Sonntag, 11. Januar 2015

Charlie Hebdo und so.

Da hat es dann diesen schrecklichen Terrorakt in Paris gegeben, der vermutlich von Muslimen im Namen des Islam begangen wurde. Und alle Welt ist erschüttert und entsetzt.
Doch ist es nicht so, "das wer sich zu den Schweinen legt, muß damit rechnen das er schmutzig wird!"
 - oder anders Ausgedrückt : "Wer sich den Islam ins Haus holt, muß damit rechnen das er Umgebracht wird!"

Wirklich erschreckend dabei ist auch, wieviele den Terror gutheißen oder zu mindestens verstehen. Egal ob in den Sozialen Netzwerken wie Facebook und dergleichen, in den Kommentarspalten von entsprechenden Medienberichten oder bei Aussagen von Prominenten, die große Masse der Islamgläubigen stehen dem Terrorakt doch Positiv gegenüber. Ablehnung oder Verurteilung sind fast gar nicht zu finden. Da ist soviel Fanatismus, da wundert man sich noch, wenn die Bürger Angst bekommen und auf die Straße gehen.

Möchte ich dazu noch auf einen Interessanten und guten Kommentar von der Autorin Ayaan Hirsi Ali in der "Die Welt" hinweisen. Hier ein paar Auszüge:

Zitat:
"Nach jeder Attacke von Islamisten heißt es, sie dürfe nicht in Verbindung gebracht werden mit dem Islam, der eine Religion des Friedens sei. Dieses Beschwichtigen muss endlich aufhören.
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Nach dem grauenhaften Massaker in der Redaktion der französischen Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" wird der Westen vielleicht nicht mehr auf die Legionen nutzloser Truppen hören, die versuchen zu leugnen, dass es eine Verbindung gibt zwischen der Gewalt und dem radikalen Islam.
Dies war nicht die Attacke eines geistesgestörten Schützen vom Typ "einsamer Wolf". Dies war keine "un-islamische" Attacke von ein paar Gangstern – man konnte hören, wie die Täter riefen, sie würden den Propheten rächen. Es war auch nicht spontan. Alles war so geplant, dass es maximale Zerstörung anrichtet: während einer Redaktionskonferenz, mit automatischen Waffen und einem Fluchtplan. 
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Im Islam ist es eine schwere Sünde, den Propheten Mohammed bildlich darzustellen oder in irgendeiner Weise zu beleidigen. Muslime haben die Freiheit, das zu glauben. Aber warum sollte solch ein Verbot auch Nichtgläubigen aufgezwungen werden? In den USA haben die Mormonen nicht versucht, die Todesstrafe zu fordern für jene, die das satirische Broadway-Musical "The Book of Mormons" geschrieben und produziert haben, das sich über ihren Glauben lustig macht.
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Wie wir auf diesen Angriff reagieren, wird weitreichende Folgen haben. Wenn wir die Haltung einnehmen, dass wir es hier mit einer Handvoll mörderischen Gangster zu tun haben, ohne Verbindung zu dem, was sie lautstark von sich behaupten, dann ist das keine Antwort. Wir müssen erkennen, dass die heutigen Islamisten von einer politischen Ideologie angetrieben werden, einer Ideologie, die in den grundlegenden Texten des Islam eingebettet ist. Wir können nicht länger so tun, als sei es möglich, die Taten zu trennen von den Idealen, die sie inspiriert haben.
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Wir geben den Führern muslimischer Organisationen in unseren Gesellschaften nach. Sie bitten uns, Gewalttaten nicht mit der Religion des Islam in Verbindung zu bringen, weil sie uns versichern, dass er eine Religion des Friedens sei. Und wir machen das mit. Und was bekommen wir dafür? Kalaschnikows im Herzen von Paris. Je mehr wir nachgeben, je mehr wir uns selbst zensieren, je mehr wir herunterspielen, desto dreister wird der Feind."
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Den ganzen Kommentar:

Kommentare:

  1. Ich sehe den Beitrag von dir sehr kritisch. Viele von uns kennen den Islam zu wenig. Ich weiß, dass der Prophet Mohammed auch jüdische und christliche Freunde hatte. Also kann er die nicht grundsätzlich abgelehnt haben. Der Islamische Staat geht generell gegen Christen und Juden vor, obwohl ihr Prophet anders handelte. Also denke ich, dass diese Religion nicht so ist wie sie in der Westlichen Welt verkauft wird. Auch über friedliche Richtungen wie Sufismus wird kaum berichtet. Die Berichterstattung ist leider meist darauf aus negativ über den Islam zu berichten. Auch die meisten Muslime begehen keine Attentate, sonst hätten wir bei 4 Millionen Muslime jeden Tag ein Bombenanschlag.

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  2. Es ging mir ja in erster Linie darum, wie Wir damit umgehen. Hier eine Bestimmte Gruppe immer von jeder Verantwortung freizuhalten. Wenn in Deutschland rechte Ausländer angreifen - gehen wir gegen die rechten auf die Strasse. Wenn in den USA rassistische Polizisten Schwarze töten - geht man gegen Rassismus auf die Straße. (Was da wirklich Grund ist, steht auf einem anderen Blatt)
    Wenn in Mexico das Drogenkatell Studenten ermordet, protestieren die Leute, unsw. Warum ist das für den Islam so unmöglich ein Glaubhaftes Bekenntniss gegen den Terror und für menschenrechte und Toleranz und Demokratie abzugeben. Ich habe das ja in meinem Post beschrieben, die große Masse aller öffentlichen Aussagen von Muslimen sind leider sehr Islamistisch. Und die Alibi Demos die jetzt gemacht werden, sind doch eher eine Verhönung der Opfer und werden dazu missbraucht noch mehr rechte einzufordern.

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