Dienstag, 14. Juli 2015

Am Mittelrhein - Teil 2 - Rhein Burgen Weg und die Loreley

Nachdem ich ja zuerst einen Rundweg des Rhein-Burgen-Weges gegangen bin, folgte dieses mal dann eine ganze Etappe des Fernwanderweges. Von Oberwesel nach St.Goar.

St. Martinskirche
Start war bei traumhaft schönem Wanderwetter. Und erstmal ein Stück durch Oberwesel. Unterhalb der Schönburg ab über den Stadtmauer Rundweg/Am Schützengraben entlag und dann wieder rein in die Weinberge.
Beim Einstig in die Weinberge wird man gewarnt, das die Wege recht steil sind, und das man schwindelfrei sein sollte. Insofern eignet sich die Strecke nicht, wenn man mit schwerem Gepäck unterwegs ist. Z.B. auf einer Tour über mehrere Tage, evtl. noch mit Zelt und Schlafsack. Das ist eigentlich für einen FernWanderwege schade, da hier keine Alternativ Strecke ausgezeichnet war.


Jedenfalls wurde nicht übertrieben, und nach einem normalen Wanderstück, kam man dann ans klettern. Und das hat Fun gemacht.

Leider blieb das Wetter nicht so schön wie beim Start der Tour. Aber es ließ sich recht gut laufen. Auch hier war es gut, das mein Rucksack gut gefühlt war. So konnte zwischen durch mal das Shirt gewechselt werden. Auch hier waren dankenswerter Weise kaum Wanderer Unterwegs.
Die Loreley
Der Blick auf die Loreley und das Rheintal war dann jede Mühe wert. Es gab auf dem Weg noch eine recht nette Steigung, die aber auch gut gemeistert wurde.


Am schlimmsten, war der Abstieg nach St.Goar runter. Fast nur Treppe. Das ist dann nicht wirklich was für mich.        
St. Goar
Aber hier wurde dann das Wetter wieder etwas besser, so das ich das Wunschwasser anders habe genutzt.

Nach einer kurzen Erkundung von St.Goar ging es dann peer Fähre rüber nach St.Goarshausen. Und von dort via Bus hoch zur Loreley. Die Strecke zu wandern mußte dann doch nicht sein.

Und auch der Ausblick von der Loreley einfach Traumhaft. Natürlich wurde das Gelände dort umfassend erkundet.
Ich konnte es mir dann nicht nehmen lassen, oben vom Felsen aus drei kleine Opfergaben den alten Göttern, den Ahnen und dem Rhein darzubringen. Und natürlich auch der Natur und der "Loreley".




Oben am Besucherzentrum der Loreley habe ich mir dann ein Stempelheft für den Rheinsteig zugelegt, und mir direkt die ersten Stempel geholt. Für jemanden der so oft und gerne am Rhein wandert, scheint das Sinnig. Und runter nach St.Goarshausen ging es dann auch über den Rheinsteig, was nochmal zu einem netten Marsch wurde.


In St.Goarshausen  wurde dann die Historische Altstadt erkundet, und eines der Besten Erdbeerbecher gegessen. Bevor es dann wieder rüber nach St. Goar ging.
Was ich leider nicht mehr geschaft habe, war der Rabenacksteig. Ein Stück das zum Rheinsteig gehört. Und damit ein guter Grund wieder zu kommen.


In St.Goar gibt es noch die Anderwelt. Ich weiß nicht genau, was einen da erwartet.  Ein Geschäft voller Mystik und dergleichen so sagt man. Leider war das schon geschlossen, als ich dort eintraf.


St.Goar wurde auch so erkundet, zum Teil jedenfalls. Um alles zu schauen was es zu schauen gab, war dann einfach keine Zeit mehr. Und nach einem ganzen Tag auf den Beinen, wollte dann auch der körper nicht mehr so. Noch ein Grund, mal wieder zu kommen.

Zurück nach Oberwesel ging es dann mit der Bahn.
Bleibt die Erinnerung an einen super Urlaubs- und Wandertag. Und die lust auf mehr.

Montag, 13. Juli 2015

Am Mittelrhein - Teil 1 -Anfahrt, Oberwesel und SchwedeBureTour

Eigentlich wollte ich ja wegen meinem Umzug dieses Jahr nicht in den Urlaub fahren, aber .... Es gab Steuern zurück. Und so waren ein paar Tage Urlaub drin.

Und es kam ... wie es kommen mußte wenn man mit der Bahn unterwegs ist. Chaos pur, Verspätungen, Ausfall von Zügen, mal wieder eine total vom Wetter überraschte Bahn, keine Informationen.
So kam ich dann mit über 2,5Std. Verspätung und entnervt an meinem Urlaubsort an. Und der Tag war damit eigentlich gelaufen. Duschen, Essen gehen und eine kurze erste Erkundungstour mehr gab der Tag dann nicht mehr her.

Oberweseler Weinhexe
Da alles recht kurzfristig war, hatte ich keine Mehrtägige Wanderung geplant, sondern habe mir in Oberwesel ein Fremdenzimmer genommen, und bin von da zu einigen Touren aufgebrochen. Eine Pension mußte ich nehmen, da auch alle Jugendherbergen voll waren. Und nachdem die letzten Touren alle Richtung Norden zur See waren, wollte ich dieses mal unbedingt wieder zum Rhein.


Und als erste Tour hatte ich mir die Schwede-Bure-Tour ausgesucht. Eine Rundtour zum Rhein-Burgen-Weg. Und so als Auftakt hatte es die Tour ganz schön in sich. Logisch, dort am Mittelrhein geht es ja Zwangsläufig stetig Berg auf und Berg ab. Aber Traumhaft schön.
Am Schützengraben.
Das Wetter hat soweit an diesem Tag auch mitgespielt. Es war zwar zwischendurch immer mal wieder Bewölkt, und oben auf den Bergen wehte ein teils heftiger Wind, aber es gutes Wanderwetter und nicht mehr so Drückend Warm wie die tage vorher.

Kackstuhl
Die Schwede-Bure-Tour ist ganz neu gemacht. Und für mich ganz besonders Toll an der Strecke, ich habe während der ganzen Zeit nur ein weiteres Wander paar getroffen. Sonst keinen Menschen. Ein Traum.


Die Strecke ist etwas über 12km lang, und ich habe rund 4,5 Std. gebraucht. Das meine Fitniss so gut mitgespielt hat, hat mich dann doch etwas überrascht. Sollte es sich langsam bezahlt machen das ich nicht mehr Rauche. Jedenfall habe ich die Strecke gut bewältigt.


Schönburg
Ein Teil des Weges führte durch die Weinberge. Das war für mich dann auch das erste mal, das ich durch so Weinberge in diesem Ausmaß durch bin. Obwohl ich schon so oft am Rhein war. Hier ist es wichtig für Sonnenschutz zu sorgen, ein Teil der Strecke geht immer Südseite ohne großen Sonnenschutz. Da macht sich mein gut gefühlter Rucksack dann doch bezahlt. So hat man immer alles dabei was man braucht, auch wenn einige gerne da mal Lästern. Und ich habe schon ein paar mal in den Rucksack greifen müssen.

Schwede-Bure
Auch gut, das ich genug Speiß und Trank dabei hatte, denn unterwegs gabe es nichts nennenwertes zum einkehren.

Liebfrauenkirche
Da meine Pension genau auf dem Rhein-BurgenWeg lag, Bin ich dann nur kurz aufs zimmer ein bissel frisch machen, und dann noch hoch über den Elfenley Weg zur Schönburg. Von der Burg aus gab es einen traumhaften Blick auf das Rheintal.


Und einen Besuch im Turm Museum. Hier ist die mittelalterliche Geschichte besonders über die Wehrhaftigkeit von Burgen und deren Eroberung dargestellt.


Über den Schlangenweg ging es dann wieder runter nach Oberwesel. Dort wurde dann die Besichtigung der Stadt fortgesetzt. Mit einem Gang über die mittelalterliche Stadtmauer. Die ganze Stadt hat ja den für den Mittelrhein typisch mittelalterlichen Flair, mit den Fachwerkhäusern, den alten Kirchen, den Wehrtürmen und und und. Somit war das ein mehr als gelungener Ausklang eines schönen Wandertages, der dann doch für Muskelkater gesorgt hat. ;)

In dem Haus oben hat Heinrich Hoffmann von Fallerleben zum erten mal das Lied der Deutschen vorgetragen.

Montag, 29. Juni 2015

Rabenhaftes

Ein Nachtrag noch zu meinem Post von Gestern.
http://rabengeschrey.blogspot.de/2015/06/burgfest-haus-graven.html
Und da ich ja dieses Jahr auch etwas mehr Rabenhaftes hier in meinem Blog haben möchte auch ein Reload eines alten Post von mir.
http://rabengeschrey.blogspot.de/2009/09/nimmermehr.html

Aber erst mal noch zu gestern. Das erste was ich gewahr wurde, als ich an der Wasserburg Haus Graven ankam, war ein Wagen einer Art Tierschule. Sehr nette Tenschen da, die mir ein paar Interessante Tipps gegeben haben.
Jedenfalls stach mir Natürlich der Kolkrabe da sofort ins Auge. Leider Unverkäuflich. :( .

Und damit war Blut geleckt, was Raben anging. Zumal, einer der wenigen Märkte wo es eine größere Auswahl gab, was Raben angeht.Das Angebot ist ja erstaunlicher Weise auf den meisten Märkten extrem gering, obwohl das ja viel verwendete Tiere sind.
Hier jedenfalls war ein größeres Angebot vorhanden. Natürlich auch entsprechend im Preis.
Doch letztlich hat dan doch einer derer es zu mir nach Hause geschaft.
Da ich ja gerne und viel lese, habe ich mich für den Poe Raben entschieden. Und dieser Bereichert nun meine Bescheidene Hütte, und meine Sammlung wächst.


Damit sind wir bei dem Angekündigten Reload. Und was würde da besser Passen, als das Gedicht von Edgar Allan Poe - "Der Rabe".
Also viel spass dabei.

Der Rabe:
Einst zur Nachtzeit trüb und schaurig, als ich las und müd und traurig über Büchern morscher Weisheit mich in Träumen ganz verlor, daß mir's wirr schon ward im Kopfe, schien mir plötzlich so, als klopfe es an meine Tür, als klopfe, klopf' es leise an mein Tor. Ein Besucher wohl, so dacht ich, klopft so spät noch an mein Tor, oder kommt es mir nur vor?
Ganz genau weiß ich's noch immer: im Dezember war's. Durchs Zimmer flackerte vom Herd ein Schimmer, sh die letzte Glut erfror. Sehnte mich schon nach dem Morgen; in den Büchern blieb verborgen, was zerstreuen könnt' mein Sorgen, Trauern um die Maid Lenor, um die Maid, die ich verloren und die jetzt genannt Lenor, wird nur noch im Engelschor.
Und das Knistern und das Rauschen in des Vorhangs seidenen Bauschen schreckt' mich, weckt' mich auf zu Ängsten, die ich nie gespürt zuvor, also daß, um zu verjagen meines Herzens Furcht und Zagen, ich mir nochmals mußte sagen: "Ein Besucher klopft ans Tor - ein Besucher kommt verspätet noch zu klopfen an mein Tor - das ist's wohl, so kommt mir vor."
Mut von neuem fand die seele, und mit wieder freier Kehle sprach ich: "Oh, Verzeihung, bitte, Dame oder Herr! Mein Ohr hat Ihr Klopfen kaum vernommen. Schlaf war über mich gekommen, und drum war ich so beklommen, als Sie klopften an mein Tor - und Sie klopften auch sehr leise .... " Und ich sperrte auf das Tor. Tiefes Dunkel war davor.
Lange in das dunkel starrend, stand ich furchtsam, doch verharrend dort in Träumen, wie sie niemand andrer träumte je zuvor. Doch nur von des Herzens Pochen ward die Stille unterbrochen, und nur flüsternd ward gesprochen dieses eine Wort: "Lenor." Da sprach ich ; und wie vom Echo nichts als dieses Wort "Lenor" drang mir nochmals an das Ohr.
Wieder drin in meiner Kammer, in der Seele Glut und Jammer, abermals das Klopfen hört' ich, etwas lauter denn zuvor. "Hei", so rief ich, "ja, beileibe, es ist auf der Fensterscheibe! Will mal sehn zum Zeitvertreibe, was verursacht den Rumor. Still, mein Herz, ich will mal schauen, was verursacht den Rumor - Wind ist draußen, kommt mir vor."
Ich riß auf das Fenster klirrend, als da flatternd schwer und schwirrend kam herein ein alter Rabe, schwarz und stattlich wie ein Mohr. Tat so ganz, als ob ihm schiene, daß ich keinen Gruß verdiene, doch mit einer Herrenmiene schwang er sich zur Tür empor, schwang sich auf die Pallasbüste über meiner Tür empor, saß - und still ward's wie zuvor.
Und der schwarze Vogel machte, daß trotz meinem Leid ich lachte, denn possierlich schien sein Ernst mir und erweckte fast Humor, "Wenn man auch geschoren habe deinen Kamm, kein feiger Knabe bist du, böser, alter Rabe, der aus Nächten flog hervor! Sag, wie heißt du, der aus den Höllennächten flogst hervor?"
Sprach der Rabe : "Nimmermehr."
Staunen mußt' ich, daß dies freche Federvieh auch menschlich spreche, kam mir gleich die Antwort fremd und nicht besonders geistreich vor; denn es muß als sicher gelten, daß dem Menschen äußerst selten ein Geschöpf aus Unterwelten fliegt auf seine Tür empor, fliegt auf eine alte Büste über seiner Tür empor und sich nennt "Nevermore".
Doch der Rabe auf der Büste sprach kein zweites Wort, als wüßte er nichts andres zu sagen, ob ich ihn auch drum beschwor. Als ob er sich nicht genierte, saß er lautlos da und stierte, bis ich schließlich meditierte: "Wie ich manchen Freund verlor, werde ich auch ihn verlieren - da ich alles ja verlor!"
Sprach der Vogel: "Nevermore".
Wieder staunt ich, daß er endlich Antwort gab, mir fast verständlich. Seinen ganzen Wortschatz, dacht' ich, plappert er mir da ins Ohr, seines Herren Abschiedssegen, der den bösen Schicksalsschlägen war zuletzt so ganz erlegen, daß in Liedern sang der Tor, daß in trüben, hoffnungslosen Liedern nur noch sang der Tor diesen Kehrreim
"Nevermore".
Da der Rabe ja so sachte meine Seele lächeln machte, schiebe ich den Polsterstuhl zu Vogel, Tür und Büste vor, setz' mich also und betrachte, was denn diese ungeschlachte Vogel sich dabei wohl dachte, als er da an mich verlor - Was er grimmig, böse dachte, als er da an mich verlor, sein gekrächztes
"Nevermore".
Und so ließ ich mir's behagen, ohne nur ein Wort zu sagen, aufzusehen zum Vogel, dessen Blick mein Herz erkor, aufzuschauen und zu wühlen in Gedanken und Gefühlen, sitzend da in weichen Pfühlen, dem bescheidenen Komfort, in Lenorenes weichen Pfühlen, dem bescheidenen Komfort , den sie, ach, so jung verlor!
Und es schien mir, als verdichte sich die Luft im Dämmerlichte, durchden Duft aus Weihrauchschalen, die da sang ein Engelchor. "Tor!" so rief ich, "siehe, Gott spendet, dir durch Engel hergesendet, einen Trank, der Kummer wendet! Trink ihn und vergiß Lenor! Trink den Trank, der Kummer wendet, ach, und dann vergiß Lenor!" Sprach der Rabe
"Nimmermehr."
"Ketzer!" rief ich, "weiser Nathan - ob nun Vogel oder Satan! - ob vom Bösen du geschickt bist, ob ein Sturm dich trieb hervor, wer dich auch hierher verbannte, dich in diese Ödnis wandte, hier im Haus zu spuken sandte - sag mir wie ich dich beschwor: ist kein Balsam denn in Gilead?! - sag mir wie ich dich beschwor!" Sprach der Rabe
"Nimmermehr."
"Ketzer!" rief ich, "weiser Nathan - ob nun Vogel oder Satan! - schwör beim Himmel, schwör beim Gotte, den dein Sinn sich auserkor, meiner Seele, die voll Grauen, ob sie fern auf Edens Auen jenes Mädchen soll erschauen, das bei Engeln heißt Lenor, jenes strahlend schöne Mädchen, das bei Engeln heißt Lenor?" Sprach der Rabe:
"Nevermore!"
"Mach, das dieses Wort uns scheide", rief ich, "Vogel oder Heide! Kehr zurück im Sturme, der dich aus der Hölle trieb empor! Keine Feder laß zum Zeichnen deine Lüge sondergleichen, schände weiter Menschenleichen - aber fort von meinem Tor! Reiß den Schnabel aus der Brust mir, weiche fort von meinem Tor!" Sprach der Rabe:
"Nimmermehr!"
Doch der Rabe hier im Zimmer hockt noch immer, hockt noch immer auf der bleichen Pallasbüste, die er sich zum Sitz erkor; fast dämonisch lockt das Funkeln seiner Augen, gleich Karfunkeln, und die Lampe wirft in dunkeln Winkeln seines Schattens Flor. Und es hebt sich meine Seele aus des trüben Schattens Flor -
nimmer, nimmer mehr empor!

Sonntag, 28. Juni 2015

Burgfest Haus Graven.


Wasserburg Haus Graven
Auch hier bin ich noch nie gewesen. Wieder einen neuen Markt kennen gelernt. Burgfest in der Wasserburg Haus Graven in Langenfeld.
Eine schöne Anlage mitten im Grünen gelegen.

Im Museum.
Und mit zwei Euro Eintritt extrem Preiswert. Und nur einen Ein- bzw. Ausgang ;). Gut das ein gewisser Gisbert Hiller nicht da war, und allen die Laune verdorben hat.

Steinadler
Ein kleiner Markt, der aber soweit alles hatte was zu einem Markt dazu gehört. Mäuseroulett, Ritterkampf, Gauklerin, Vogelschau, Heerlager unsw. Das einzige was fehlte war die zu einem Markte gehörende Musik. Da haben sich zwar zwei Spielleute Mühe gegeben, diese sind aber kaum wahr genommen worden.

Das lag Vielleicht auch daran, das der Markt bei dem schönen Wetter rappel Voll war. Schon fast zu voll.
Dafür konnte man das kleine Museum das in der Wasserburg intrigiert ist besuchen. Umsonst. Hier steckt ja auch etwas Geschichte des Bergischen Landes mit drin.
Insofern war das für einen der sich etwas für Heimatgeschichte begeistern kann - doppelt Interessant.

Auch außerhalb der Zeit wenn Markt ist, lohnt sich dort ein Besuch, zumal man das mit einer kleinen Wanderung gut verbinden könnte. Da gibt es auch noch einiges zu Entdecken.


Sonntag, 21. Juni 2015

Mittsommer - Sonnenwende

"Mittsommernacht" 


 

Wann
Sonntag, 21 Juni 2015 
 
Die Sonnenwendfeier war ein zentrales Fest in der gesamten germanischen Welt. Feuer und Sonne wurden an diesem Tag gleichermaßen verehrt, und die Feuer, die an diesem Tag entündet wurden, sollten sowohl für Fruchtbarkeit sorgen, wie auch Mensch, Tier und Feldfrüchte gegen jedes Unheil schützen. 
Der norwegische Runenkalender rät außerdem, dass nun die rechte Zeit für das Sammeln von Heilkräutern ist. 
 
 
 

Mittwoch, 10. Juni 2015

MPS - Mittelalterlich Phantasie Spectaculum.

Ich hatte mich ja schon mal darüber ausgelassen - über das MPS. Das
Mittelalterlich Phantasie Spectaculum. 

 
Und damals schrieb ich folgendes:
" Wie die Mittelaltermärkte im allgemeinen, so ganz besonders auf dem MPS ist zu spüren, das die Atmosphäre auf den Märkten spürbar schlechter geworden ist. Wenn ich an früher denke, da waren die Menschen dort offener, Freundlicher entgegnendkommender. Mittlerweile herrscht immer mehr Ellenbogen Mentalität und Egoismus. Es ist nicht mehr so Familiär wie einstmal, dafür rücksichtsloser und kälter. Und Arschloch Gisbert Hiller hat mit seiner Art maßgeblichen Anteil daran."
 
Und unser Herr G.Hiller hat sich nun die Mühe gemacht, das jenes was ich dort geschrieben habe auch wahr ist. Nur, ein Danke gibt es dafür nicht. 
 
In Gütersloh soll einer der Bürgermeisterkandidaten beim dortigen Mittelaltermarkt " Anno 1280 " mehrere tausend Liter Fäkalien unsachgemäß entsorgt haben. Ich weiß nicht ob da was dran ist. Jedenfalls hat meine kurze Internetrecherche bis heute nichts ergeben. Gisbert Hiller ist also der einzige, der mitbekommen hat - das da mehrere tausend Liter Fäkalien einfach in einen kleinen Bach entsorgt worden sind. sonst niemand, keine Presse, nicht die Gegenkandidaten zur Bürgermeisterwahl, und auch die Fische schwimmen noch ganz normal - statt mit dem Bauch nach oben. So habe ich es bis heute mitbekommen. 

Aber selbst wenn das stimmen sollte (was ich nicht ausschließen kann), ist die Art wie Herr Hiller das ganze an die Öffentlichkeit gebracht hat einfach assozial. Da hätte es Vernünftigere Möglichkeiten gegeben. Zumal er nicht wirklich wissen kann, was es da für Gründe geben könnte. Jedenfalls schlachtet er das für sein Pseudo Mittelaltermarkt groß aus und stellt sich als der große Umweltschützer dar, der die Welt rettet. 

Dazu kommen die Hiller Typischen Beschimpfungen ala "..Die Veranstalter Dreckschweine bei ANNO 1280..".

Und auch Typisch Hiller; Da soll es jetzt so was wie eine Demo gegen Hiller wegen seines widerwärtigem Verhalten geben. Das in Mittelaltergewandung vor dem nächsten MPS Veranstaltungsort. So kann man es jedenfalls in einigen Foren lesen. Was da dran ist, bleibt abzuwarten. 
Dennoch, was macht Hiller! Anstatt sich sachlich mit dem Menschen auseinander zu setzen, verhöhnt und beleidigt und spottet darüber. So auf der MPS Seite auf Facebook. 
Und dabei hetzt er die einzelnen Lager gegeneinander auf.  Auf Facebook passiert gerade genau das, was ich oben schon beschrieben haben. 
 
Dafür gibt es dann auf den entsprechenden Seiten auf Facebook Zensur von Seiten der MPS Verantwortlichen. Da werden auch sachliche Kommentare gelöcht, solange sie nicht pro Hiller sind. Und auch Sperrungen gibt es.
Hat Gisbert Hiller soviel Angst sich einer sachlichen Diskusion zu stellen. Oder ist das Eitelkeit, weil der große Diktator keinen Widerspruch duldet. 

Jedenfalls findet man G.Hiller auf meiner Hassliste.

Dienstag, 9. Juni 2015

Mittelalterliches Mengeder Gaudium

Das selbstgesteckte Ziel, zu versuchen in erster Line Mittelalter Märkte zu besuchen, wo man noch nicht gewesen ist wird weiter verfolgt. und so brachte mich meine Blechkutsche nach Dortmund Mengede in den Volkspark zum dort Sattfindenden mittelalterlichem Gaudium.


Und das geht jetzt erstmal an die Adresse eines gewissen Herr Hiller und das MPS. Der Eintritt war frei, es gab kostenlose Parkplätze, eine kostenlose Fahrrad-Bewachung und sogar ein kostenloses Bus-Shuttle.
Und trotzdem ein gutes Angebot an Kurzweyl. Es geht also Herr Hiller.

Zudem war das Wetter erste Sahne. Nicht zu warm, nicht zu kalt. Sonnig. Einfach traumhaft. Und so bin ich denn dann auch bis Feierabend geblieben. 


Generell war die Stimmung auf dem Markte recht gut. So das der Tag richtig Spass gemacht hat, und es schön war mal wieder Marktluft zu schnuppern.


Irgendwann sind die Möglichkeiten nur Märkte zu besuchen auf denen man noch nicht gewesen ist, nicht mehr gegeben, weil man dann (fast) alle kennt, die erreichbar sind.
Und das Mengener Gaudium gehört dann zu den Märkten, wo ich immer wieder gerne hinfahren werde.


Auch kam der Wunsch selber in einer Gruppe zu lagern wieder auf, da der Markt wirklich schön war. Vielleicht ergeben sich ja jetzt nach meinem Umzug auch da neue Möglichkeiten.


Für das Volk, welches neugierig geworden ist:

 http://mengeder-gaudium.de/


Sonntag, 17. Mai 2015

Umzug

Mal was ganz Persönliches. Ich ziehe um. Hochinteressant nicht wahr.
Von Wuppertal zurück in die Stadt in der ich aufgewachsen bin.
Ist schon ein etwas eigenwilliges Gefühl, nach fast 20 Jahren eine neue Wohnung. In der alten Wohnung war es ja letztlich so was wie eine Art HassLiebe. Alles hat irgendwo Positive und Negative Seiten, aber in den letzten Jahren haben die negativen dann doch zu sehr dominiert.
Und ich wäre mit vielleicht schon ein paar Jahre früher umgezogen, wenn da nicht meine Verlobung und das ganze drumherum gewesen wären.
Ich wohne zwar jetzt nicht mehr im Bergischen Land, ich bleibe aber Bergischer und ein Wuppertaler Joung.
Da ich jetzt mehr ländlich wohne, hoffe ich das es meiner Wander- und Bushcraft und Trekkingleidenschaft zugute kommt. Auch habe ich in der neuen Wohnung da bessere Möglichkeiten, schon deshalb, da sie größer ist.
Etwas beängstigend ist, das der ganze Umzug und alles was dazu gehört bis jetzt nahezu komplett perfekt funktioniert hat. Nichts was schief gegangen ist. Das ist nicht normal bei mir.
War natürlich stressig. Und ein Spruch der sich durchaus bewahrheitet hätte können.
"100 Leute und mehr in der Freundesliste auf Facebook, aber keine drei Freunde die beim Möbelschleppen helfen."
Aber auch das hat bei mir gut funktioniert.
Bleibt noch die Wehmut, das ich mein Rabenpaar verlassen muss, das hier am Friedhof gegenüber meiner alten Wohnung niestet. Aber an der neuen Wohnung habe ich schon das nächste entdeckt. ;) Also alles Gut.

Sonntag, 10. Mai 2015

Naturheilmittel: Gänseblümchenöl und Johanniskrautöl

Der Frühling ist angekommen. Da nutzt manch einer den Gang in die Natur um diese zu Nutzen.

Gänseblümchen haben hier einen sehr nützlichen Anteil als Pflege für den Körper.
Gänseblümchen blühen von Februar bis in den November. Gänseblümchen gelten traditionell als wichtiges Naturheilmittel bei Prellungen, Quetschungen, Blutergüssen, Verstauchungen und Muskelschmerzen. Nach einer KLEINEN Sportverletzung oder nach einer Wanderung tut dieses Öl besonders gut.

Zutaten für 200ml:
1 gehäufte Handvoll Gäseblümchen
200ml Jojobaöl
Hilfsmittel:
Glasflaschen, Kaffefilter
Zeitaufwand:
ca. 15 Min. Zubereitung. Rund 8 Wochen Zeit zum ziehenlassen, Zeit um die Blumen zu Sammeln.

Zubereitung:
1.) Die Gänseblümchen am besten an einem sonnigen Tag um die Mittagszeit sammeln. Die Blumen brauchen die Sonne zum blühen. Nachts und bei Regen sind die Blüten meist geschlossen.
2.) Die Blütenköpfe der Gänseblümchen direkt am Stielansatz abpflücken.
3.) Die Blüten UNGEWASCHEN im frischen aber trockenen Zustand in das Jojobaöl geben. Das lassen wir dan an einen warmen und hellen Ort rund 8 Wochen ziehen.
4.) Nach den 8 Wochen das Öl durch den Kaffeefilter abgießen und in eine saubere und trockene Flasche umgießen.

Damit haben wir ein beruhigendes Pflegeöl für die Haut. Achtet etwas darauf, wo die die Pflanzen pflückt. Ich würde das nicht direkt am Straßen- oder Wegesrand tun. Und nehmt bitte nur soviel aus der natur wie Ihr braucht.

Johanniskraut findet nicht nur Anwendung als Tee zur Beruhigung.
Mögliche Variante: Das Johanniskrautöl.
Eine gehäufte Handvoll Johanniskraut-Blüten genauso wie die Gänseblümchen an einem sonnigen und trockenen Tag ernten.
Die ungewaschenen Blüten mit 200ml. Jojobaöl übergießen und an einem warmen und sonnigen Platz rund 2 Monate ziehen lassen.
Das dann rote Öl abfiltern und in dunkelheit lagern.
Gerade da Johanniskraut-Öl ist Ideal zur Anwendung nach dem Sport. Bitte beachten: Johanniskraut steigert die Lichtempfindlichkeit, so sollte man sich nach gebrauch von Johanniskraut nicht mehr der Sonne aussetzen.

ACHTUNG: Die hier Aufgeführten Naturheilmittel ersetzen keinen Arzt. Die Nutzung und Anwendug erfolgt auf eigene Verantwortung.