Mittwoch, 10. September 2014

Wanderung Isenburg und mittelaltermarkt Essen Burg Altendorf.



Das ist ja wieder ein Sommer, wo man jeden schönen Tag ausnutzen muss. Und einer der Orte, wo ich schon immer mal hin wollte, ist die Burg Isenburg in Hattingen. Über Jahre schon dutzende male daran vorbeigefahren.           
Die Ruhr unterhalb der Burg
Und seit der Ausstellung "Aufruhr 1225" im Zuge Ruhrgebiet Kulturhauptstadt, wo es ja auch um diese Burg und Ihre Bewohner ging, die eng mit dem Schicksal der Grafen von Berg zusammenhängen, ist das für mich schon von besonderem Interesse gewesen.


Die Ereignisse damals, reichen ja bis heute in unsere Zeit. Und so kann man dann zwei Interessengebiete miteinander verbinden. Geschichte und Wandern.

Der alte Bergfried.
Das Wetter war zum Wandern ganz passabel. Nur leider ist die Region Wandermäßig nicht wirklich erschlossen. Hier ist noch viel zu machen.


Dafür sind die Ruinen der Burg gut zu begehen und zu erkunden. Eine wirklich beeindruckende Anlage. Wie muss diese erst gewirkt haben, als die Burg noch in tackt war.

Etwas glaubt man schon die Burg Altena in den Ruinen zu sehen, die Burgen könnten Geschwister gewesen sein.

Genial war, das es dort ein kleines Museum gibt, das an Sonntagen geöffnet hat. Ist zwar nur ein großer Raum, aber hoch Interessant. Und der Eintritt ist frei.




Abschließend wurde dann noch eine Rund um die Burg und runter ein Stück die Ruhr entlang gelaufen. Und dann ab zur nächsten Burg nach Altendorf in Essen, das fast um die Ecke liegt.



Denn dort war Mittelaltermarkt. Schon das dritte Interessen Gebiet an diesem Tag abgedeckt. :)
So eine richtige Themenwanderung. Sowas könnte man mal öfters machen.


Der Markt war zwar klein aber schön. Und nur drei Euro Eintritt. MPS hörst du das! Und es wurde alles wichtige an Kurzweyl geboten, was zu so einem kleinen Markt gehört. Und dementsprechend war der Markt auch sehr gut besucht. Obwohl ich an mehreren Dorf- und Feuerwehr- und Schützenfesten vorbeigekommen bin.



Und dem Vorhaben, mehrere Märkte zu besuchen, wo man noch nicht war, dem ist damit auch genüge getan worden.


Sonntag, 31. August 2014

JagdTripp nach Harsefeld.

Ich werde noch zu einem richtigen Nordlicht. Letztes Wochenende war ich als Besucher zur Jagd eingeladen. Nach Harsefeld. Schon das dritte mal dieses Jahr, das es mich nach Norddeutschland zieht.

Meine erste Kanzel.
Da ich ja nu Anfang des Jahres die Firma gewechselt habe, war ja nichts mit einem richtigen Sommerurlaub. (War ja auch kein Sommer dieses Jahr). Da kommen dann so kurzTrips recht gelegen. Und auch bei einem verlängerten Wochenende sieht man was von der Welt. :)

Ruine des Klosters Harsefeld
Als Jugendlicher war ich schon ein zwei drei mal mit auf Jagd. Aber das ist lange her. Als Naturliebhaber habe ich immer mit dem Gedanken gespielt selber den Jagdschein zu machen, Schon alleine wegen des Wissens um Flora und Fauna das man lernt. Logischerweise ist das Thema bei mir gerade wieder Top Aktuell. Sponsoren Willkommen.

Möglicher Ritualstein aus der Bronzezeit.
Harsefeld selbst ist eine nette kleine Gemeinde nahe Stade. Besonders Interessant für mich die Ruinen des alten Klosters. Voher war dort der Standtort für einen sächsichen Hof und später für eine Burg. Gebaltes Mittelalter und Antike dort. Schön zu besichtigen und sehr schön zum spazieren zu gehen die alten Anlagen.


alte Kloster Ruine
Das Kloster bestand  von 1104 bis 1648, und war eine sehr bedeutende Benediktinerabtei.
Was ich leider nicht zu sehen bekommen habe, was aber um so Interessanter gewesen wäre, sind die 22 Grabhügel die sich Nordöstlich von Harsefeld befinden.
Die Grabhügel sind ein Beispiel für die in der jüngeren Bronzezeit einsetzende Brandbestattung. Der Hügel und die Grabkammer stellen traditionelle Elemente, die Verbrennung ein neues Element im Totenbrauch dar.

Blick in die Natur.
Interessant das gerade an diesem Wochenende dort im Raum Aufregung um Wölfe war, die auf einem Bauernhof zwei Kälber gerissen haben sollen - so die Vermutung. Das war natürlich ein sehr inniges Gesprächsthema unter den Jägern.

Gartenanlage des Klosters
Jedenfalls habe ich schon einiges neues dazugelernt was Jagd und Natur betrifft. Und jetzt, da ich etwas besser weiß wie, steht der Plan im Raum mal öfters in die Natur zu gehen, um das Wild zu beobachten. Mal schauen wie das so klappt.

Brückensteg übers alte Moorgebiet.
Na ja, mal schauen. Ich hoffe mal, das ich nochmal die Möglichkeit habe, mitzufahren. dann schaue ich mir auch die Grabanlagen an.

Quelle
Für einen kurzUrlaub lohnt sich eine fahrt nach Harsefeld auf jeden Fall. Auch ein längerer Urlaub ist denkbar, wenn man etwas Mobil ist, da es im Umfeld einige Interessante Orte gibt. Vom Freizeitpark bei Hamburg zum großen Wolfsgehege Richtung Lüneburger Heide unsw.

Fischteiche des Klosters.
Und zum Thema Natur, Naturschutz und Jagd werde ich mich hier beizeiten noch auslassen. Ich höre jetzt schon die heullerei selbsternannter Möchtegern Tierschützer/innen.

Waldschule
http://www.harsefeld.de/

Sonntag, 3. August 2014

Altena - Eine Stadt erlebt das Mittelalter

Letztes Jahr noch, war ich mit meiner jetzt Ex verlobten noch da. Dieses Jahr dann mit Familie. In Altena im Sauerland. Und mein dritter Besuch hier.

Begrüßung bei Ankunft auf dem Markt.
Wir hatten uns diesen Markt ausgesucht, weil er schön gr0ß ist und einiges für Kinder bietet, da zwei mit dabei waren. Auch wenn heutzutage der Besuch von Mittelaltermärkten mit Jungen nicht ganz ungefährlich ist, wegen des Geschlechtsfaschismus der dort immer mehr herrscht. Auch in Altena war dann zwei mal der Rettungswagen.

Gaukler und Spielmänner Umzug
Das Wetter war trotz schlechter Vorhersage gut. Vielleicht etwas zu drückend. Das hat sich bei dem Weg hoch zur Burg gezeigt, denn unsere Frauen lieber mit dem Bus bewältigt haben.

Feuertanz
Der Markt bietet alles, was zu einem guten Markt gehört. Gaukeley, Musica, Ritterkampf, Pony und Kamel reiten, Bogenschießen, Speiß und Trank und weiterer Kuzweil aller Art für Groß und Klein.



Und alles mit Besichtigung der Burg Altena. Trotz zwei Kinder mit denen wir das volle Program durchgezogen haben, habe ich gestern soviel ausgegeben, das hätte beim MPS gerade für'n Eintritt gereicht.

Zeltlager
Der einzige Nachteil war, wegen den kurzen konnte ich mir Tanzwut nicht antun, weil diese erst spät am Abend spielten.  Und Tanzwut sehe ich hoffentlich ende des Monats in Wuppertal beim Feuertal.

Will haben.
Aber trotzdem ein Traum Tag. Es ist zwar ein Markt in der Stadt und nicht auf der grünen Wiese, aber so bekommt er seien eigenen Flair. Und schön ist die Lage direkt an der Lenne. 

Für Männer.
Es war damit dieses Jahr erst der zweite Mittelalter Markt für mich. Und auch daher hat es gut getan, mal wieder einen zu besuchen.
Für Kinder
Und es wäre mit Sicherheit mal von Interesse, Altena mal als Weihnachtsmarkt zu erleben. Mal schauen. Ich glaube jedenfalls, das es nicht mein letzter Besuch hier war.

Der Markt am Lenne Ufer

Schönheit an der Harfe
 Bleibt auch die Feststellung, kein Mensch braucht das MPS.
Wie es sich gehört :)

Ritterkampf
Altena ist mit Sicherheit auch außerhalb eines Marktes einen Besuch Wert, schon alleine weil sich die Geschichte der Grafen von Berg mit Altena in Verbindung bringt.
Verabschiedung 




 
Burg Altena
In und um Altena sind schon seit längerem auch die ein und andere Wandertour geplannt, mit Besuch der ersten und somit ältesten Jugendherberge der Welt.

Sonntag, 27. Juli 2014

Auf dem Neanderlandsteig.

Letztes Wochenende - Über 30 Grad Warm, Sonne und Sommer pur. Und trotz Hitze auf Wanderschaft.

Es ging von Hilden nach Erkrath über den Neanderlandsteig. Und das Dank Manuel Andrack, der zusammen mit Der Bahn jedes Jahr ein paar Wandertouren in NRW vorstellt. "Wunderbar Wanderbar - unser NRW". Das Heft gibt es bei der Bahn.

Menzelsee
Das schöne an der rund 15km langen Strecke war, das sie an einigen Seen vorbei führt, was bei den Temperaturen für eine angenehme Abkühlung sorgte. Und der Reiz war groß, einfach an einem der Seen liegen zu bleiben, und den Tag so zu genießen.


Aber wir sind auch schon schönere Strecken gewandert. An einigen Stellen hat man den Neanderlandsteig irgendwie willkürlich in den Wald gelegt, obwohl parallel ein Weg verläuft, der Gut zu Wandern wäre.  Ich hatte mich dazu hier im Blog ja schon ausgelassen, hier wäre unserer Meinung nach weniger Wanderweg mehr.
Unterbacher See
Auch nicht ganz so schön war, das rund um den Unterbacher See teile des Neanderlandsteigs wegen des letzten Unwetters noch gesperrt waren. Leider hat man sich hier nicht die Mühe gemacht, eine Umleitung Auszugschildern.

Blick auf den Kölner Dom.
Kultig dagegen, das man fast auf Düsseldorfer Boden steht, und an einer Stelle den Kölner Dom sehen kann, sofern das Wetter mitspielt natürlich. :)


Der letzte Teil der Strecke war unserer Meinung nach der schönste. Hier ging es durch ein schönes Wäldchen und an Weiden vorbei nach Erkrath rein.




Eine beschauliche Sommertour durch unser schönes Bergische Land, bei dem wir dann doch einige Kalorien mehr verbraucht haben, als üblich. 

Die Düssel bei Erkrath
Leider dauerte unsere Wanderung bedingt durch die Hitze und die Umwege die wir gehen mussten, rund 1 1/2 Std. länger als geplant, so das wir auf unser Belohnungsbier in Erkrath verzichten mussten. ( Rund vier Stunden sollte man für die Strecke ohne Sperrung einplanen )

Gedenken an die Helden der Heimat.
Weiter Touren nach Manuel Andrack und sein Wunderbar Wanderbar sind geplant.

Samstag, 12. Juli 2014

Netzfund - Ein Rabengedicht.

Auf Facebook bin ich in der Gruppe "Nordische Mythologie- Germanen unsere Vorfahren" auf ein nettes Rabengedicht gestoßen, das ich hier unter der Sparte Netzfund posten will.

"Das Lied der Raben

Wenn der Wind bauscht die Gefieder
grausam erklingen der Raben Lieder
Es klingt der Ruf durch Mark und Bein
keiner kann des Lebens sicher sein

Überall wenn der Schrei erklingt
Tote am Schlachfeld man besingt
Thronen dort wo Mörder man gehenkt...

Wenn man sie sieht man das Haupte senkt

Raben überbringen dir so manche Kunde
erzählten mir von manch dunkler Stunde
Raben umkreisen des Erdenrundes Weite
Dann sieht man sie sitzen an Odins Seite

Bringen ihm die Gedanken der Söhne Heimdalls
erzählen ihm alle die Erinnerungen ebenfalls
Erinnerungen bringen sie zu Tage
festgehalten in manch alter Sage

Wenn das Lied der Raben erklingt
höre, es gibt auch eine Stimme die singt
Vernimm was ist ihre Kunde
Worte aus Odins Munde

Höre der Raben Schrei
hoch oben sie fliegen frei
Bringen alles was sie sehen zu Odins Thron
erzählen von Taten manches Heimdalls Sohn

Das Lied der Raben birgt immer Leid
Das Lied der Raben hat den Tod an seiner Seit‘
Das Lied der Raben auf Midgard vernommen
Das Lieder der Raben in Asgard angekommen

Der Toten Names es dir nennt
wer für Valhall auserkoren es kennt
Verkündet auch der Mörders Tod
Verkündet immer Leid und Not"

(Tanja Lennert)

Samstag, 5. Juli 2014

MPS - Nein Danke.

Eigentlich, ja eigentlich geht eine Mittelalter Saison ohne mindestens einen MPS Besuch ja gar nicht.
Aber: Das MPS ist scheiße geworden. Richtig scheiße.
Und das liegt an dem Chef des MPS Arschloch Gisbert Hiller. Fascho, Egoist, Komerzassi, Sexist unsw.

Was ist da alles, das die Menschlichkeit nicht braucht?:

Absolut überteuertes MPS, weil Herr Hiller den Arsch nicht voll bekommt. Wenn ich mir so überlege, die letzten großen Mittelaltermärkte auf denen ich war - wie z.B. die Wikingertage in Schleswig, der große Markt in Altona im Sauerland, das Siegfried Spektakel in Xanten - alle kommen mit etwa der Hälfte des Eintritts aus, und du bekommst genau soviel geboten wie beim MPS. Zumal es beim MPS seit Jahren nicht wirklich was neues gibt.

Und wieso muß ein Gisbert Hiller auf Facebook laut Rumkrakeelen, man wolle angeblich einen seiner Hunde vergiften. Steht es mittlerweile so schlecht um das MPS, das er so Werbung machen muss?

Da gibt es eine große Show in den Westfalenhallen zu Dortmund Anfang des Jahres. Und man fragt sich als normaler Mensch - wieso wird eine Berufsgruppe besonders dargestellt und darf umsonst dort teilnehmen. Nichts gegen Pflegekräfte, die meisten machen Ihren Job so gut wie es geht. Aber was ist mit allen anderen? Mit den Feuerwehrmännern, den Handwerkern die bei Wind und Wetter im Einsatz sind, unseren Soldaten, den Verkäuferinnen die Samstags und an Heiligabend noch an der Kasse sitzen damit ein Herr Hiller einkaufen kann, und all die anderen. Sind das zweitklassige Berufe, müssen die sich Ihrer Arbeit schämen!!! Das hat was von ArbeitApartheid. 

Eine Band ist in Gründung, eine Mittelalter Band. Eine reine Frauenband, bei der nur junge gutaussehende Frauen mitmachen dürfen. Assi Hiller vergisst hier wohl, das er eine öffentliche Veranstaltung hat, keine Private Gruppe. Und hier nur Frauen zu fördern ist Männerfeindlich und Sexistisch. Hier wird die Hälfte der Gesellschaft Augegrenzt. Und eigentlich noch viel mehr, nur schöne junge Frauen dürfen mitmachen, das ist Asssozial den Frauen gegenüber.
Und trotz des hypes und der Unterstützung durch das große MPS, ist die Band immer noch bedeutungslos.

Respekt, Anstand und Rücksichtnahme sind Eckpfeiler einer menschlichen Gesellschaft.Und da hapert es bei Hiller ganz gewaltig. Egal ob am helllichten Tag Frauen in schwarzen Gummi/Lederanzügen als Pferde mit Peitsche über das Gelände traben, oder jemand zu Ostern als rosa Osterhase rumläuft, das ist einfach nur noch Krank. Ich will nicht spießig sein, und ich habe auch kein Problem mit BDSM (?), aber es gibt Menschen die haben damit Probleme. Und es gibt Menschen, deren Religiöse Gefühle verletzt werden. Solche Menschen haben die selben rechte wie alle anderen. Und da ist so ein Veranstalter aufgefordert Rücksicht zu nehmen. Besonders wenn Kinder dabei sind. Es gibt noch sechs jährige die gerne Ostereier suchen. Und man muß sechsjährige nicht unbedingt mit Sado/Maso konfrontieren.

Ja, werben für das MPS. Wieder mal Ausgrenzung. Denn nur Frauen durften ganz Toll Werben und bekamen dafür Freigetränke. Vielleicht müssen Männer in Zukunft bald mehr Eintritt zahlen, damit die Frauen es billiger bekommen, zu mindestens die schönen jungen Frauen. Ist doch ne gute Idee.
Und die feige Ratte Hiller zensiert auf seiner Facebook Seite Kritik dazu. Armer "mann". 
Es gibt mit Sicherheit noch mehr zu Berichten. 

Wie die Mittelaltermärkte im allgemeinen, so ganz besonders auf dem MPS ist zu spüren, das die Atmosphäre auf den Märkten spürbar schlechter geworden ist. Wenn ich an früher denke, da waren die Menschen dort offener, Freundlicher entgegnendkommender. Mittlerweile herrscht immer mehr Ellenbogen Mentalität und Egoismus. Es ist nicht mehr so Familiär wie einstmal, dafür rücksichtsloser und kälter. Und Arschloch Gisbert Hiller hat mit seiner Art maßgeblichen Anteil daran. Traurig, ein menschlicher Niedergang, Symtomatisch für unsere Gesellschaft.

Jedenfalls haben wir daher beschlossen, bis auf weiteres kein MPS mehr zu besuchen. Und ich habe beschlossen, das der Assi Gisbert Hiller die neue Nr. eins auf meiner Hassliste ist.