Sonntag, 29. Januar 2023

Kleine Schneewanderung

Wenn Heutzutage mal etwas Schnee in unseren Beten liegt, muss man das nutzen. Also runter vom Sofa, ab zu einer kleinen Wanderung hier zwischen Hattingen und Sprockhövel. Und später am Bergerhof Kaffe und Waffeln. Gelungener Sonntag.

 





 

Sonntag, 15. Januar 2023

Reloaded "Rabenschwarze Tage" 2009

Ich bearbeite ja gerade meine Internetpräsenzen. So auch diesen Blog. Daher werde ich einige alte Blogeinträge hier nochmal neu bringen, und die Ursprünglichen Beiträge löschen. Keiner ließt Sachen aus 2009, wenn diese für die Person nicht von besonderem Interesse sind. Ich hoffe so, diesen Blog etwas übersichtlicher und vielleicht auch etwas Interessanter zu gestallten. 

Und die ersten Neuauflagen stammen aus März 2009. 

 

 Rabenschwarze Tage:

"audiatur et altera pars." ( auch die andere Partei muss gehört werden )

 Eines der großen Üblen ist der Menschenhandel, und weil ich da was im Web gefunden habe was zu dieser ganzen Sache passt, möchte ich das hier wiedergeben:
UNO-BERICHT - Frauen mischen im Menschenhandel mit. Von Merle Schmalenbach
Ein aktueller Uno-Bericht zeigt: Menschenhandel ist nach wie vor ein weit verbreitetes Phänomen. Immer häufiger sind Frauen dabei nicht nur Opfer. In einigen Staaten stellen sie die Mehrheit der Täter. (Tschuldigung - Täterrinnen natürlich)
Berlin - "Ein Verbrechen, das uns alle beschämt", steht in großen Lettern auf dem aktuellen Uno-Bericht zum Menschenhandel. Dessen Inhalt überrascht vor allem in einem Punkt: Häufig sind Frauen die Täterinnen. Sie führen die Statistiken in 30 Prozent der untersuchten Länder an. In Osteuropa und Zentralasien stellen sie sogar über 60 Prozent der verurteilten Täter und Täterinnen.
"In diesen Gebieten ist es die Norm, dass es Frauen sind, die mit Frauen handeln", sagt Antonio Maria Costa, Exekutivdirektor des Uno-Büros für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNODC). In Europa seien Frauen in kaum einem anderen Zweig der Kriminalität dermaßen aktiv. Selbst ehemalige Opfer würden zu Täterinnen, so der Bericht. "Es ist schockierend", sagt Costa gegenüber der Presse.
Die UNODC hat Daten aus 155 Ländern ausgewertet. Sie betreffen die Jahre 2007 und 2008. Es ist die bisher umfangreichste globale Untersuchung, die sich mit dem Menschenhandel befasst. Auf 292 Seiten lässt sich nachlesen, wie weit verbreitet Menschenhandel auch heute noch ist - und wie schwer es ist, an Daten zu kommen.
Zwei Millionen Menschen sind jährlich betroffen.
"Manche Länder informieren uns noch nicht einmal über das Problem in ihrer Mitte", sagt Costa. "Entweder sind sie zu unorganisiert, um die Informationen zu sammeln, oder sie wollen sie nicht mit uns teilen - vielleicht aus Scham."
Daher existieren auch nur Schätzungen über das Ausmaß: Etwa zwei Millionen Menschen geraten jährlich in die moderne Form der Sklaverei, so die Internationale Arbeitsorganisation (ILO). Laut UNODC wird nur eines von hundert Opfern gerettet.
Sexuelle Ausbeutung scheint der häufigste Grund für Menschenhandel zu sein (79 Prozent), an zweiter Stelle steht Zwangsarbeit (18 Prozent). Allerdings können die Zahlen täuschen, so die UNODC. Zwangsprostitution sei in Städten und an den Straßen sichtbarer und werde deshalb häufiger entdeckt: "Wir sehen nur die Spitze des Eisberges", sagt Costa. "Wie viele hunderttausend Opfer schuften in Ausbeuter-Betrieben, auf Feldern, in Mienen, Fabriken oder sind als Haussklaven gefangen?"
20 Prozent der Opfer sind Kinder
Weltweit seien etwa 20 Prozent der Opfer von Menschenhandel Kinder. In manchen Gebieten Westafrikas liege die Quote sogar bei fast 100 Prozent. Sie entwirren Fischernetze, nähen Luxusgüter, sammeln Kakao, müssen betteln oder sich prostituieren, werden als Kindbräute oder Kamel-Jockeys verkauft. In manchen Kriegsgebieten bekommen sie ein Gewehr in die Hand gedrückt.
Obwohl das Uno-Protokoll gegen Menschenhandel 2003 in Kraft trat, fehlt es dem Bericht zufolge bei der Umsetzung noch in vielen Ländern an politischem Willen oder juristischen Instrumenten, vor allem in Afrika. Die UNODC appelliert an die Regierungen und den privaten Sektor, den Kampf gegen Menschenhandel zu verstärken: "Es ist krank, dass wir im 21. Jahrhundert überhaupt noch einen Bericht über Sklaverei schreiben müssen", sagt Costa.
Die Wirtschaftskrise werde das Problem voraussichtlich verschärfen: Sie vergrößere die Zahl der potentiellen Opfer und steigere den Bedarf nach billigen Gütern und Dienstleistungen. Viele Menschen werden "noch gefährdeter sein", so die UNODC.

Oscar Wild soll mal gesagt haben: "Demokratie ist nichts anderes als das Niederknüppeln des Volkes durch das Volk für das Volk."
Da es beim Weltfrauentag auch um die Sogenannte Geschlechterdemokratie geht, können wir aus den Beobachtungen, wie sich diese Sogenannte Gleichberechtigung in der Realität auswirkt, das Zitat folgendermaßen neu auflegen:
"Geschlechterdemokratie ist nichts anderes als das Niederknüppeln des Mannes durch die Frauen und Männer für die Frauen."

"Mann muss den Leuten Feinde geben, das eigene Tun dann einerlei." So wird das Leben des Mannes dann eben zum SchattenLeben. Denn "Geschichte wird immer von Siegern geschrieben, Geschichte ist nie Objektiv". Oder anders gesagt "die Wahrheit erschließt sich einem nicht immer auf den ersten Blick".
Nicht das mir hier jemand meine Meinung falsch auslegt, es geht nicht gegen die Frauen, sondern um Fairnis.
Und das es auch wirklich starke und Tolle Frauen gibt, denen man heutzutage eigentlich die Füsse küssen müßte, könnt ihr am folgenden Kommentar der in der Welt ( http://www.welt.de/welt_print/article3333806/Noetiger-Ein-Jungentag.html ) erschienen ist selber sehen.

 

Unfassbare Ereignisse an einer Realschule bei Stuttgart: Bei dem Amoklauf eines 17 Jahre alten Ex-Schülers wurden 16 Menschen getötet. Der Täter wurde nach kurzer Flucht von den Polizeibeamten gestellt - und kam bei einer Schießerei ums Leben.
Wirklich so Unfassbar?

"Die deutsche Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen hat unterdessen erschüttert auf den Amoklauf reagiert. "Das lässt einen sprachlos in dem Augenblick", sagte die CDU-Politikerin am Mittwoch in Berlin. "Das ist erschütternd." Zuerst müsse gefragt werden, wie man präventiv tätig werden könne, um so etwas zu verhindern. Es müsse herausgefunden werden, was Auslöser für den Amoklauf sein könnten."
Frau von der Leyen, fangen sie an die Ursache bei ihrer Politik zu suchen.

Das dumme Gequatsche geht los: Killerspiele, Gewalt Videos und was weiss ich was für dubiose Gründe man erforscht. Zu alle dem, Ideologisch korrekte aufgearbeitete Analysen, die kein Mensch braucht und die niemanden helfen, weil einige ganz wichtige Aspekte der Tataufklärung gewissenhaft außen vor gelassen werden.
Der Junge hatte einfach das falsche Geschlecht!

"Ein Klassenkamerad berichtete in SPIEGEL ONLINE, Tim K., ein Einzelkind, sei "schwer frustriert" gewesen. Er habe im vergangenen Jahr seinen Realschulabschluss nicht bestanden. Viele seiner Mitschüler wechselten auf weiterführende Schulen oder begannen eine Ausbildung. Was wurde aus K.?"

Es ist auch klar, dass in vielen Familien die Väter fehlten. „Vom Jugendamt hört man immer wieder: ,Wir brauchen einen Mann, der in die Familie geht. Da ist nämlich keiner’“. Dazu kommt, dass Jungen heute vor allem weiblich sozialisiert aufwachsen, sei es im Kindergarten, in der Schule oder in der Familie. „So tun sie sich schwer, ihre eigene männliche Identität zu entwickeln“.
Die Politik setzt sich für Männer und Söhne kaum ein:
Zum einen gibt man vor, Frauen zu fördern, und zum anderen muss die mysandrische Ideologie am Leben erhalten bleiben, die Frauen als Opfer ausgibt und Männer als deren geborene Täter.
Im Dienste dieser Ideologie sind Bundesministerien, die seit Langem männliche Lebenswelten von der Erforschung ausschließen. Sie haben lediglich Frauen und Mädchen als Opfer im Blick. Deren Probleme erforschen sie, und Hilfsprojekte werden für sie ins Leben gerufen. Wenn Jungen und Männer hingegen nicht funktionieren, dann sind sie „out“. Sie werden nach fragwürdigen Menschenbildern behandelt: Entweder sie funktionieren und sehen gut aus, oder sie sind untauglich.

"Das ist noch immer chic und lässt keinen Lebensbereich unberührt. Und ebenso ist kein Ende abzusehen. Obwohl vor allem in der jungen Generation allmählich Gereiztheit über die allgegenwärtigen Phantombilder von den bösen Männern und ihrem notwendigen Korrelat, den guten Frauen, aufkommt. Doris Lessings Empörung über die Schweinskopfmetapher gab den Ton vor, der sich zu verallgemeinern beginnt.
Schockiert sei sie über die gedankenlose Abwertung von Männern, denn die dümmsten, ungebildetsten und scheußlichsten Frauen könnten die herzlichsten, freundlichsten und intelligentesten Männer niedermachen, ohne dass irgendjemand etwas dagegen tue. Die Abwertung des Männlichen sei so sehr Teil unserer Kultur geworden, dass sie kaum noch wahrgenommen werde."
"Wir leben mittlerweile in einer Kultur, in der nichts Schlechtes über Frauen gesagt werden darf und nichts Gutes über Männer. Frauenfeindlichkeit endet vor Gericht, Männerfeindlichkeit auf einem Autoaufkleber", hat Amica-Redakteurin Meike Winnemuth mal gesagt.

Aus dem Genderama Blog dazu noch folgendes:
>"Aufgrund von Sondersendungen zum Amoklauf nimmt der SWR die für an diesem Tage geplante Sendung über die Jungenkrise aus dem Programm.Diese Entscheidung kommentiert Dr. Bruno Köhler mit den Worten: "Da hat man nicht verstanden, dass in dem Film die Ursachen auch für solche Extreme beschrieben werden." Worauf der Buchautor Wolfgang A. Gogolin einwendet: "Ich vermute, genau das hat man recht genau verstanden und hat wenig Interesse, es zu senden. Die denkbaren Ursachen dürften der machthabenden feministischen Fraktion kaum schmecken." In der Tat: Ausgerechnet an einem Tag, an dem ein Junge Amok gelaufen ist, zur Hauptsendezeit auf die einseitige Mädchenzuwendung an unseren Schulen hinzuweisen, das wäre für die Feministinnen ein medialer GAU gewesen. Die Leute könnten heute ja aufgerüttelt genug sein, um endlich Konsequenzen einzufordern."<

"Von einem Sachbuch über Trauma. Darin steht, daß die posttraumatische Belastungsstörung vor allem bei zwei Gruppen von Menschen erforscht wurde: Soldaten, die an der Front waren und Frauen, die sexuelle Gewalt erfahren haben - die Autorin formulierte, daß man - nur mal Traumatisierungen betrachtend - sagen könne, es gibt einen Krieg der Geschlechter, der die selben Symptome erzeugt wie ein Krieg zwischen Nationen - bei den Opfern. Das Buch heisst "Die Narben der Gewalt" von Judith Herman."

Welche Gründe gibt es noch die einen Menschen zu solch einer Tat bewegen?
Sind es eventuell auch die Mitschüler/Innen oder Arbeitskollegen/Innen, die den Täter einfach ausgeschlossen haben, Witze über ihn gerissen haben oder sonstige Sachen, die einfach nicht aufhören wollten.
Computerspiele z.B. sind daher nicht der Grund, sondern wenn dann eine Begleiterscheinung.
Ich denke eines der wichtigsten Mittel gegen Amoklaeufe Jugendlicher sind die Eltern, beide Elternteile. Anstatt sich über Ballerspiele zu beschweren sollten sie sich ein wenig um ihren Nachwuchs kümmern und Zeit mit ihnen verbringen. Wenn der Jugendliche am Boden zerstört nach Hause kommt, sollten die Eltern mit ihm reden, was anscheinend nicht mehr selbstverständlich ist.
Nehmen wir mal ein Beispiel: Ein Junge, der nicht besonders aussieht, wird des öfteren gemobt und steht in der öfters allein da. Niemand weiß ober er Kumpels hat und was er Samstagabends so macht. Es wäre doch gut, wenn man sagen würde: Schaut ihn euch an, wie er leidet. Was wird wohl aus ihm werden, wenn er mit einem Hass auf die Welt aufwächst?

Das alles bedeutet, dass Menschen ihre Mitmenschen ignorieren und nicht mehr ernst nehmen. Stark sein, Toll sein, Frech sein, Cool sein, Egoismus pur. Daraus kann man schliessen, dass deswegen so jemand denkt er kann sich nur noch so wehren. Es ist ein Fehler, dass Leute nicht mehr auf Notrufe reagieren und ignorant sind gegenüber Problemen der anderen. Besonders dann, wenn es nicht zum politisch Korrektem Weltbild passt.
Es ist wichtig, dass die Leute sehen, dass man sich für sie interessiert und sie nicht alleine stehen.
Zumindestens sollte sich jede(r) Einzelne mal Fragen was er selbst tun kann. Offensichtlich ist das mächtig von Nöten.
Denn das was hier passiert ist, ist euer aller Erbe und wenns euch nicht gefällt, dann werdet bessere Menschen und ihr kriegt ne bessere Welt.

Samstag, 14. Januar 2023

schatten_rabe sonst noch im Internet

Mal kurz nur ein kleiner Hinweis in eigener Sache, ich bearbeite gerade auch meinen youtube Kanal.  Darf  immer mal gerne Vorbeigeschaut werden. 

https://www.youtube.com/1Schatten1Rabe

Und auch auf Facebook ist man immer mal wieder.

https://www.facebook.com/schatten.rabe1

 

 

Sonntag, 8. Januar 2023

Erste Wanderung 2023

Das Wandern ist ja bei mir im letzten Jahr auch etwas zu kurz gekommen. Nach meinem Sommerurlaub habe ich leider diesbezüglich nichts mehr unternommen. Auch den Nachbarn sei dank. :(

Deshalb als Vorsatz für 2023, wieder mehr Unterwegs sein. Und bei der Tour, habe ich auch gemerkt, das es durchaus notwendig ist, wieder mehr zu tun. Auch, um vielleicht mal ein paar Kilos weniger auf den Rippen zu haben.

Und da das schöne oftmals direkt vor der Türe liegt, bin ich in die Elfringhauser Schweiz. Und hier dann eine schöne Rundwanderung von gut 1 1/2 Std. Viel Glück mit dem Wetter gehabt, die Sonne hat auch richtig gut getan. Leider hatten viel zu viele Menschen die Gleiche Idee wie ich. ;)

Zm Abschluss habe ich dann noch im Felderbach ein kleines Opfer für die Götter und die Ahnen dargebracht.





 

Planmäßig habe ich vor, Pö a* Pö die Elfringhauser Schweiz zu erwandern. Evtl. findet sich hier auch ein Platz für Bushcraft, so das man mal eine Nacht draußen bleiben kann. Und es soll hier sowas wie ein Germanisches Heiligtum gegeben haben. Wird spannend, das zu erkunden.

Mittwoch, 4. Januar 2023

Rauhnächte und die Perchten.

Die alten Götter sind ja leider im letzten Jahr etwas kurz gekommen. Deshalb dieses Jahr direkt mit als erstes was zu diesem Thema.Ein Artikel gefunden bei den "rheinland-reportern". 

Ich kopieren den Artikel hier in den Blog:

 

"Die Perchten gehen um

Vergangene Nacht begann die Zeit der Rauhnächte und der Perchten. Mancherorts gilt diese Zeit als so gefährlich, dass besondere Regeln eingehalten werden müssen. So ist es beispielsweise nicht gut, Wäsche zu waschen und aufzuhängen. Denn die wilden Mächte, die in den Rauhnächten umherreiten, könnten sich darin verfangen. Manche fürchten auch, dass sie die Wäsche stehlen und als Leichentücher verwenden könnten. In jedem Fall bringt dies Unglück über die Menschen. 

Die Rauhnächte werden auch „zwölf heilige Nächte“ genannt. Ihren Ursprung haben sie in vorchristlicher Zeit. Die Menschen glaubten, dass in den stürmischen Winternächten böse Mächte wirken. Insbesondere an Silvester soll eine „Wilde Jagd“ der Geister beginnen. Die Seelen der Toten und die Geister finden dann Zugang zu der Welt der Lebenden. Warum die Rauhnächte so stark im Aberglauben verwoben sind, hängt damit zusammen, dass diese elf Tage und zwölf Nächte „aus der Zeit“ fallen. Denn das eigentliche Mondjahr hat nur 354 Tage, das Kalenderjahr aber 365. So können an den überzähligen Tagen Dämonen und Geister ihr Unwesen treiben.

 Das Wort „rauh“ leitet sich ab von Pelzig und behaart und bezieht sich auf die Perchten. Im alpenländischen Raum wird zwischen den Schönperchten, den guten Geistern, und den Schiechperchten, den bösen Geistern, unterschieden. Die bösen Geister sind des nachts unterwegs, die guten am Tag. Alle stehen in Zusammenhang mit der Perchta. Das ist eine Sagengestalt, die sich in der germanischen und slawischen Mythologie findet. Vermutlich ist sie aus der nordischen Göttin Frigg hervorgegangen und entspricht in Deutschland der Frau Holle. Der Name Perchta könnte indes keltischen Ursprungs sein, auch der „Knecht Ruprecht“ leitet sich von ihm ab. Er steht für belohnendes und strafendes Verhalten.

 Im alpenländischen und bayerischen Raum gibt es seit 500 n.Chr. das Perchten-Laufen mit Masken dämonischer Weiber, heidnischer Götter und wilder Tiere. Die Läufe finden in Österreich und der Schweiz vom Heiligen Abend bis zum Dreikönigstag statt. Ein wichtiges Utensiel dabei ist die Glocke, mit der der Winter ausgetrieben werden soll. Am 5. Januar, dem Glöcklertag, enden die Rauhnächte mit dem symbolischen Kampf auf einem zentralen Platz zwischen den laut läutenden Schönperchten als Glöckner und den Schiechperchten. Die ersten repräsentieren den Frühling und versuchen, den Winter – oder die Winter-Dämonen – auszuläuten. Um Mitternacht ist der Spuk dieser letzten Rauhnacht vorbei.

 Eine Percht kontrolliert danach das Haus auf Sauberkeit – ganz wie Frau Holle. Sie bestraft Faulheit und Verstöße gegen das Festspeiseverbot. Die Strafen reichen vom Aufschlitzen des Bauches, der mit Steinen gefüllt und dann die Person im Brunnen versenkt wird bis zum giftigen Atem der Percht. Fleiß und Hilfsbereitschaft werden indes belohnt mit Münzen, die im Brunnen gefunden werden oder einer guten Ernte. Gleichzeitig bewahrt Perchta in den Brunnen und Teichen noch nicht geborene Seelen auf. Sie gilt als Führerin der Schar ungeborener und ungetauft verstorbener Kinder.

 Die Rauhnächte werden von Spirituellen gerne für Rituale, Ahnengedenken, Reinigungen, Weissagungen und Träume genutzt. Der Legende nach steht jede der zwölf Rauhnächte stellvertretend für einen Monat im neuen Jahr und gibt Hinweise darauf, was geschehen wird. An Heiligabend sollte man 13 Wünsche auf 13 Zettel schreiben und in jeder der Rauhnächte einen davon verbrennen. Eine Räucherung begleitet dieses Ritual. Räucherkräuter wie Salbei und Kampfer reinigen die Energien der Wohnung und löschen alte Informationen. Angelikawurzel erhöht die Raumschwingung, Weihrauch bringt Segen, Wacholder vertreibt negative Einflüsse, Myrrhe klärt und schenkt Ruhe, Thymian stärkt die Energie. Die Räucherung sollte in allen Räumen und in jeder Ecke erfolgen. Sind schließlich alle Zettel verbrannt, öffnet man am 6. Januar den 13. Das ist ein Wunsch, um den man sich selbst kümmern sollte."    

Quelle:  https://rheinland-reporter.de/die-perchten-gehen-um/?fbclid=IwAR3zrw_6hA-7DkV9QzQgVIda5s925ig9BMhcEDrpEGCd7FzUvZYdVxwJLOc

 

Frohes neues Jahr 2023

Ich wünsche allen ein frohes neues Jahr. Und ein heiliges Jule, mögt ihr die Rauhnächte gut durchleben.



Und dieses mal Tradition gemischt mit was neuem.

Sonntag, 11. September 2022

Deutsche Verzweiflung


In Angst und bürgerlichem Leben
wurde nie eine Kette gesprengt.
Hier muß man schon mehr geben,
die Freiheit wird nicht geschenkt.

Es sind die glücklichen Sklaven
der Freiheit größter Feind,
drum sollt Ihr Unglück haben
und spüren jedes Leid.

Nicht Mord, nicht Brand, nicht Kerker,
nicht Standrecht obendrein;
es muß noch kommen stärker,
wenn’s soll von Wirkung sein!

Ihr müßt zu Bettlern werden,
müßt hungern allesamt,
zu Mühen und Beschwerden
verflucht sein und verdammt.

Euch muß das bißchen Leben
so gründlich sein verhaßt,
daß Ihr es fort wollt geben
wie eine Qual und Last.

Erst dann vielleicht erwacht noch
in Euch ein bess’rer Geist,
der Geist, der über Nacht noch
Euch hin zur Freiheit reißt!

 

Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Sonntag, 31. Juli 2022

Deutscher Superpokal Sieger 2022

Die neue Saision fängt an, wie die alte aufgehört hat - mit einem Titel für den F.C Bayern München. Und es gibt ihn noch, echten Fussball. Ein Spiel wo alles dabei war was ein gutes Fussballspiel ausmacht. Der F.C Bayern gewinnt bei den Dosen in Leipzig mit 5:3. 

Alles in Ordnung - Alles wird Gut. 

Und sonst im Fussball, Aktuell DFB Pokal mit einigen Interessanten Ergebnisse.

Samstag, 30. Juli 2022

frauenfussball em....!!!!???



In Europa findet gerade so ein Tumier statt. Ich sach mal so - es soll Fußball sein. frauenfußball um genauer zu sein. Und jeder Mensch darf davon halten, was er will. Aber was hier bei dieser em abgeht zeigt wieder mal, das Deutschland das Land der Doppeltmoral ist und Gespalten wie sonst was. 

Ein Beispiel die Trainer*in Martina Voss Tecklenburg: Was sagt sie????? sowas wie - es gibt zwei große Fussballtuniere dieses Jahr ....! oder sagt sie -es gibt ein großes Tunier dieses Jahr, und das ist nicht Katar! Auch nett von der frau, wie sie sich darüber beschwert hat das bei den anderen Mannschaften auch Männer im Trainerstab sind, da will sie mal drüber reden - dat geht ja gar nicht. Bei "unseren" frauen gibbet Männer nur für die Schmutzwäsche der frauen. 

Da gibt es auch gerade ein Medienhype ohne Ende, und viele hängen ihr Fähnlein in den Wind und sind ganz Plötzlich die größten frauenfussballfans, und wollen den schlechten primitiven Männern den Rücken kehren (Hoffentlich tun die das auch).  Das ist so typisch armes Deutschland - sich dem aktuellen Vorgegebenen Trend und Zeitgeist zu Unterwerfen das du denkst: Klimawandel bitte komm schneller. Und einige Medientypen und Möchtegernfans reden sogar von frauenschaft statt von Mannschaft. Alles klar. 💩

Sie wollen ja mehr Geld die frauen, unter anderem deshalb, weil diese nicht so Geldgeil sind wie die Herren der Schöpfung. Laut SWR Fernsehen vom 12.07.2022 hat die Nationalelf der Männer ein Plus von mehr als 40 Millionen Euros eingefahren. Die frauen ein Minus von Rund 1,5 Millionen Euros. Was wäre eigentlich mit dem frauenfußball, wenn es diese ganze Quersubventonierung seitens der Männer nicht gäbe. Nicht nur bei der Nationalmannschaft - auch bei den Vereinen, von ganz oben bis ganz unten. Es gäbe den frauenfussball nicht mal. Ist da von den frauen jemals ein Danke oder etwas in der Richtung zu den Männern gekommen!!! 

Ich kann mich noch wage an Zeiten erinnern, als noch so mancher männliche Profi nach dem Training bzw. nach der Aktiven Profizeit arbeiten gehen mussten um seinen Unterhalt zu bestreiten - ohne zu heulen und zu fordern. Viele sollten noch die Abschiedsspiele kennen, wenn ein Profi die Fussballschuhe an den Nagel gehängt hat. Die Einnahmen waren für diesen Spieler für seinen weiteren Werdegang. Und an Zeiten, in denen selbst der F.C Bayern vor fast leerem Stadion gespielt hat. Man kann mit Sicherheit vieles heute im Männerfußball kritisieren - aber das der Männerfußball heute da ist wo er ist, war für die Männer ein langer Steiniger Weg. Die Männer haben sich das erarbeitet.  Und die frauen können das nicht???? Obwohl sie sooooo stark sind. Die setzen sich lieber ins von den Männern gemachte Nest. Und sind trotzdem noch ganz doll Diskriminiert. Den Männern Ihr Eigentum wegnehmen, um diesen dann zum Dank ins Gesicht zu spucken.

Auch fordern die frauen ja sonst noch wie selbstverständlich immer mehr Förderung und Privilegien. Dabei wird vergessen, das andere Sportarten auch keine besseren Sendezeit im TV bekommen, keinen Medialen und Politischen Hype wie gerade die frauen. Das auch bei anderen Sportarten die Sportler teilweise noch einer Arbeit Nachgehen müssen wird mal nur ungerne erwähnt. Hat man gerade bei der Leichtathletik WM gesehen. Und hier gilt das für Männer wie frauen gleichermaßen. Wo fängt hier Gerechtigkeit an!!!! 

Ich kann mich noch dran erinnern, das bei gemischten Jugendmannschaften Tore nur gezählt wurden, wenn dieses von einem mädchen erzielt worden ist. Wie viele Kinderseelen sind hier vergewaltigt worden. Wann wird das mal aufgearbeitet, es gab ja da so einiges, und darauf stützt sich ja auch der frauenfussball. Mit dem Finger nach Katar zeigen aber selber ..... ! 

"In meinen Augen hat der Feminismus den Frauen nicht besonders gut getan.
Wir haben einige ziemlich furchterregende Exemplare hervorgebracht.
Als man den Frauen den Freiraum gab, auf unangenehme Weise kritisch zu sein,
haben sie die Gelegenheit sofort beim Schopf ergriffen,
und seitdem haben die Männer zu leiden."
  Doris Lessing


Dafür sollen die frauen den schöneren, besseren faireren unsw. Fussball spielen. 😂😂😂😂😂😄😄😄😅😆😀😁😂😂

Ich habe schon vor 40 Jahren in der D Jugend mit als erstes gelernt, wie ich mich am besten theatralisch Fallen lassen und dabei richtig schreie um den Schiedsrichter zu beeinflussen und für die eigene Mannschaft einen Vorteil zu holen.. ( Überings von einem weiblichen Trainer, damals schon und ganz normal). Der Männerfußball ist eben eine ganze Ecke Komplexer als der frauenfußball, da ist das Notwendig um zu bestehen. Männerfussball und frauenfussball sind eben zwei unterschiedliche Sportarten, das ist nicht das gleiche. Der frauenfußball ist da extrem simpel und einfach gestrickt. Hier spricht dann eher der Neid auf die Männer, die eben solche Komplexen Sachen Beherrschen. Jedenfalls, ist der Männerfussball so viel Umfangreicher, das -  würde eine Mannschaft diese "Tricks" nicht anwenden, diese Mannschaft faktisch kaum eine Chance hätte zu bestehen. Deshalb ist der Männerfußball unter anderem auch Erfolgreicher als der frauenball. Aber wer simples selber nur kann, der/die neidet sowas dann. Deutschland auch das Land der Neider. (Aber es gibt Hoffnung - die Männer verweiblichen ja immer mehr.)

Man versucht uns, das Spiel der frauen als schnell, kämpferisch, Taktisch klug unsw. aufzunötigen. Dumm nur, das die Statistiken was anderes sagen. Alleine die Fehlpassquote hat E-Jugend Klasse, wenn überhaupt. Nur, wenn man bestimmte Dinge jeden Tag um die Ohren gehauen bekommt, glaubt man irgendwann auch den größten Mist. Und da viele Menschen in Deutschland zu den Guten gehören wollen und geliebt werden wollen, läuft man treu doof mit der Masse mit. Mangelndes Rückgrat hilft dabei. 

Und natürlich zeigt Jahrelanges Männerbashing seine Wirkung. Viele Männer verabscheuen ihr eigenes Geschlecht und äußern sich dementsprechend. 


 

Aber das wäre ja alles Egal. Soll doch jeder machen was Er/sie gut findet. Nur es ist schon sehr stark in den bereits erwähnten Männerbashing ausgeartet. Es scheint nicht Möglich zu sein, sich zu den Spielen der frauen zu äußern, ohne die Männer abzuwerten. Dabei ist Interessant, das die Leute, die sich lauthals beschweren das die fussballfrauen zu wenig Aufmerksamkeit bekommen, die selben Leute sind, welche sich in erster Linie bei Kommentaren zum frauenfussball über eben die Männer auslassen. Negativ Natürlich, aber auch damit die Männer in den Mittelpunkt stellen. Böhse Falle.. Und die spieler*innen gießen noch Oel ins Feuer. 

Über alles muss im Fußball mittlerweile Haltung gezeigt werden: Sei es gegen Katar, gegen Rassismus, gegen Homophobie, gegen frauenfeindlichkeit und und und - Nur gegen Männerfeindlichkeit, da tut sich nichts im pöhsen Pateriachat. Das wäre mal Klasse, wenn die frauen hier mal zugunsten der Männer Haltung zeigen würden.

--- Und was zurückgeben: Vielleicht einfach mal ein paar nette Worte in Richtung der Männer für die viele Unterstützung. Für die Millionen Euros an Quersubventonierung durch die Männer ohne denn es den frauenfußball so nicht geben würde.
Die Männernationalmanschaft hat in ihrem letzten Länderspiel sogar in frauentrikos gespielt um diese zu Unterstützen. Was ist von denen zurückgekommen???? Beleidigungen und Spalterei. Bei frauenfeindlichkeit kommen sofort sehr sehr sehr sehr viele Männer und stehen den frauen bei.
Wo ist bei dem ganzen Männerbashing mal eine entsprechende Ansage von den Spieler*innen zugunsten der Männer!!!!!
Wer Anerkennung möchte, muss eben auch ein bissel dafür tun. Und die frauen vermitteln null das Gefühl- das WIR zusammen gehören und eine Einheit sind. Sollten die deutschen frauen den EM Titel holen, dann ist NICHT Deutschland Europameister - sondern nur die frauen.

Diese spielen eben als frauen für frauen - und nicht als Menschen für alle. Schade das so wenige den Mut haben sich Generell dazu mal zu äußern. Aber hier würde dann die Cancel Cultur mit aller Härte zuschlagen. Wir hätten einen neuen #Aufschrei. Und so wird jede faire und sachliche Auseinandersetzung mit diesem Thema von Vornherein Unterbunden. Die Gesellschaft spaltet sich weiter, und frauen und Männer werden weiter Gegeneinander ausgespielt, statt zusammenzustehen und eine Einheit zu bilden. 

Aber zugegebener Maßen funktioniert die PR Abteilung der frauen recht gut. Es werden ein paar nette Aussagen gepostet und ein paar nette Bildchen, welche die frauen als ganz tolles Team und super toll sozial Kompetent hinstellen. Und gut für diese, das so viele Blind den Rattenfänger*innen hinterherlaufen. Kritische aber Berechtigte Fragen dazu stellen darf man ja nicht. Sonst Cancel Cultur.

 

"Ich bin zunehmend schockiert über die gedankenlose Abwertung von Männern,
die so sehr Teil unserer Kultur geworden ist, dass sie kaum noch wahrgenommen wird.
Es ist Zeit, dass wir uns fragen, wer eigentlich diese Frauen sind, die ständig die Männer abwerten.
Die dümmsten, ungebildetsten und scheußlichsten Frauen können die herzlichsten,
freundlichsten und intelligentesten Männer kritisieren und niemand sagt etwas dagegen.
Die Männer scheinen so eingeschüchtert zu sein,
dass sie sich nicht wehren. Aber sie sollten es tun."
Doris Lessing

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Aber ich sach es mal so. Ich könnte durchaus gut damit leben, wenn das was frauenfußball genannt wird jetzt Erfolgreich wird. Und die ganzen Eierlosen und Männerhasser und Politisch Korrekten mit zu den frauen gehen und dort bleiben. Hier wäre Spaltung mal durchaus Positiv und (leider) Wünschenswert. Ich stehe lieber mit 15000 echten Fans und Freunden, die zusammenhalten in einem fast leeren Stadion und genieße den Sport in Freiheit als Mann und ohne Zwänge und Verachtung. Und darf so sein wie ich sein möchte, ohne das mich Wesen mit einer Vermeitlich höheren Moral Erziehen und Bewerten, formen und mir deren Lebensweise aufzwingen wollen. Die mit Regenbogenfahnen einen auf supermoralisch machen und den Sport für Politische Erziehung Missbrauen. Dafür mit Stadionwurst aus echtem Fleisch, mit Bier wo ist Alk mit drin, mit Pyro und Bengalischen Feuern und Vielleicht auch mal mit einer dritten Halbzeit. Einfach Mensch sein, mit Hass und Stolz. Wenn etwas erfolgreich wird stirbt sehr oft dessen Seele, und das trifft auch auf den Fussball zu. Nicht umsonst gehen immer mehr Menschen lieber zu den Unterklassigen Spielen, statt sich neben den Modefans und dem Eventpublikum zu stellen. Da ist von außen auch viel sehr schlechtes hereingetragen worden. Und Erfolgreiche frauen könnten den echten Fussball wiederbeleben, in dem sie dieses Publikum an sich binden und uns mit unseren Sorgen alleine lassen. Tun sie ja sonst auch. Für den echten Fussball wäre das ein Segen. 

                   C'est la vie