Samstag, 12. Juli 2014

Netzfund - Ein Rabengedicht.

Auf Facebook bin ich in der Gruppe "Nordische Mythologie- Germanen unsere Vorfahren" auf ein nettes Rabengedicht gestoßen, das ich hier unter der Sparte Netzfund posten will.

"Das Lied der Raben

Wenn der Wind bauscht die Gefieder
grausam erklingen der Raben Lieder
Es klingt der Ruf durch Mark und Bein
keiner kann des Lebens sicher sein

Überall wenn der Schrei erklingt
Tote am Schlachfeld man besingt
Thronen dort wo Mörder man gehenkt...

Wenn man sie sieht man das Haupte senkt

Raben überbringen dir so manche Kunde
erzählten mir von manch dunkler Stunde
Raben umkreisen des Erdenrundes Weite
Dann sieht man sie sitzen an Odins Seite

Bringen ihm die Gedanken der Söhne Heimdalls
erzählen ihm alle die Erinnerungen ebenfalls
Erinnerungen bringen sie zu Tage
festgehalten in manch alter Sage

Wenn das Lied der Raben erklingt
höre, es gibt auch eine Stimme die singt
Vernimm was ist ihre Kunde
Worte aus Odins Munde

Höre der Raben Schrei
hoch oben sie fliegen frei
Bringen alles was sie sehen zu Odins Thron
erzählen von Taten manches Heimdalls Sohn

Das Lied der Raben birgt immer Leid
Das Lied der Raben hat den Tod an seiner Seit‘
Das Lied der Raben auf Midgard vernommen
Das Lieder der Raben in Asgard angekommen

Der Toten Names es dir nennt
wer für Valhall auserkoren es kennt
Verkündet auch der Mörders Tod
Verkündet immer Leid und Not"

(Tanja Lennert)

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