Der Rundwanderweg in Dortmund - Aplerbeck. https://www.ich-geh-wandern.de/rundwanderweg-dortmund-aplerbeck (nicht meine Seite)
Anschließend zur Aplerbecker Schloßfehde im Park von Schloss Rodenberg. Dort waren wir ja vor einigen Jahren schon mal.
Alles was ich schreibe, hilft euch nicht einzuschlafen.
Der Rundwanderweg in Dortmund - Aplerbeck. https://www.ich-geh-wandern.de/rundwanderweg-dortmund-aplerbeck (nicht meine Seite)
Anschließend zur Aplerbecker Schloßfehde im Park von Schloss Rodenberg. Dort waren wir ja vor einigen Jahren schon mal.
Ich verbinde ja gerne mehrere Sachen miteinander. Und so habe ich mal statt einer normalen Wanderung mal eine Tour zu mehreren Orten gemacht. Die Idee kam, da ich nach Borken zum Friedhof wollte, das Grab meines Opa's besuchen. Wie schafft man es, so einen Tag und so viele Kilometers sinnvoll zu nutzen.
Und so ging es dann von Borken Richtung Heimat erstmal zum Wasserschloss Lembeck. Besichtigt habe ich das Schloss nicht. Das wird aber evtl. Nachgeholt, da im Umfeld des Schlosses sehr viel Wald und Wandermöglichkeiten sind. Vor dem Schloss gab es eine kleine gemütliche Einkehrmöglichkeit.
https://www.schlosslembeck.de/
Vom Waserschloss Lembeck ging es dann Richtung Haltern am See und zur Westruper Heide. Viele Heidewanderrungen habe ich ja noch nicht gemacht, und so habe ich bei dem schönen Wetter die Chance genutzt, und bin den Rundweg A1 der Westruper Heide gewandert. Nach so viel Autofahrt tat die Bewegung auch sehr gut. Schön war, da ich unter der Woche da war, es nicht so Überlaufen war. in der Region sind in Zukunft noch einige Dinge geplannt.
Da ich ja an Geschichte und dergleichen Interessiert bin, habe ich dann auf der weiteren Heimfahrt einen Stop in Flaesheim eingelegt und St. Maria Magdalena besichtigt. Zusammen mit dem alten Friedhof ein Interessanter Ort. Und die Möglichkeit, einem unserer Gefallenen Soldaten des 2WK. zu Gedenken. Generell hat die Region dort um Haltern am See einiges zu bieten.
https://www.st-sixtus.de/pfarrei-und-gemeinden/kirchen-und-kapellen/st-maria-magdalena-flaesheim/
Zum Abschluss dann noch etwas Ruhrpottflair und Ruhrpottgeschichte. Zeche Erin am Schacht Sieben. Auch wenn ich ja zur Zeit im Ruhrpott wohne, ist es immer wieder beeindruckend solche Förderanlagen zu besichtigen. Und die Geschichte des Bergbaues ist ja in der Sache schon von Interesse.
https://de.wikipedia.org/wiki/Zeche_Erin
Und so mal soe einen Tag für mich etwas Ungewöhnlich verbracht. Aber Hochinteressant. Dazu viele Orte kennengelernt, die es in Zukunft noch genauer zu Erkunden gilt.
Es gehört ja zu meinen Interessen - das Mittelalter. Deshalb versuche ich immer entsprechendes in Wanderungen und Ausflügen einzubinden. Und so hat es mich dann auch nach Schloss Strünkede in Herne verschlagen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Str%C3%BCnkede
Leider war das Wetter eher schlecht, und eine geplante Veranstaltung im Schloss wurde wegen Unwettergefahr leider abgesagt. So blieb nur, das Schloss von außen zu besichtigen, und das was eine Parkanlage sein soll zu erkunden. Auf der einen Seite ein durchaus Interessantes Bauwerk, mit einer Interessanten Geschichte. Auf der anderen Seite wird hier der Zerfall und der Niedergang dieses Landes sichtbar und deutlich. So habe ich dann mit gespaltenen Gefühlen die Heimreise angetreten. Aber die Anlage ist durchaus einen Besuch Wert, besonders bei entsprechenden Veranstaltungen.
Urlaub, und alle Pläne die man hatte mussten Abgesagt werden. Also braucht es Alternativen. Und eine, ist der Besuch des Gruga Park in Essen. https://www.grugapark.de/aktuell_1/Startseite_Grugapark.de.html
Ein Park, der für alle Leute was bietet. Viel Natur und Gärten, Spielplätze, Sportmöglichkeiten, Salzsohle, Liegewiesen, Gastronomie und und und. Leider war an diesem Tag der Wildpark geschlossen, sonst bei schönem Wetter einen Top Tag gehabt.
Lang lang ist es her, das ich das letzte mal auf einem Mittelaltermarkt war. Aber nachdem die letzten zwei Wochen Wandertage waren, tat Abwechlung mal ganz gut. Zumal ja auch das Wetter traumhaft war. Und so ging es dann zuerst nach Waltrop in den Moselbachpark. Dort fand das Mengeder Gaudium statt, das sonst immer in Dortmund Mengende im Volkspark war. Da sind wir ja damals auch mal gewesen.
Und es war ein wunderbarer Markt. Und das bei freiem Eintritt. Und ich hätte nie damit gerechnet, das der Markt so groß ist. Aber da kann man dann schon mal den ganzen Tag verweilen. Generel war der Markt liebevoll gestalltet. Die lokation war in Ordnung, es gab genügend Toiletten, viele Heerlager, Den Schmied, Gaukler, Musikbühne, Bogenschießen, Sehr viele Ess- und Trinkbuden, eine Falknerin und was sonst noch so alles zu einem guten Markt gehört. Auch für Kinder gab es einiges an Unterhaltung, zumal in dem Park auch noch "ein normaler Spielplatz" war. Und außerhalb des Marktes konnte man sich dann auch mal in den Park zurückziehen, um etwas Ruhe zu haben. 👼😈😆
Dementsprechend war es natürlich sehr voll. Ich muss sagen, einer der besseren Märkte - und das ohne Eintritt. Das Preis- Leistungsverhältniss passt. Dazu war in der Nähe ein Bahnhof, und eigentlich auch ausreichend Parkplätze - obwohl direkt nebenan ein Freibad ist, das logischerweise bei dem Wetter gut besucht war.
Und für mich das beste da, ein echter lebender Kolkrabe. Leider konnte ich den nur kurz sehen, Und 10 Euro, um den mal auf den Arm nehmen zu dürfen, fand ich etwas happig. Aber einfach ein klasse Markt und ein Schöner Nachmittag der noch weiter ging.
Und es ging noch weiter mit Mittelaltermärkten an diesem Tag. Denn es hat richtig gut getan, mal wieder Marktluft zu schnuppern, und man ist ja Neugierig. So ging es dann nach Dortmund Mengede in den Volkspark, wo das Mengender Gaudium früher war. Hier versucht sich ein neuer Markt zu etablieren, das Mengender Treyben. Auch hier war der Eintritt frei. Der Markt war deutlich kleiner und leeren als der in Waltrop. Sind ja auch kaum 15 Auto Min. Voneinander entfernt. Deshalb hat es sich ja auch für uns gelohnt, da mal vorbei zu schauen.
Der Markt war durchaus gemütlicher und Persönlicher, und bestand fast Hauptsächlich aus Lager, die ihre Ware feil boten. Wenn ich selber lagern würde, hätte ich diesen dem in Waltrop vorgezogen. Wenn ich nur als Besucher unterwegs bin, dann eben den in Waltrop.
Die Fahrt hier hin hat sich durchaus gelohnt, zumal wir hier ein neues Wandergebiet entdeckt haben. 😎. Es wäre schön, wenn dieser Markt sich halten könnte. Ausbaufähig ist er auf jeden Fall. Man sollte sich nur bei so viel anderen Märkten an diesem Wochenende Überlegen, ob ein anderer Termin nicht besser wäre. Zumal dieser Markt etwas abgelegener ist, und wesentlich schlechter mit Öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist.
Und noch weiter ging an diesem Tag die Reise durchs Mittelalter. Denn bei Dortmund Mengede ligt das Schloss Haus Bodelschwingh. Da wir ja auch richtig an mittelalterliche Geschichte interessiert sind, und auch gerne so mal Burgen und Schlösser anfahren, lag es auf der Hand - hier noch eben Vorbei zu fahren. Leider ist das Schloss nicht zu besichtigen. War aber trotzdem nett.
https://schloss-bodelschwingh.de/
Nur eine negative Sache möchte ich noch ansprechen. Wenn ich von meinem Wohnort ausgehe, waren hier nahe von an diesem langen Wochenende mehr Märkte als man besuchen konnte. Der in Waltrop, der in Mengede, in Velbert, in Hamm. Alles Märkte die recht nah zusammen liegen. Dazu noch einige, die zwar etwas weiter weg sind, aber eben Mittelaterfreunde anziehen. Und noch einge Feste so. Hier sollte man sich eine bessere Terminplanung und Zusammenarbeit überlegen.
Letzte Woche im Oberbergischen, diese Woche im Niederbergischen. Wanderfreuden und Geschichte an einem Tag.
Vom Schloss Benrath in Düsseldorf, ging es durch den großen Schlosspark Richtung Rhein. Das Schloss selber mit dem Schlosspark bietet schon einiges an Nutzungsmöglichkeiten. Neben einem Cafe gibt es auch die Möglichkeit zur Nutzung eines WC. Dazu ist in dem Schloss ein Museum untergebracht. https://www.schloss-benrath.de/
Und dann nach einiger Zeit mal wieder am Rhein gewesen. Die Wanderung führte durch die Rhein-Auen und die Urdenbacher Kämpe durch eine traumhafte Landschaft. Die Wanderung geht fast ausnahmslos auf Ebenerdigen Wegen. Es gibt auf den Streckenteilen immer wieder die Möglichkeit, den Streckenverlauf etwas anzupassen, so das diese Wanderung für alle machbar ist.
Auf einem Teil des Weges sind Infotafeln aufgestellt, welche die Landschaft erklären. Vom Rhein aus, hat man dann auch einen Blick auf die Stadt Zons am anderen Rheinufer. Es geht Vorbei am Haus Bürgel, einem ehemaligem Römerkastel. Hier gibt es die Möglichkeit, sich zu erfrischen oder zu einem Museumsbesuch. https://hausbuergel.de/
Insgesammt hat diese Wanderung erfreulich viele Einkehrmöglichkeiten gehabt. Das hat ja leider in den letzten Jahren Abgenommen, da ja immer mehr Betriebe geschlossen haben. Dazu gibt es so viele Möglichkeiten für eine gemütliche Rast.
Der letzte Abschnitt der Wanderung, führt dann am alten Flussbett des Rheins entlang - wieder zurück zum Schloss Benrath. Damit ist man nicht nur durch eine Wunderschöne Landschaft gelaufen, sondern man hat auch die Heimat und deren Geschichte etwas besser kennen gelernt.