Sonntag, 14. September 2014

Bergbau Rundweg Muttental mit Mittelaltermarkt Burg Hardenstein. Wanderung

Da es ja letztes Wochenende so schön funktioniert hat, mehrere Interessen unter einen Hut zu bringen, habe ich dieses Wochenende das ganze direkt fortgesetzt.

Schloß Steinhausen.
Wandern, Heimatgeschichte, Mittelalter und Mittelaltermarkt, Natur. Alles unter einem Hut.
Einen großteil meiner Jugend habe ich in Sprockhövel verbracht, der "Wiege der Ruhrgebiets".  Also ins Muttental nach Witten, wo der Ruhrbergbau seinen Anfang nahm, den Berbaurundweg gewandert.
Kapelle Schloß Steinhausen.
Wie letzte Woche startete die Tour bei traumhaften Wanderwetter an einer ehemaligen Burg, heute Schloß Steinhausen. Und das erste was ich an diesem Tag besonderes Beobachten konnte, war ein Rabe, der aus der Luft eine Nuss auf die Straße fallen ließ um diese zu knacken. :) Rabenschlau und Rabenpower.
Bethaus der Bergleute
Vom Schloß aus vorbei an Feldern geht es dann ins Muttental, wo es auf dem Berbau Rundweg über 30 Stadtionen gibt, wo die Geschichte des Steinkohlebergbaus in der Region dargestellt wird.

Dreibaum zur Kohleförderung
Der Größte Teil der Wanderwege sind in einem Guten Zustand und laufen zum Großteil durch Bewaldetes Gebiet mit schönen Bachläufen und grünen Wiesen. Unterwegs gibt es einige Einkehrmöglichkeiten zu Speiss und Trank. Auch sind einige Parkplätze entlang des Weges. Von Schloß Steinhausen aus zu Starten, halte ich aber für Optimal. Zu mindestens wenn man mit dem Auto kommt und eine Rundwanderung macht.

Muttenbach
Je nach Zeit, Lust und Bedarf kann wer will zwischen drei Wanderwegen im Muttental wählen, und sich die Wanderstrecke selber zusammenstellen, zumal das Stadtsforst Vormholz direkt an das Muttental anschließt, und/oder die Ruhr mit Ihren Wanderwegen oder Schiff bzw. die Museumsbahnen das Angebot erweitern. Für einen Tag woll zuviel des Guten.

Haspelanlage
Die einzelnen Stadtionen sind durch die gute Beschilderung gut Dokumentiert und Erklärt. Und es gibt regelmäßig Bänke zum verweilen und ausruhen.

Bildunterschrift hinzufügen
Den Göttern sei Dank, war das Muttental trotz des schönen Wetters nicht so Überlaufen, so das man gemütlich und in Ruhe Wandern konnte.

Stollen Reiger.
Wie letztes Wochenende ging es dann auf einen Mittelaltermarkt. Die Burguine Hardenstein, wo auch die Museumsbahn hält, liegt direkt am Berbau Wanderweg, so das kein Umweg dafür gemacht werden mußte. Und auch ohne Markt bereichert die Ruine, die direkt an der Ruhr liegt, die Wandertour um einiges.

Männerspass
Der Markt war zwar schon recht klein, aber Urgemütlich. Und ohne Eintritt. Das ganze dient zur Erhaltung der Ruine, wo ich dann eine kleinen Teil als Spende dazugetan habe. Ja, jeden Tag eine gute Tat.

Museumsbahn.
Und der Markt war dann leider etwas Überfüllt, da der Platz der zur Verfügung steht, doch sehr begrenzt ist. Das war so ein richtig schöner Mittelaltermarkt, wo ich auch gerne mal als Aktiver mit Lagern würde. Besser als das MPS.

Kampfvorführung
Logischer Weise war das Angebot an Kurzweil eingeschränkt, aber mit der versuchten halbwegs Originalgetreuen Vorführung von Kampf, Kleidung und Rüstung im Mittelalter hoch Interessant.

Spielmann
 Und die Geschichte um die Burg Hardenstein hängt ja auch mit der Geschichte der Grafen von Berg, sowie der Grafen von der Mark zusammen. Sowie mit dem heute Schloß Hardenberg in Velbert- Neviges. Also für Personen mit Interesse Für Mittelalter und Heimat Geschichte ein Traum.
Burgruine Hardenstein
Mit dem Markt und der Bugrruine noch nicht genug. Weiter noch ging es am Steinbruch Dünkelberg vorbei zur Zeche Nachtigall.

Besucherstollen Zeche Nachtigall
Das Museum und die Zeche zu besuchen, dafür hat auch Dank des Mittelaltermarktes die Zeit nicht mehr gereicht. Aber da haben wir doch einen Grund wieder zu kommen. Da es ja noch einige Strecken gibt, die noch gewandert sein wollen, und weil ich nu unbedingt mal mit der Museumsbahn fahren möchte.
Besucherstollen Zeche Nachtigall
Von der Zeche Nachtigall dann zur Zeche Theresia, wo ebenfalls ein Museum untergebracht ist, das aber nicht geöffnet hatte.
Zeche Theresia
Von der Zeche Theresia dann nur noch ein Katzensprung, und man ist wieder am Ausgangspunkt. Wo ein Wunderschöner Wandertag zu Ende ging. Und was Wandern in Witten angeht, so plane ich nicht nur nochmal hierher zurück zu kommen, sondern Witten bietet noch einige weitere Interessante Wandermöglichkeiten.
Zeche Nachtigall

Schwertkampf Burg Hardenstein.

Mittwoch, 10. September 2014

Wanderung Isenburg und mittelaltermarkt Essen Burg Altendorf.



Das ist ja wieder ein Sommer, wo man jeden schönen Tag ausnutzen muss. Und einer der Orte, wo ich schon immer mal hin wollte, ist die Burg Isenburg in Hattingen. Über Jahre schon dutzende male daran vorbeigefahren.           
Die Ruhr unterhalb der Burg
Und seit der Ausstellung "Aufruhr 1225" im Zuge Ruhrgebiet Kulturhauptstadt, wo es ja auch um diese Burg und Ihre Bewohner ging, die eng mit dem Schicksal der Grafen von Berg zusammenhängen, ist das für mich schon von besonderem Interesse gewesen.


Die Ereignisse damals, reichen ja bis heute in unsere Zeit. Und so kann man dann zwei Interessengebiete miteinander verbinden. Geschichte und Wandern.

Der alte Bergfried.
Das Wetter war zum Wandern ganz passabel. Nur leider ist die Region Wandermäßig nicht wirklich erschlossen. Hier ist noch viel zu machen.


Dafür sind die Ruinen der Burg gut zu begehen und zu erkunden. Eine wirklich beeindruckende Anlage. Wie muss diese erst gewirkt haben, als die Burg noch in tackt war.

Etwas glaubt man schon die Burg Altena in den Ruinen zu sehen, die Burgen könnten Geschwister gewesen sein.

Genial war, das es dort ein kleines Museum gibt, das an Sonntagen geöffnet hat. Ist zwar nur ein großer Raum, aber hoch Interessant. Und der Eintritt ist frei.




Abschließend wurde dann noch eine Rund um die Burg und runter ein Stück die Ruhr entlang gelaufen. Und dann ab zur nächsten Burg nach Altendorf in Essen, das fast um die Ecke liegt.



Denn dort war Mittelaltermarkt. Schon das dritte Interessen Gebiet an diesem Tag abgedeckt. :)
So eine richtige Themenwanderung. Sowas könnte man mal öfters machen.


Der Markt war zwar klein aber schön. Und nur drei Euro Eintritt. MPS hörst du das! Und es wurde alles wichtige an Kurzweyl geboten, was zu so einem kleinen Markt gehört. Und dementsprechend war der Markt auch sehr gut besucht. Obwohl ich an mehreren Dorf- und Feuerwehr- und Schützenfesten vorbeigekommen bin.



Und dem Vorhaben, mehrere Märkte zu besuchen, wo man noch nicht war, dem ist damit auch genüge getan worden.


Sonntag, 31. August 2014

JagdTripp nach Harsefeld.

Ich werde noch zu einem richtigen Nordlicht. Letztes Wochenende war ich als Besucher zur Jagd eingeladen. Nach Harsefeld. Schon das dritte mal dieses Jahr, das es mich nach Norddeutschland zieht.

Meine erste Kanzel.
Da ich ja nu Anfang des Jahres die Firma gewechselt habe, war ja nichts mit einem richtigen Sommerurlaub. (War ja auch kein Sommer dieses Jahr). Da kommen dann so kurzTrips recht gelegen. Und auch bei einem verlängerten Wochenende sieht man was von der Welt. :)

Ruine des Klosters Harsefeld
Als Jugendlicher war ich schon ein zwei drei mal mit auf Jagd. Aber das ist lange her. Als Naturliebhaber habe ich immer mit dem Gedanken gespielt selber den Jagdschein zu machen, Schon alleine wegen des Wissens um Flora und Fauna das man lernt. Logischerweise ist das Thema bei mir gerade wieder Top Aktuell. Sponsoren Willkommen.

Möglicher Ritualstein aus der Bronzezeit.
Harsefeld selbst ist eine nette kleine Gemeinde nahe Stade. Besonders Interessant für mich die Ruinen des alten Klosters. Voher war dort der Standtort für einen sächsichen Hof und später für eine Burg. Gebaltes Mittelalter und Antike dort. Schön zu besichtigen und sehr schön zum spazieren zu gehen die alten Anlagen.


alte Kloster Ruine
Das Kloster bestand  von 1104 bis 1648, und war eine sehr bedeutende Benediktinerabtei.
Was ich leider nicht zu sehen bekommen habe, was aber um so Interessanter gewesen wäre, sind die 22 Grabhügel die sich Nordöstlich von Harsefeld befinden.
Die Grabhügel sind ein Beispiel für die in der jüngeren Bronzezeit einsetzende Brandbestattung. Der Hügel und die Grabkammer stellen traditionelle Elemente, die Verbrennung ein neues Element im Totenbrauch dar.

Blick in die Natur.
Interessant das gerade an diesem Wochenende dort im Raum Aufregung um Wölfe war, die auf einem Bauernhof zwei Kälber gerissen haben sollen - so die Vermutung. Das war natürlich ein sehr inniges Gesprächsthema unter den Jägern.

Gartenanlage des Klosters
Jedenfalls habe ich schon einiges neues dazugelernt was Jagd und Natur betrifft. Und jetzt, da ich etwas besser weiß wie, steht der Plan im Raum mal öfters in die Natur zu gehen, um das Wild zu beobachten. Mal schauen wie das so klappt.

Brückensteg übers alte Moorgebiet.
Na ja, mal schauen. Ich hoffe mal, das ich nochmal die Möglichkeit habe, mitzufahren. dann schaue ich mir auch die Grabanlagen an.

Quelle
Für einen kurzUrlaub lohnt sich eine fahrt nach Harsefeld auf jeden Fall. Auch ein längerer Urlaub ist denkbar, wenn man etwas Mobil ist, da es im Umfeld einige Interessante Orte gibt. Vom Freizeitpark bei Hamburg zum großen Wolfsgehege Richtung Lüneburger Heide unsw.

Fischteiche des Klosters.
Und zum Thema Natur, Naturschutz und Jagd werde ich mich hier beizeiten noch auslassen. Ich höre jetzt schon die heullerei selbsternannter Möchtegern Tierschützer/innen.

Waldschule
http://www.harsefeld.de/

Sonntag, 3. August 2014

Altena - Eine Stadt erlebt das Mittelalter

Letztes Jahr noch, war ich mit meiner jetzt Ex verlobten noch da. Dieses Jahr dann mit Familie. In Altena im Sauerland. Und mein dritter Besuch hier.

Begrüßung bei Ankunft auf dem Markt.
Wir hatten uns diesen Markt ausgesucht, weil er schön gr0ß ist und einiges für Kinder bietet, da zwei mit dabei waren. Auch wenn heutzutage der Besuch von Mittelaltermärkten mit Jungen nicht ganz ungefährlich ist, wegen des Geschlechtsfaschismus der dort immer mehr herrscht. Auch in Altena war dann zwei mal der Rettungswagen.

Gaukler und Spielmänner Umzug
Das Wetter war trotz schlechter Vorhersage gut. Vielleicht etwas zu drückend. Das hat sich bei dem Weg hoch zur Burg gezeigt, denn unsere Frauen lieber mit dem Bus bewältigt haben.

Feuertanz
Der Markt bietet alles, was zu einem guten Markt gehört. Gaukeley, Musica, Ritterkampf, Pony und Kamel reiten, Bogenschießen, Speiß und Trank und weiterer Kuzweil aller Art für Groß und Klein.



Und alles mit Besichtigung der Burg Altena. Trotz zwei Kinder mit denen wir das volle Program durchgezogen haben, habe ich gestern soviel ausgegeben, das hätte beim MPS gerade für'n Eintritt gereicht.

Zeltlager
Der einzige Nachteil war, wegen den kurzen konnte ich mir Tanzwut nicht antun, weil diese erst spät am Abend spielten.  Und Tanzwut sehe ich hoffentlich ende des Monats in Wuppertal beim Feuertal.

Will haben.
Aber trotzdem ein Traum Tag. Es ist zwar ein Markt in der Stadt und nicht auf der grünen Wiese, aber so bekommt er seien eigenen Flair. Und schön ist die Lage direkt an der Lenne. 

Für Männer.
Es war damit dieses Jahr erst der zweite Mittelalter Markt für mich. Und auch daher hat es gut getan, mal wieder einen zu besuchen.
Für Kinder
Und es wäre mit Sicherheit mal von Interesse, Altena mal als Weihnachtsmarkt zu erleben. Mal schauen. Ich glaube jedenfalls, das es nicht mein letzter Besuch hier war.

Der Markt am Lenne Ufer

Schönheit an der Harfe
 Bleibt auch die Feststellung, kein Mensch braucht das MPS.
Wie es sich gehört :)

Ritterkampf
Altena ist mit Sicherheit auch außerhalb eines Marktes einen Besuch Wert, schon alleine weil sich die Geschichte der Grafen von Berg mit Altena in Verbindung bringt.
Verabschiedung 




 
Burg Altena
In und um Altena sind schon seit längerem auch die ein und andere Wandertour geplannt, mit Besuch der ersten und somit ältesten Jugendherberge der Welt.