe für Mädchen, aber keine Notrufe für Jungen, obwohl sich Jungen in der Pubertät zwölf mal öfters umbringen als Mädchen; Mädchenhäuser, aber keine Jungenhäuser, obwohl auch viele Jungen es zuhause nicht aushalten können, Mädchenkulturzentren, aber keine Jungenkulturzentren usw.
Familienministerin Kristina Schröder hat zwar die Misere der Jungen erkannt, aber kein Konzept für eine flächendeckende Jungenförderung entwickelt. Da es offensichtlich kaum staatliche Mittel für die Jungenförderung gibt, konzentrieren sich ihre Vorstellungen auf folgenden Vorschlag: „Aber die Frage ist nicht nur, was der Staat anbieten kann, sondern wie sich die Bürger selbst einbringen wollen. Deshalb möchte ich das freiwillige Engagement stärken. Da gibt es Potenziale – etwa den Handwerker im Ruhestand, der einmal die Woche an eine Grundschule geht und dort mit den Kindern Vogelhäuschen baut. Das ist ganz praktisch, mit wenig Aufwand verbunden – und kann eine ungeheime Wirkung auf die Jungs haben“ (in einem Interview mit der Zeitschrift „Men’s Health“).
Es gibt sehr wenig Projekte, die sich der Belange von Jungen annehmen. Zu ihnen zählen das „Bremer Jungenbüro“, das Jungen als Opfern von Gewalt hilft, und das Projekt „Majuze“ in Rosenheim, das jungenspezifische Kurse anbietet. Die Organisation „MANNdat“, die sich für die Rechte von Männern einsetzt, beschäftigt sich auch mit jungenspezifischen Problemen. „MANNdat“ informiert über Jungen als Opfer von Gewalt, unter anderem über das in der Öffentlichkeit kaum diskutierte Problem der Genitalverstümmelung bei Jungen. Da Jungen besonders stark unter Lese- und Rechtschreibschwäche leiden, hat „MANNdat“ eine Jungenleseliste zusammengestellt.
Eine wichtige Initiative stellt die Internetseite „Webjungs“ dar. Sie informiert über Benachteiligungen von Jungen und über Jungenförderung. Neben dem „Forum für Jungs und junge Männer“ bietet „Webjungs“ ein Elternforum, eine Online-Beratung, eine Chat-Beratung und eine Telefonberatung an. Die Seite wird von Pädagogen und Therapeuten ehrenamtlich betrieben. Die Artikel sind sehr sachlich und kompetent geschrieben. Die Seite ist parteilich, ohne parteiisch zu sein.
Alle Kinder und Jugendliche sollten unabhängig von ihrem Geschlecht gefördert werden. Doch solange ein Geschlecht einseitig gefördert wird, sollte man sich vermehrt den Problemen und Sorgen des anderen Geschlechts zuwenden.
29. August 2010
Feminismus: Wo bleibt die Jungenförderung?
von Alexander Ulfig
Wenn eine Ideologie nicht mal vor Kindern Halt macht:
Jungen sind die Bildungsverlierer. Sie bekommen schlechtere Noten als Mädchen, besuchen öfter die Sonder- und die Hauptschule, bleiben öfter sitzen und brechen häufiger die Schule ab. Nur 43 Prozent der Abiturienten sind Jungen. Junge Männer gehen seltener auf die Universität und werden häufiger arbeitslos.
Während es eine flächendeckende, staatlich finanzierte Mädchenförderung mit Tausenden von Initiativen, Projekten und Organisationen gibt, werden Jungen vernachlässigt. Es gibt einen mit 200 Millionen Euro subventionierten Girls Day, an dem Mädchen technische Berufe kennenlernen können, aber keinen Boys Day, Notrufe für Mädchen, aber keine Notrufe für Jungen, obwohl sich Jungen in der Pubertät zwölf mal öfters umbringen als Mädchen; Mädchenhäuser, aber keine Jungenhäuser, obwohl auch viele Jungen es zuhause nicht aushalten können, Mädchenkulturzentren, aber keine Jungenkulturzentren usw.
Familienministerin Kristina Schröder hat zwar die Misere der Jungen erkannt, aber kein Konzept für eine flächendeckende Jungenförderung entwickelt. Da es offensichtlich kaum staatliche Mittel für die Jungenförderung gibt, konzentrieren sich ihre Vorstellungen auf folgenden Vorschlag: „Aber die Frage ist nicht nur, was der Staat anbieten kann, sondern wie sich die Bürger selbst einbringen wollen. Deshalb möchte ich das freiwillige Engagement stärken. Da gibt es Potenziale – etwa den Handwerker im Ruhestand, der einmal die Woche an eine Grundschule geht und dort mit den Kindern Vogelhäuschen baut. Das ist ganz praktisch, mit wenig Aufwand verbunden – und kann eine ungeheime Wirkung auf die Jungs haben“ (in einem Interview mit der Zeitschrift „Men’s Health“).
Es gibt sehr wenig Projekte, die sich der Belange von Jungen annehmen. Zu ihnen zählen das „Bremer Jungenbüro“, das Jungen als Opfern von Gewalt hilft, und das Projekt „Majuze“ in Rosenheim, das jungenspezifische Kurse anbietet. Die Organisation „MANNdat“, die sich für die Rechte von Männern einsetzt, beschäftigt sich auch mit jungenspezifischen Problemen. „MANNdat“ informiert über Jungen als Opfer von Gewalt, unter anderem über das in der Öffentlichkeit kaum diskutierte Problem der Genitalverstümmelung bei Jungen. Da Jungen besonders stark unter Lese- und Rechtschreibschwäche leiden, hat „MANNdat“ eine Jungenleseliste zusammengestellt.
Eine wichtige Initiative stellt die Internetseite „Webjungs“ dar. Sie informiert über Benachteiligungen von Jungen und über Jungenförderung. Neben dem „Forum für Jungs und junge Männer“ bietet „Webjungs“ ein Elternforum, eine Online-Beratung, eine Chat-Beratung und eine Telefonberatung an. Die Seite wird von Pädagogen und Therapeuten ehrenamtlich betrieben. Die Artikel sind sehr sachlich und kompetent geschrieben. Die Seite ist parteilich, ohne parteiisch zu sein.
Alle Kinder und Jugendliche sollten unabhängig von ihrem Geschlecht gefördert werden. Doch solange ein Geschlecht einseitig gefördert wird, sollte man sich vermehrt den Problemen und Sorgen des anderen Geschlechts zuwenden.
29. August 2010
Montag, 13. September 2010
Musica
Ein paar neue Silberscheiben haben in den vergangenen Wochen Einzug in meine Musikbox gefunden.
Darunter die neue Live von Saltatio Mortis - Manufactum II -

Eine alles in allem gelungene Live Scheibe der Totentänzer. Wenn man von 2 Aussetzern mal absieht, ist das das mittelalterliche leider nicht immer ganz so herüberkommt das einzige, was man an der CD aussetzen kann.
Gelungen ist, das neben bis dato unveröffentlichte Titel, ein paar Stücke der Rock Alben in mittelalterlicher Fassung ihren Weg auf die CD gefunden haben. Schade das es keine Live DVD gibt.
Da ich Live Musik besonders Liebe, sind alle neuen Scheiben Live Dinger. So auch das neuste Werk von Corvus Corax. - Cantus Buranus Live in München -

Live CD und DVD in einem. und das für 25 Euros. Das Preis- Leistungsverhältnis stimmt. Und damit ein lohnender Kauf.
Absolut Genial das was die RED HOT CHILLI PIPERS Live zustandebringen. Nachdem ich Sie leider in Xanten nicht erleben konnte, musste ich mir dann doch die CD holen.

Dummerweise gibt es in ganz Wuppertal nur die CD - aber nicht die DVD zu kaufen, die ich lieber gehabt hätte.
Mit ihrem einzigartigen Dudelsack Rock begeistern die CHILLIS. Präsentiert im typischen Sound der RED HOT CHILLI PIPERS einer Verschmelzung traditioneller Dudelsack Melodien und zeitgenössischer Rockhymnen finden sich Titel wie "Clocks" von Coldplay, "We Will Rock You" von Queen und ein Medley aus Deep Purples "Smoke On The Water" und AC/DCs "Thunderstruck".
Thunderstruck om Dudelsack geschmettert, da klingeln einem die Eier. Die muss ich unbedingt mal selber Live erleben.
Für Mitte Oktober ist ein neues Werk von Ihnen angekündigt.
Natürlich darf bei dem ganzen die erste Live der Pagan-Rockers von Rabenschrey nicht fehlen. Zumal ich ja selber auf dem Konzert dabei war.

Leider gibt es auch hier nur die CD. Die geplante DVD hat irgendwie nicht geklappt. Ich hoffe mal, das das noch nachgeholt wird.
Diesen Monat kommt das neue Studio Album der Band in die Läden. Und das dürfte die nächste Scheibe sein, die in mein CD Regal wandert.
Darunter die neue Live von Saltatio Mortis - Manufactum II -

Eine alles in allem gelungene Live Scheibe der Totentänzer. Wenn man von 2 Aussetzern mal absieht, ist das das mittelalterliche leider nicht immer ganz so herüberkommt das einzige, was man an der CD aussetzen kann.
Gelungen ist, das neben bis dato unveröffentlichte Titel, ein paar Stücke der Rock Alben in mittelalterlicher Fassung ihren Weg auf die CD gefunden haben. Schade das es keine Live DVD gibt.
Da ich Live Musik besonders Liebe, sind alle neuen Scheiben Live Dinger. So auch das neuste Werk von Corvus Corax. - Cantus Buranus Live in München -

Live CD und DVD in einem. und das für 25 Euros. Das Preis- Leistungsverhältnis stimmt. Und damit ein lohnender Kauf.
Absolut Genial das was die RED HOT CHILLI PIPERS Live zustandebringen. Nachdem ich Sie leider in Xanten nicht erleben konnte, musste ich mir dann doch die CD holen.

Dummerweise gibt es in ganz Wuppertal nur die CD - aber nicht die DVD zu kaufen, die ich lieber gehabt hätte.
Mit ihrem einzigartigen Dudelsack Rock begeistern die CHILLIS. Präsentiert im typischen Sound der RED HOT CHILLI PIPERS einer Verschmelzung traditioneller Dudelsack Melodien und zeitgenössischer Rockhymnen finden sich Titel wie "Clocks" von Coldplay, "We Will Rock You" von Queen und ein Medley aus Deep Purples "Smoke On The Water" und AC/DCs "Thunderstruck".
Thunderstruck om Dudelsack geschmettert, da klingeln einem die Eier. Die muss ich unbedingt mal selber Live erleben.
Für Mitte Oktober ist ein neues Werk von Ihnen angekündigt.
Natürlich darf bei dem ganzen die erste Live der Pagan-Rockers von Rabenschrey nicht fehlen. Zumal ich ja selber auf dem Konzert dabei war.

Leider gibt es auch hier nur die CD. Die geplante DVD hat irgendwie nicht geklappt. Ich hoffe mal, das das noch nachgeholt wird.
Diesen Monat kommt das neue Studio Album der Band in die Läden. Und das dürfte die nächste Scheibe sein, die in mein CD Regal wandert.
Samstag, 11. September 2010
Der schwarze Tod
Ich bin wieder daaa.!

Was gehn Euch meine Lumpen an - da hängen Freud' und Tränen dran.
Was kümmert Euch denn mein Gesicht - ich brauche Euer Mitleid nicht.
Ich tue stets was mir gefällt ich liebe mich, nicht Euch auf dieser Welt.
Und was ich tun und und was ich lassen kann - das geht Euch einen Scheißdreck an.
Ich lache übern Gendermainstream an seine unmenschlichkeit häng' ich nicht.
Obs Gleichschaltung gibt das hoffe ich nicht - und die Gutmenschen fürcht' ich nicht.
Ich brauch gewiss nicht Eure Gnaden selbst wenn ich Tote hab geladen.
In eure Herrrenwesen Welt will ich gar nicht rein - viel lieber als Mensch sein.
Ihr Feministen_innen sucht mich zu bekehren mit euren heuchlerischen Lehren.
Doch der Tod kennt weder arm noch reich - im Jenseits dann sind wir alle gleich.
Es klebt das Blut an euren Klingen der Totenvogel hebt die Schwingen.
Doch merket:
In dunklen Gassen seid ihr nie allein, ich werde euer Schatten sein.

Was gehn Euch meine Lumpen an - da hängen Freud' und Tränen dran.
Was kümmert Euch denn mein Gesicht - ich brauche Euer Mitleid nicht.
Ich tue stets was mir gefällt ich liebe mich, nicht Euch auf dieser Welt.
Und was ich tun und und was ich lassen kann - das geht Euch einen Scheißdreck an.
Ich lache übern Gendermainstream an seine unmenschlichkeit häng' ich nicht.
Obs Gleichschaltung gibt das hoffe ich nicht - und die Gutmenschen fürcht' ich nicht.
Ich brauch gewiss nicht Eure Gnaden selbst wenn ich Tote hab geladen.
In eure Herrrenwesen Welt will ich gar nicht rein - viel lieber als Mensch sein.
Ihr Feministen_innen sucht mich zu bekehren mit euren heuchlerischen Lehren.
Doch der Tod kennt weder arm noch reich - im Jenseits dann sind wir alle gleich.
Es klebt das Blut an euren Klingen der Totenvogel hebt die Schwingen.
Doch merket:
In dunklen Gassen seid ihr nie allein, ich werde euer Schatten sein.
Labels:
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Freiheit,
Gesellschaft,
Leben,
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Rabenschwarz,
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