Freitag, 29. Mai 2009

Worte zur Woche

Ich frage mich was mit dem Wetter in unserem schönen Land los ist. Am Montag noch stehst du mit kurzer Hose und freiem Oberkörper auf dem Gerüst und wirst durchgebraten, zwei Tage später stehst du an selber Stelle mit zwei Pullover an und frierst. Wahnsinn.

Titel: Frigga Blot
Datum: Mittwoch, 27. Mai 2009
Uhrzeit: Ganztägig
Wiederholung: Dieses Ereignis wiederholt sich jedes Jahr.
- Ich habe es verpasst, ich habe es verpasst wie jedes Jahr. Ich werde alt, selbst Merkzettel nutzen bei mir nicht mehr. Und das wo die Frigg so schnell säuerlich werden kann. Da muss ich mir noch was zur Wiedergutmachung einfallen lassen. -

Und noch etwas was ich selbstverständlich vergessen habe. Wir haben Ende Mai - ich habe meinen Lohnsteuerjahresausgleich noch nicht gemacht. Ich vergesse sogar, wenn es um mein Geld geht.

Dafür habe ich daran gedacht, mir den neuen Star Trek anzuschauen.
Meine Persönliche Meinung: Sehr gute Sience Fiction - mittelmäßiges Star Trek. Das Wiedersehen mit Spock hatte aber schon Gänsehaut feeling. Da wird man richtig Nostalgisch.
Auszug nach wikipedia:
Star Trek ist der Titel des elften Kinofilms, der auf der Science-Fiction-Serie Raumschiff Enterprise von Gene Roddenberry basiert. Für seine Interpretation der populären Serie besetzte Regisseur J. J. Abrams zahlreiche bekannte Rollen mit neuen, jungen Schauspielern. Der Film beleuchtet insbesondere die "Vorgeschichte" der Figuren Kirk und Spock innerhalb einer alternativen Zeitlinie des Star-Trek-Universums. Am 7. April 2009 feierte der Film seine offizielle Premiere in Sydney.
Trotz allem fehlt mir meine Glatze Picard. Und deshalb - und als Motto für's Wochenende:


Und damit Euch allen ein schönes Langes Wochenende.

Montag, 25. Mai 2009

Immer Wieder - Immer Wieder - Immer Wieder

Ich wollte das Thema ja eigentlich ruhen lassen aber, weil in meinem Bekanntenkreis gerade mal wieder Aktuell, weil Aufgrund von Beobachtungen wärend meiner Arbeit, und weil auf Focus gerade folgender Artikel online ist. Ein Auszug:

"Psychologe Wolfgang Hantel-Quitmann kennt die überzogene Erwartungshaltung vieler Frauen aus seiner Berufspraxis. Madame-Bovary-Syndrom nennt er die ewige Suche nach dem Traumprinzen. „Nachdem Frauen lange Jahrhunderte untergeordnet waren, behaupten sie sich jetzt selbst. Das Pendel schlägt jetzt weit auf die andere Seite aus. Die Ansprüche sind derart extrem, dass sie oft kaum zu erfüllen sind.“ Auf der Suche nach der großen Liebe gingen sie keinen Kompromiss ein. Männer präsentierten sich anspruchloser, aber auch realistischer. „Die wünschen sich dann von einer Paartherapie oft nur eins: Bitte reparieren Sie meine Frau!“, sagt der Hamburger Beziehungsexperte."


Und dazu habe ich folgenden netten Text gefunden:


"Mach mich glücklich!" Linda Hauptmann, 33, postmoderne Schriftstellerin mit Computer im Wohnzimmer, Querschnitt der Heldinnen aus bekannten Frauenromanen, sagt, was Frauen täglich von ihren Männern erwarten. Ihr gleichaltriger Lebensabschnittsgefährte, Horst Held, fast 40, alter Sozialdemokrat mit Gewissen, hat den Code bereits mit der Muttermilch aufgesogen. Er übersetzt ebenso treffsicher wie automatisch: "Wir Frauen haben genug gelitten. Verwöhne mich, fülle unsere Konten, ich bin nicht deine Kindsmagd und Putze!"
Horst, gerade aus dem Büro nach Hause gekommen, steht erwartungsvoll im Türrahmen. Schon drückt sie ihm das schreiende Baby in den Arm. Während er, noch in Anzug und Krawatte, den süssen Racker wickelt, legt sie ihre braungebrannten Beine hoch. "Die Küche muss man(n) auch noch putzen." Horst versteht, bevor sie sagt: "Das ist dein Job", und verdreht die Augen. "Dich zufrieden stellen", denkt er, "das schafft so leicht kein Mann!"
Hätte er es laut gesagt, wäre Linda ausgerastet, hätte eine zweiwöchige Schweigestrafe verhängt oder ihn in ihrem nächsten "Weiberroman" blossgestellt. Horst fragt sich: "Gibt es überhaupt noch eine Frau, die mit ihrem Mann zufrieden ist?" Seine Antwort ist Schweigen, seit Jahren schon.
Das Los der Männer: Mal wild, mal feminin.
Dafür denkt er: 'Haben wir Post-68er dafür eure Befreiung unterstützt und uns stets artig um euren Orgasmus gekümmert? Wenn ihr gerade wollt, spielen wir auch schnell mal den wilden Mann. Hinterher wickeln wir gern die Kinder und säugen sie (aus dem Fläschchen), überhaupt zeigen wir gern auch unsere feminine Seite. Und wir schleppen die Kisten mit dem stillen Mineralwasser in das Dachgeschoss und den Müll nach unten.'
Horst weiss: Damit ist es nicht mehr getan. Männer kochen (richtig, nicht in der Mikrowelle), putzen (nicht so oft, wie sie es fordert, aber sie macht’s ja auch nicht), waschen, bügeln und kaufen ein. Dabei stört sie nicht im Geringsten, dass sie ausserdem noch das Auto, das Fahrrad oder die Geschirrspülmaschine reparieren, ihr das Computer-Einmaleins erläutern und den Videorecorder programmieren, weil Frauen das angeblich nicht lernen können.
This is a men's world? Zu Hause schon lange nicht mehr. In der Beziehungskiste gibt es heute wieder ein echtes Opfer der Verhältnisse, und dieses Mal ist's der Mann. Still erträgt er sein Martyrium, Kopf und Mund verschlossen wie eine Kokosnuss. Schliesslich hat ihn seine Mutter gelehrt, dass mann die Frau zu ehren habe und Fortlaufen keine Lösung sei. Das ist die herrschende Ordnung. Der Mann – politisch ganz korrekt – schuftet und schweigt. Die selten gewährten Ausbrüche mit den wenigen Quotenfreu(n)den, die sie ihm zugesteht, lindern nur noch, heilen können sie die getretene Männerseele nicht.
Ob Kind oder nicht, wenn sie Lust hat, geht auch sie arbeiten, aber der Haushalt ist seine Domäne, schliesslich hat ihre Mutter dem Vater lange genug hinterhergeräumt. Der Sohn darf es ausputzen!
Das Merkwürdige an dieser schrägen Verteilung der Aufgaben: NieMANNd stört sich daran! Schleichend hat sich hinter den Mauern des Privaten die Welt verändert: "Die Stärke der Frauen" (Naomi Wolf) ist ihnen bewusst geworden, und sie zeigen nun ihre Führungsqualitäten. Es ist es nicht mehr genug, Frau zu sein. Der Führungsanspruch des "schönen Geschlechts" braucht einen Namen: Fürstin. Fürstinnen wie Linda – und welche würde so einen schönen Titel ablehnen? – folgen scharenweise ihren Ideologinnen, die in Bestsellern "Machiavelli für Frauen" (Harriet Rubin) predigen. Damit die Männer ihre 'historische Schuld' wegen der Jahrtausende währenden Unterdrückung der Frau bloss nie vergessen, muss frau sie eben täglich daran erinnern.
Unvernünftig für das kleine Glück auf Dauer.
Horst und seine Freunde halten aus "vernünftigen" Gründen aus: Weil die Kinder in einer ordentlichen Familie aufwachsen sollen, weil sie zeigen wollen, dass sie verantwortungsbewusst sind. Und aus unvernünftigen: für das kleine Glück auf Dauer.
Linda nennt ihn dafür in Gedanken einen Schlappschwanz. Geht das Paar in einem besseren Moment gemeinsam aus, hat er wie eh und je die Rolle des Galans zu spielen: Sie hat ihn zum Essen eingeladen, aber er zückt die Kreditkarte: "Eine Prinzessin zahlt nie selbst", weiss nicht nur die Autorin Petra Reski. Fürstinnen lassen huldigen, am liebsten mit Flugtickets auf eine französische Karibikinsel, mit teuren Ringen, Cabriolets und Champagner.
Frauen wie Linda fordern. Was sie dem Mann nehmen, erhöht den Stand ihres Glücks- und Selbstverwirklichungskontos. Sie walzen Hindernisse nieder, mit einem todsicheren Instinkt für den Treffer. Frauen wie Linda demütigen: Männer seien unsensibel, plappert sie den Frauenmagazinen nach, die sie tagsüber liest. Aber sie sind Sensibelchen, sollte er den Mut haben, sich zu wehren. Alle Männer beuten ihre Frauen aus, sie prügeln, sind untreu und schrecken nicht einmal vor einer Vergewaltigung in der Ehe zurück. Wahlweise gelten sie als leidenschaftslos und impotent. Spricht ein Mann eine Frau auf der Strasse an, riskiert er eine Klage wegen sexueller Belästigung. Gleichzeitig beklagen Frauen den Verlust der Erotik, weil Männer draussen zu Boden blicken, als zählten sie zwanghaft Hundehäufchen.
Wie muss ein Mann sein? Die Frauen kennen die Antwort: kommunikationsstark, konfliktfähig, therapieerfahren, entscheidungsfreudig.
In einer Durchschnittsbeziehung wie der von Horst und Linda sind heute die Männer Opfer. Permanent hacken Frauen auf ihren Partnern herum, und nicht nur während ihrer Tage mit Hormonproblemen, an denen sie ganz selbstverständlich Narrenfreiheit einfordern. Nichts kann er der Göttlichen recht machen – schon gar nicht im Bett. Psychologen konstatieren eine wachsende Zahl von jungen Männern mit psychogener Impotenz als Folge ihrer Überlastung als Bedürfnisbefriedigungsmaschine. Linda dagegen diagnostiziert: "Männer sind alle Versager!" Oft droht sie in solchen Momenten: "Ich kann auch ohne Männer leben!", drängt ihn aber jeden Tag zur Heirat. Schliesslich muss sie ja versorgt sein, falls was passiert. Bisher ist Linda geblieben, obwohl sie immer so unzufrieden scheint. Würde Horst sie heiraten, wäre sie vielleicht bald weg – mit dem Kind und drei Siebtel seines Einkommens, plus Kindergeld.
Der Mann ist tot, es lebe der Mann!
Böse Mädchen! Es gibt immer mehr, für die Männer nicht mehr Partner oder Liebhaber sind, sondern Dienstleister. Noch schlimmer: Die Autorinnen von Frauenromanen haben als Fackelträger der Frauenbewegung den "alten" Mann endgültig entsorgt und die Häupter ihrer Lieben serienweise unter der Veranda verscharrt. Diese Titel haben sich besser verkauft als Liebesromane. Ihre Botschaft: Nur ein toter Mann ist ein guter Mann, jetzt auch im Kino!
Noch liegen viele Männer in ihren alten Verteidigungsgräben, aber es liegt etwas in der Luft. In mutigen Momenten denkt sich Horst: "Frauen, wollt ihr diesen Mann?" Natürlich nicht! Es ist höchste Zeit, ein Warnschild aufzustellen: Emanzipation? Jetzt reicht's!
Es lebe der neue Mann – und die Frau wird mit der Veränderung umgehen müssen. Der schweigsame Mann wird seine Sprache wiederfinden. Der duldende Mann sagt endlich wieder Nein, und damit Ja zu sich selbst. Und Horst wird rufen: "Männer, ihr tut das auch zum Wohl der Frau!" Vielleicht können sie dann auch wieder sagen: "Ja, mein Mann, ich liebe dich! So wie du bist."


Der letzte Satz, ach wenn ich von einer Fee einen Wunsch frei hätte.


Und dann habe ich noch dieses Gefunden:

"...dass diverse Statistiken über härter arbeitende und schlechter bezahlte Frauen tendenziös sind, wenn sie nicht – wie in einem Fall beim DGB - von Frauenbeauftragten manipuliert wurden, ..."

Etwas das zum Nachdenken anregt. Schon weil ich selber Mitglied in der Gewerkschaft bin. (Äääh... Mitglied bin ich auch außerhalb)

Und weil ich gerade dabei bin, auch die Politik scheint langsam aufzuwachen.
Und damit einen gelungenen Wochenstart Euch allen.

Sonntag, 24. Mai 2009

Wochenend und Sonnenschein ...2

Ein denkbar schlechter Start ins Wochenende war's. Der Arbeitstag am Freitag der blanke Horror, da merkt man mal wieder wie scheiße sog. Kollegen sein können. Zu hause dann auch noch schlechte Post vom Anwalt, ein ganz normaler Tag also im Leben des Schatten_Raben. Und Samstag dann - das alte Leid: Wohin? Zu den Ritterspielen der Georgs Ritter auf Schloss Burg, zum Renaissance-Fest auf Schloss Dyck oder den Tipp von Hexe befolgen und zum Porzer Inselfest fahren?
Das Xantener Siegfried-Spektakel war es dann, das meine Gunst erhielt. Und fast alles an diesem Tag hat geklappt. Denn Markt ohne mich zu verfahren gefunden, Parkplatz fast am Eingang bekommen, genau richtig mit Beginn des Rittertunieres eingelaufen und dazu schönstes Sommerwetter.
Und ich muß sagen ein Klasse Markt mit einem guten Programm, wer auf Mittelalter steht, sollte das Siegfried-Spektakel mal erlebt haben.

Wie geil Schelmish abgingen und wie fett die Stimmung war, davon gibt das Video Kunde. Es wurde sogar vor der Bühne gemosht. Leider fing es im Verlauf des Auftritts an zu Regnen, was der Stimmung aber keinen Abbruch tat.


Als Entschädigung für den einsetzenden Regen habe ich mir dann am Merch.-Stand von Schelmish dieses T-Shirt gekauft.:-)))


Für mich als "Wuppertaler" hatte besonders das "asozial" eine extreme Anziehungskraft, der ich mich nicht entziehen konnte. Für einen Wuppertaler ist asozial nämlich Bestandteil seiner kulturellen Identität, so sagt man. Amen.

Wenn jetzt noch der F.C Bayern München an diesem Tag deutscher Fußball Meister geworden wäre, wäre es wirklich ein fast perfekter Tag geworden. Aber hier haben es die Götter nicht Gut gemeint. Aber was soll's, nächstes Jahr klappt es bestimmt wieder, und die Meisterschale geht da hin wo sie hingehört.

Sonntag, 17. Mai 2009

Wochenend und Sonnenschein ...

Samstag:
Tja, was haben wir? Großes Mittelalterliches Spectaculum in Wassenberg >das wäre eine Reise Wert gewesen<, das WAO; Wacken Open Air >da muss man mal gewesen sein< und das WGT in Leipzig >mein ganz persönlicher Favorit für dieses Wochenende<. Und wo landet der Schatten_Rabe - in Castrop-Rauxel!
Rittertunier Zeltlager
Cultus Ferox
Zum Mittelaltermarkt auf der alten Pferderennbahn. Und alles in allem muss ich sagen, das es ein gelungener Abend war. Besonders da Cultus Ferox an diesem Abend super drauf waren. Und auch das Wetter hat mitgespielt, endlich mal. Nur Schade das der Markt so klein war, besonders wenn man das Gelände und die damit verbundenen Möglichkeiten gesehen hat. Und das die Toiletten auserhalb der Anlage waren - und dann auch nur ein Toiletten Wagen, was klar zu wenig war. Und der Merch.-Stand von Cultus Ferox hätte ein etwas besseres Angebot haben können (für meine Geldbörse war's gut). Aber sonst gibt es von mir nichts zu Klagen. Das der Abend gut werden mußte war schon klar, als auf der Autobahnabfahrt ein Rabe auf dem Verkehrsschild saß. Ein wahrlich gutes Omen. Und Eigentlich wollte ich ja für solcherlei Schmuck kein Geld ausgeben.

Aber diese Rabenkette hat nach mir gerufen wie eine französiche Nutte. Und dem Raben zur Ehr, habe ich es dann doch getan.
Wie Fett Cultus Ferox an diesem Abend drauf waren, davon zeugt der Nachfolgende Video-Clip:







Sonntag:
Was jetzt kommt ist Typisch Schatten_Rabe. Als ich noch in der Lehre war, und mit dem Bus nach Witten zur Berufsschule mußte, bin ich ungefähr in etwa 200tausend mal daran vorbei gefahren. Burg Blankenstein in Hattingen. Und genau so oft habe ich mir vorgenommen, "da mußte mal hin". Liegt ja eigentlich direkt vor der Haustüre. Und heute habe ich es endlich einmal geschafft.




War zwar kein Mittelaltermarkt sondern ein Kunst- und Handwerkermarkt, aber nachdem heute gegen Mittag das Wetter doch noch schön geworden ist, gab es keinen Grund nicht hinzufahren. Und auch die vor der Burg liegende Altstadt lädt zu einem gemütlichen Sonntagsausflug ein. Aber auch hier könnte man aus der Sache viel mehr machen, schade eigentlich.





Wer noch an weiteren Bildern und Videos Interesse hat, kann sich diese auf meiner MySpace Seite und auf meinem Youtube anschauen. Bleibt jetzt nur noch die Frage: "was ist mit dem nächsten Wochenende"? Genau wie dieses stehen für das nächste mehrere Termine zur Auswahl. Wer eine gute Idee hat kann mir diese ja mitteilen.

Und damit Euch allen eine schöne und kurze neue Woche.

Dienstag, 12. Mai 2009

Zum Geburtstag

Arne Hoffmann wird heute 40Jahre alt. Dazu von mir Herzlichen Glückwunsch und alles Gute.
Als Geburtstagsgeschenk bittet er, wenn mann einen eigenen Blog oder sonst eine Web-Präsenz hat, folgende Presseerklärung zu veröffentlichen:

Eine Gruppe von Autorinnen und Autoren der aktuell im Psychosozial-Verlag erschienenen Anthologie "Befreiungsbewegung für Männer" ist am 24. und 25. April 2009 in Nierstein zu einem geschlechterpolitischen Seminar zusammengekommen. Dabei ging es um die Frage, wie man auch die Anliegen und Bedürfnisse von Männern einer breiten Öffentlichkeit vermitteln kann, die Politik und Medien bislang einseitig auf die Forderungen von Frauen ausgerichtet haben. Nach Auffassung der Autoren kam es vor allem durch den starken Einfluss der feministischen Lobby zu einer ideologischen Verzerrung in der Geschlechterforschung und der Geschlechterpolitik.

Auf folgende drei Leitsätze konnte sich die Autorengruppe als Grundlage ihrer weiteren Arbeit einigen:

1.) Mann und Frau sind nicht ausschließlich kulturell, sondern auch biologisch geprägt.

2.) Unser Ziel ist Gleichverpflichtung, Gleichbehandlung und gleiche Würde von Mann und Frau. Damit vermeiden wir die Polarisierung, an der der Feminismus gescheitert ist.

3.) Männer und Frauen sind rechtlich gleichgestellt. Dieser Prozess ist abgeschlossen. Eine weitere Benachteiligung von Jungen und Männern schadet nicht nur den Betroffenen, sondern der Gesamtgesellschaft.

Die Autorengruppe plant Aktionen und einen internationalen Kongress auf dem Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen, Künstler, Journalisten und Psychotherapeuten (etc.) aus ihrer Arbeit berichten, die bislang keine Möglichkeiten hatten, ihre Erfahrungen in einen gesellschaftlich förderlichen Dialog einzubringen. Eben einen Dialog, der die Konflikte zwischen Männern und Frauen lösen möchte und nicht wie in den letzten drei Jahrzehnten in die lähmende Polarisierung von Täter und Opfer zu treiben versucht.

Die Teilnehmer der Autorengruppe sind Prof. Gerhard Amendt, Claudia Fischer, Paul-Hermann Gruner, Arne Hoffmann, Beate Kricheldorf, Eckhard Kuhla und Karl-Heinz B. van Lier.

Ihr Ansprechpartner für Journalisten und andere am Thema Interessierte ist Arne Hoffmann. Er ist telefonisch zu erreichen über 06124-721680 und online über die Kontaktmöglichkeit seiner Website www.arnehoffmann.com. Anfragen an andere der genannten Autoren werden zügig weitergeleitet.

Die Herausgeber des Buches "Befreiungsbewegung für Männer"
Paul-Hermann Gruner und Eckhard Kuhla
Darmstadt/Syke, den 12.Mai 2009


Link

Sonntag, 10. Mai 2009

Ich über Mich

Der Mensch ist immer mehr,als er von sich weiß und wissen muß.
(Karl Jaspers)

Was ich hasse:
Unnötige Homepages ~ Betonköpfe ~ Rassismus ~ besserwisserische Brummer ~ Schnupfen ~ meinen PC ~ Leute, die nichts wissen aber über alles eine Meinung haben ~ Michael Jackson ~ tagelang anhaltender Nieselregen ~ überfüllte Innenstädte ~ das Ozonloch ~ Diktaturen ~ Kohlrabi ~ religiöse Fanatiker ~ Boygroups ~ Girlgroups ~ Intoleranz ~ Rauchverbot ~ Modediktate ~ Schilder mit der Aufschrift 'Spielen verboten' ~ Waldsterben ~ Moralapostel ~ endlose Festreden ~ Zensur im Internet ~ deutsche Behörden ~ Schuhe putzen ~ Daily Soaps im Fernsehen ~ unfreundliche Zugschaffner/Innen und Verkäufer/Innen ~ alle Pornojäger (verklemmte Perverslinge) ~ Stau auf Autobahnen ~ Windows ~ Leute, die an meiner Haustür klingeln und mich fragen, ob ich über die Bibel diskutieren möchte ~ Leute, die an meine Haustür klingeln und fragen, ob ich etwas gegen die Resozialisierung ehemaliger Strafgefangener hätte ~ den Papst (nur Händeschütteln und gütig lächeln wird der Verantwortung nicht gerecht) ~ Gewalt ~ absolut unsinnige Frames in Websites ~ falsche Vorstellungen von Anstand und guter Sitte ~ mieses Kinderspielzeug ~ Bulldoggen ~ vorzeitiger Samenerguß(obwohl mir doch egal) ~ rundgelutschte Autos aus dem Windkanal ~ Abfall in der Natur ~ Midgets ~ die Scientologen ~ die Dogmen der katholischen Kirche ~ Schleimer ~ stundenlang nach einen Parkplatz zu suchen ~ Feministen ~ neugierige Fragen ~ Techno ~ Drogen ~ die Drogenpolitik der Bundesrepublik ~ Zwänge ~ Kaugummi unter Tischen ~ Hundekot auf Bürgersteigen oder in Sandkästen ~ die ARD ~ meine Firma ~ Satire im Fernsehen ~ den BVB ~ Rot Weiß Essen (Arbeitslos und kein Geld im Portmonee ~ Jürgen Klinsmann ~ Rote Socken ~ Angepasste und Hirnlose Mitläufer ~ Erwachsen werden ~ Big Brother

Was ich mag:
Unnötige Homepages ~Urlaub mit Zelt und Rucksack ~ Monty Python ~ Sonnenschein ~ grauverhangenen Himmel ~ blauen Himmel ~ böhse onkelz ~ Menschen, die noch ehrlich lachen können ~ gegenseitiges Vertrauen ~ Stürme ~ Feiertage ~ Nordland ~ Werner ~ das Bergische Land ~ Musik vom Mittelalter ~ Sonnenuntergänge ~ Reisen ~Gewitter ~ nette Menschen ~ ohne Zeitzwang arbeiten ~ altmodische, noch von Hand geschriebene Briefe (who the fuck needs e-mail?) ~ Sarkasmus ~ Bier oder Met ~ kuscheln ~ LTB-Comics ~ Wolkenbrüche ~ meine zahlreichen Macken ~ Single Malts ~ Natürlichkeit ~ Folkrock ~ frei entscheiden zu können ~ Fußball ~ morgends ausschlafen zu können ~ Blumenkohl ~ Oscar Wilde ~ Meinungsfreiheit ~ Donald Duck ~ freie Natur ~ tiefschwarzen, bitterbösen britischen Humor ~ Inspektor Columbo ~ die Glatze von Picard ~ während Zugfahrten aus dem Fenster schauen ~ Phantasie~ u. humorvolle Menschen ~ Maskulinisten ~ Schäferhunde ~ Aufrichtigkeit ~ Wikinger ~ lange Spaziergänge ~ Autoscooter ~ Peter Lustig ~ Dudelsäcke ~ Kalkofes Mattscheibe ~ Tequila Sunrise ~ Lagerfeuer ~ altmodische Gerätschaften aus Holz oder Metall ~ die Tigerente ~ endlos lange Radtouren ~ Achterbahn fahren ~ Die fünf Freunde (Helden meiner Kindheit) ~ meine Freiheit ~ Mich ~ Raben ~Landzerromantik(Scheiß drauf, was ihr davon haltet-ihr werdet das nie verstehen) ~Doro Pesch(wir Heiraten) ~ F.C.Bayern München ~ Die Enterprise(meine große Liebe) ~ mit einer Hand am Geschlecht ~Erdbeereis ~ die alten Götter ~
...All das mag ich - und ganz doll dich...

Fragen, die mich quälen:
Was ist der Sinn des Lebens? ~ Warum sind die Dinosaurier ausgestorben? ~ Wäscht Illona Christen ihre Schlüpfer eigentlich selbst? ~ Wie kommen die Löcher in den Käse? ~ Warum hat mir mein Opa nie Werthers Echte geschenkt? ~ Was macht das Permoll-Männchen jetzt? ~ Sind wir allein im Universum? ~ Warum ist die Banane krumm? ~Ist Michael Jackson eine Frau? ~ Warum sind die Happy Hippos so happy? ~ Wer hat Angst vorm schwarzen Mann? ~ Lebt Elvis? ~ Kennt noch jemand den Persil-Mann? (Persil - da weiss man, was man hat. Guten Abend.) ~ Ist die menschliche Dummheit unendlich? ~ steht Ulrike Jockiel immer noch nachts für Jogurette auf ~ Bin ich der einzige Verrückte auf dieser Welt? ~ Wichst der Papst heimlich? ~ Warum lebte Diogenes in einer Tonne? ~ Wird Holland jemals einen echten Fernsehmoderator hervorbringen? ~ Kann Dieter Bohlen singen? (OK, war nur 'ne rhetorische Frage) ~ Warum heißen die Bonitos jetzt M&M's? ~ Gibt's außer mir noch jemanden, der findet, das Heidi Klum so ziemlich uninteressant aussieht? ~ Kann man eine Zigarette gegen Feuer versichern? ~ Gibt's das Ampelmännchen Ost eigentlich noch? ~ Läßt sich Bill Gates in den Mount Rushmore´einmeißeln? ~ Woher weiß der Wind woher er weht? ~ Ist Angela Merkel eine Frau~ Warum schreibe ich das hier? ~ And, who the fuck is Alice?

Themen, die ich im Fernsehen noch vermisse:
Hilfe! - Mein Kühlschrank ist frigide! ~
Die neue Lust auf Selbstbestimmung - Ich heirate meinen Vibrator~
Mein Föhn flüstert mir perverse Sachen ins Ohr - jetzt liebe ich ihn!~
Ich bin pervers - ich liebe Illona Christen (Mutter Beimar, Margarethe Schreinemackers)~
Lüge? - Pinoccio macht Frauen froh (Anal, oral? Egal,banal, er machts nasal)
Emanzen, wie schmeckt euch das? - Ich bohr mir jetzt 'nen Loch im Teddy~
Kampf dem Chauvi - Schäferhunde sind die besseren Liebhaber~
Wick Blau -was tun, wenn die Stimme versagt?~
Wie baut man ein Luftschloß ~

Das alles und noch viel mehr, ist ein Teil von mir. Und natürlich alles nur geklaut!

Donnerstag, 7. Mai 2009

05.Mai und 06.Mai

Wie heißt es so schön? Gegensätze ziehen sich an! Wenn ich mich nicht gerade auf Mittelaltermärkten Rumtreibe oder mit der dazugehörigen Geschichte befasse, gilt mein Interesse bisweilen der Sience Fiction oder der Astrophysik. Vom Wikinger zum Jedi Ritter. In der Astrophysik ist es unter anderem besonders Harald Lesch, Astrophysiker, Kosmologe, Philosoph und Buchautor - der es mir angetan hat. Nicht nur das ich seine Bücher Klasse finde, auch und besonders seine Art im Fernsehen - einfach großartig. Dafür stehe ich sogar Nachts schonmal auf.

Hier einer seiner Antworten aus einem Interview. Harald Lesch: "Die Bundesregierung hat momentan mehrere Genehmigungsverfahren für Braunkohlekraftwerke am Laufen. Braunkohle! Das ist das Mieseste, was es auf diesem Planeten überhaupt gibt, das man verbrennen kann. Der Maximalschwachsinn also. Die Merkel wird sich da oben in Heiligendamm feiern lassen als die Klimapäpstin und sie genehmigt Braunkohlekraftwerke. Ist die noch ganz dicht? Scheiße! Wenigstens könnte man das so machen, dass man ein Kraftwerk baut, wo man das CO2 richtig tief in die Erde pumpt und damit Mineralwasser macht oder so was. Einfach einmal um zu zeigen, dass das geht. Aber nein, wir bauen Braunkohlekraftwerke. Und die Frau ist Physikerin, oder war es zumindest mal. Ist doch kacke, Mensch. Man wagt es sich ja gar nicht vorzustellen, wenn wir irgend einen anderen Heini da als Kanzler hätten. Der Schröder, dieser Rechtsanwalt, mein Gott. Alles mindere Sorte, das ist alles nichts. Das sind alles keine Leute, die wirklich gut sind."

Womit wir beim Thema Gesellschaft und Politik wären. Wir haben ja ein Superwahljahr dieses Jahr. Und hier ist es die Naivität und die Denkfaulheit der Gesellschaft die einem Sorgen macht. Die Medienhörigkeit der Menschen in diesem Land und der Einfluss einer mehr als Fragwürdigen Presse kann einem Angst machen.

Verbinden wir das alles, kommen wir zu dem nachfolgenden Video-Clip aus der Sendereihe "Alpha Centauri." Ist zwar schon etwas älter, aber absolut sehenswert, da es das ganze nett ironisch darstellt. Es ist leider nicht die ganze Sendung, die normalerweise 15Min. dauert, aber Youtube läßt nur max. 10Min. zu. Trotzdem meine Damen und Ihr Herren, schaut es Euch mal an, und fasset Euch an Eure Nasen, vielleicht schaut Ihr ja in einen Spiegel!

Wie war Euer 05.Mai; Leute?

Der Tag nach dem 05.Mai ist ziemlich oft der 06.Mai! So auch dieses Jahr. Und der 06.Mai 1796 ist der Todestag von Freiherr Adolph Knigge. Diesem Mann zu Ehren und in einer immer mehr moralisch kaputten Gesellschaft, sei zum Abschluss dieses Post drei von Knigges Lebensweisheiten Euch mit auf den Weg gegeben. Verlorengegangene Werte, die es Wert sind wiederbelebt zu werden:

"Achtung bekommt nur, wer edel, vorsichtig und gerade handle."
"Enthülle nie auf unedle Art die Schwächen Deiner Nebenmenschen, um dich zu Erheben"
"Wer ohne Sinn für Freundschaft, Wohlwollen und Liebe nur sich selber lebe, der bleibe verlassen."

Und damit schon einmal ein schönes Wochenend.