Sonntag, 7. August 2011

Heidnisch

Titel: Beginn des Monats ERNTING (August)
Datum: Montag, 1. August 2011
Wiederholung: Dieses Ereignis wiederholt sich jedes Jahr.

Titel: LAMMAS
Datum: Freitag, 5. August 2011
Uhrzeit: Ganztägig
Wiederholung: Dieses Ereignis wiederholt sich jedes Jahr.
Bemerkungen: Das Ende des Sommers und die ersten Vorbereitungen fuer den Herbst.

Leinerntefest / Hörmeitiðblót:
"Ich güße dich Flachs,
Daß du recht wachst
So lang wie Weide
So fein wie Seide
So hell und klar
Wie der Siwa ihr Haar."

Titel: König Radbrod
Datum: Dienstag, 9. August 2011
Wiederholung: Dieses Ereignis wiederholt sich jedes Jahr.
Bemerkungen: Todestag des frysischen Königs der gegen das Christentum gekämpft hat.

Titel: Larsok
Datum: Mittwoch, 10. August 2011
Wiederholung: Dieses Ereignis wiederholt sich jedes Jahr.
Bemerkungen: Der Name dieses Tages bezieht sich auf die norwegische Schreibweise des Hl. Laurentius. (Dieser ist auch der Schutzheilige von Elberfeld)
Der Tag galt im Volksglauben als wichtiges Wettervorzeichen:
war es an dem Tag trocken, wurde auch ein trockener Spätherbst erwartet,
war es an diesem tag sonnig, erwartete man einen harten Winter.

Sonntag, 31. Juli 2011

Urlaubszeit

Lieber Urlaub mit Stalin:

Es gibt verschiedene Seiten des Glücks, deins und das der anderen.
Das meine, das vom Weg abkam und Abschied nahm.
Das Jüngste Gericht, besser, du sagst jetzt nichts.
Du blickst zurück im Zorn, ich nach vorn, ich nach vorn.

Endlich allein, nicht mal mein Schwanz will bei dir sein.
Lieber Urlaub mit Stalin als dich zur Gemahlin.

Danke, dass du mich belügst, der Schein immer trügt.
Erspar mir die Details, mir reicht, was ich weiß.
Kann nicht mal mehr in deine Augen sehn.
Dein Herzschlag tut weh.
Jedes Wort ist gelogen, machst aus mir einen Idioten.

Endlich allein, nicht mal mein Schwanz will bei dir sein.
Lieber Urlaub mit Stalin als dich zur Gemahlin.

Die Verbannung aus dem Paradies, du die Schöne, ich das Biest.
Bleibt die Frage des Karmas am Ende des Dramas.

Ich bin endlich, endlich allein, nicht mal mein Schwanz will bei dir sein.
Lieber Urlaub mit Stalin als dich zur Gemahlin.

Geh jetzt!
Geh jetzt!
Ich bin endlich allein.

Von DerW - Album: Autonomie.



Dienstag, 12. Juli 2011

Tour de Monte

Nachdem die geplanten Touren im Juni an den langen Wochenenden u.a. wegen des schlechten Wetters nicht nicht stattfinden konnten, hat es mich am letzten Samstag dann doch gepackt, so das ich mein Ränzlein geschnürt habe und wenigstens zu einem kurzTrip aufgebrochen bin.

Und da habe ich es dann geschafft früh aus den Federn zu kommen, und entsprechend Zeitig im Zug nach Kölle zu sitzen in der Hoffnung auf ein leeres Abteil und eine ruhige Fahrt. Aber Loki scheint mein Begleiter gewesen zu sein. Eine Horde pubertierender Jugendlicher stürmte natürlich genau den Wagon in dem ich saß. Und die mussten natürlich genau wie ich in Köln aussteigen.

Nach kurzem Aufenthalt im Kölner HBF dann in die Bahn nach Bergisch Gladbach, und endlich die ersehnte Ruhe. Von Bergisch Gladbach sollte es dann eigentlich noch ein Stück mit dem Bus gehen, aber und wieder schien Loki zu wallten, fährt in Bergisch Gladbach an Samstagen, der Bus den ich brauchte, nur alle zwei Stunden. Und der letzte war gerade los.

Aber man wäre nicht Mann wenn man(n) nicht das beste daraus machen würde. Das Wetterchen gut, die Stadt mir unbekannt, also direkt auf Schusters Rappen, mit ca.15kg. auffen Rücken, Richtung Ziel. Zwar war damit meine ganze Planung schon durcheinander, aber gelohnt hat es sich trotzdem. Dank gutem Kartenmaterial ohne Probleme den rechten Weg gefunden und eine Bergische Stadt etwas näher kennen gelernt.



Erster Anlaufpunkt sollte der Standort einer alten Motte sein, die auf der Karte verzeichnet ist. Und dorthin sollte mich auch eigentlich der Bus bringen. Bis auf ein Plausch mit einem Fahradfahrer, der mir verklickern wollte, das Touren mit dem Rad viel besser seien als zu Fuss, war es eine Wanderung durch eine großartige Landschaft und der Standort der Motte wurde auch Zielsicher sofort gefunden. Nur von der Motte bzw. deren Überresten war leider so gut wie nichts mehr aufzufinden. Die von mir gefragten Anwohner wussten noch nichteinmal das es dort eine Motte gegeben hatte.

"Die Reste der Motte Wiebershausen liegen im Scherfbachtal an der Straße von Odenthal nach Bechen: ein unscheinbarer ovaler Erdhügel im Wald, ungefähr 21 mal 25 Meter groß und nur einen bis anderthalb Meter hoch. Heute noch ist das Gelände rund um die Motte sumpfig und fast unzugänglich. 1994 ließ der Odenthaler Geologe Randolf Link eine Bodenuntersuchung mittels Geomagnetik durchführen. Sie ergab nach der Auswertung eine kleinere Struktur von ungefähr 16 mal 16 Metern gegenüber der genannten Gesamtgröße der Motte. Das könnte auf die innere Umfriedung hinweisen. Darin befindet sich wiederum eine weitere Struktur aus Steinen oder Fels - zehn mal fünf Meter groß. Das scheinen laut Bodendenkmalpfleger Manfred Link die tiefsten Fundamente des sonst hölzernen zentralen Bauwerks der Anlage zu sein, eventuell also die Fundamente des Turms."

Weiter ging es dann Richtung Odenthal, der Wiege des Bergischen Landes.




Die Gemeinde Odenthal ist ein traumhafter Ort mit einigen Sehenswürdigkeiten. Z.B. der sog. Hexenbrunnen. Ein überbrodelnder Kupferkessel, der von fünf finster dreinblickenden Fabelwesen getragen wird.



Der Kirchenbau St. Pankratius direkt im Ort 11. Jahrhundert und damit eine der ältesten Kirchen des Bergischen Landes, der Turm beherbergt die älteste Glocke des Rheinlands aus dem Jahre 1050. und wunderschöne kleine Fachwerkhäuser die etwas mittelalterlichen Flair aufkommen lassen. Hier wird einem bewußt wie schön und Geschichtsträchtig das Bergische Land doch ist. Da ich etwas im Zeitplan zurück war, konnte ich leider nicht alles so begutachten wie es ursprünglich geplant war.



Von Odenthal ging es dann Richtung Alte Burg Berge. Vorbei an Schloss Strauweiler



und dann ein Stück die Dhünn entlang, mit einer längeren Pause am Flußufer, zum Standort der alten Burg Berge.
Die Burg, welche zum Namensgeber für die gesamte Region werden sollte. Ca. 1060 erbaut und auf einem Felsdorn am Ufer der Dhünn stehend. Die Burg erhielt den Namen Berge und schon bald nannten sich die, inzwischen in den Grafenstand erhobenen, Bewohner die Grafen von Berg. So wurde aus dem Burgnamen ein Familienname und später bezeichnete man das gesamte Herrschaftsgebiet der Grafen als Bergisches Land. 1133 schenkten die Grafen von Berg die Burganlage dem Zisterzienserorden, um dort ein Kloster zu errichten.


Schwer Vorstellbar, das hier mal eine Burg gestanden hat. Auf dem nächsten Bild der heutige Wanderweg vor der Burg, damals zu Zeiten der Burg noch der Burggraben.


Von Burg Berge ist es dann nur ein Katzensprung zum Altenberger Dom und der alten Kloster Anlage. 2009 bin ich ja zum letzten mal hier gewesen. Der dazugehörige Blogbeitrag.
Um 1133 kamen die Mönche auf Einladung der Grafen von Berg aus dem französischen Morimond nach Altenberg, um hier ein neues Kloster zu gründen. Zwischen 1259 und 1379 errichteten sie in Altenberg ihre Klosterkirche und schufen dabei eine der schönsten gotischen Kirchen Deutschlands. Über viele Jahrhunderte diente die Abteikirche als Grablege der Grafen von Berg. Die Mönche bezogen zunächst die nahe gelegene Burg Berge, welche ihnen die Grafen zum Geschenk gemacht hatten. In der Blütezeit des Konvents lebten fast 300 Mönche und Laienbrüder in Altenberg.




Durch das Verweilen an jenen Geschichteträchtigen Orten ist es dann doch später geworden als ich gewollt hatte. Außerdem zogen ein paar dunkle Wolken auf und das tragen des Rucksacks fing an sich bemerkbar zu machen. Da der Plan ja vorsah, die Nacht im Zelt nahe Schloss Burg zu verbringen, das mit Schloss Burg hatte sich ja sowieso erledigt, ging es also weiter einen geeigneten Platz für die Nacht zu suchen. Da es zum Ursprünglichen Plan gehörte, auch die Reste der Eifgenburg zu besichtigen, war die Richtung vorgegeben.
Die Strecke führte nun ausnahmslos durch Waldgebiet. Leider ist die Zerstörung durch Mountainbiker, die Querfeldein fahren überall sichtbar.
Über die Reste der Burg hat die Natur seit langem einen grünen Teppich gelegt, und nur einem geübten Auge gelingt es überhaupt, Strukturen im Dickicht zu erkennen.



Die Geschichte der Eifgenburg zwischen Altenberg und Burscheid liegt weitgehend im Dunkel der Geschichte. Die Anlage könnte keltischen Ursprungs sein. Vermutlich aus dem 10.Jah. Jedenfalls sind Scherben die dort gefunden wurden, in diese Zeit Datiert. Ob die Grafen von Berg die Anlage genutzt haben oder ob die Anlage sogar noch aus vorchristlicher Zeit stammt, ist bis dato nicht wirklich geklärt.

So schön und genial das gesammte Gebiet auch ist, es hat einen großen nachteil. Ein Platz für mein Zelt war war nicht zu finden. Zumal alles Naturschutzgebiet. Da auch langsam die Knochen zu schmerzen begannen und die Ermüdung doch spürbar wurde, (hier rächt sich meine Faulheit) ward von mir Einstimmig beschlossen, abzubrechen und in Richtung Heimat zu pendeln.
Das einzige wirkliche Manko an diesem Tag. Hier muss ich meine Planung noch verbessern.

Ein gutes Stück führte die Strecke noch durch eine großartige Landschaft, wo es mitten im Wald noch was zu sehen gab.



Wild Romantisch.



Die Busfahrt nach Hause dann, war tausend mal besser als die Hinfahrt. Dank eines genialen Busfahrers. Ich wollte dem schon glatt Trinkgeld geben.

Und der Abend zu Hause brachte noch einen weiteren großartigen Höhepunkt, der für das nicht Zelten entschädigte. Ein Ergebniss der WM der /innen für die ein dritter Platz nichts ist. Die Überfrauen einen auf den nicht vorhandenen Sack gekriegt. Besser mal menschlich denken, als den Mund auf Kosten anderer, die sich nicht wehren dürfen, allezu voll zu nehmen.

Donnerstag, 7. Juli 2011

Neu Verliebt

Meine neue Liebe hat nun endlich Einzug in meine heimischen Hallen gefunden.

Das ACK BW-Messer aus der KM_90 Serie original von Eickhorn.
Geballte Erotic mit ca. 17cm Klingenlänge. Eine Testosteron-Bombe erster Klasse.


Wenn man das Bergische Land seine Heimat nennt, ist es eigentlich nur logisch, das man entsprechende Messer und dergleichen in der Klingen-Stadt Solingen kauft. Und so bin ich dann höchst_persönlich zu einem der bekanntesten Werke für solch Klingenware gefahren, und habe meinen neuen Schatz dort abgeholt. Und ich hätte ja dort Einziehen können. Aber leider wollten die da das nicht. Aber in dem Laden kommst du dir vor, wie im Paradies auf Erden.



Militärmesser, Bajonette Rettungsmesser und Jagt-Allzweckmesser von Eickhorn-Solingen sind ein
Ergebnis von mehr als 140 Jahren
Erfahrung in der Entwicklung und Fertigung professioneller Blankwaffen.
Militär-, Polizei- und
Rettungseinheiten weltweit vertrauen auf die Messer aus der
S
olinger Klingenschmiede.

Sonntag, 3. Juli 2011

Ein vertrautes Gefühl

Ein vertrautes Gefühl

Sie sind wieder da, Sie sind wieder da - Die traurigen Lieder,
Ich höre sie zu oft, ich höre sie zu oft - mal wieder,
Ein vertrautes Gefühl, Ein vertrautes Gefühl - Das meiner Seele,
wieder einsamer Zugescheint auf die Kälte mich wieder Quäle,

Gedankenverloren - viele Stunden in lethargie verschenkt
Gedankenverloren - die Erinnerung ist nur kurz verdrängt

Vor die Wand gerant, geprügelt, gezweifelt und auch oft Gequält
Erneut die Träume, erneut die Träume zu Grabe getragen,
Finde keine Antwort auf das Warum! Ich höre auf zu Fragen,
Mit zuvielen Worten, mit zuvielen Worten das Ziel verfehlt,

Gedankenverloren - viele Stunden in lethargie verschenkt
Gedankenverloren - die Erinnerung ist nur kurz verdrängt

Ein Sturm kam erneut über mich - Auf dem weiten Meer segle Ich - Schaue nach durch die Nebelwand - Der Eisberg wurde zu spät erkannt,

Gedankenverloren - viele Stunden in lethargie verschenkt
Gedankenverloren - die Erinnerung ist nur kurz verdrängt


Das Lied stammt von der Mittelalter-Rock Band impius-mundi, und ist auf deren Album Feuerprobe zu finden. Ein Lied in bester onkelz Qualität das mir aus der Seele spricht. Eine kurze Hörprobe des Stückes gibt es hier:
http://www.impius-mundi.com/cd/Ein_vertrautes_Gefuehl_Hoerprobe.MP3

P.s. Rechtschreibfehler so wie kleine Fehler im Liedtext dürfen behalten werden.

Samstag, 25. Juni 2011

Mittsommer

Titel: Mittsommernacht

Datum: Dienstag, 21. Juni 2011
Uhrzeit: Ganztägig
Wiederholung: Dieses Ereignis wiederholt sich jedes Jahr.
Bemerkungen: Genuegend Holz fuer das Feuer geholt?!

Die Sonnenwendfeier war ein zentrales Fest in der gesamten germanischen Welt. Feuer und Sonne wurden an diesem Tag gleichermaßen verehrt, und die Feuer, die an diesem Tag entündet wurden, sollten sowohl für Fruchtbarkeit sorgen, wie auch Mensch, Tier und Feldfrüchte gegen jedes Unheil schützen.
Der norwegische Runenkalender rät außerdem, dass nun die rechte Zeit für das Sammeln von Heilkräutern ist.

Sonntag, 19. Juni 2011

Medienterror

Heute möchten ich auf die unhaltbare Situation im deutschen Fernsehen und den Medien im Allgemeinen aufmerksam machen, auf die nicht mehr zu ertragende Meinungsmache und den perfiden Trendterror, mit dem wir täglich überschüttet werden. Ist das Fernsehen ein Spiegelbild der Gesellschaft?

"Eine Zeitung zu lesen bedeutet, davon abzusehen, etwas von Wert zu lesen. Daher muss die erste Disziplin der Bildung darin bestehen, es resolut abzulehnen, den Verstand mit Geschwätz aus der Konserve zu füttern." Aleister Crowley
Wenn dem so ist, dann steht es schlecht um uns. Die Realität imitiert inzwischen das Fernsehen und dieser Zustand ist bedenklich. Die Sender bestimmen, gelenkt von finanziellen und feministischen Interessen, was wir zu hören, wie wir uns zu kleiden und zu verhalten haben.
Eine schleichende Indoktrination, die mit Hilfe von geschickten Marketingstrategien aus jedem aufgeweckten Menschen früher oder später einen gleichgeschalteten, denkfaulen und konsumgeilen Zombie macht. Auch und gerade die Mode- und Musikindustrie investiert Millionen in diesen Markt und macht sich mitschuldig an der geistigen Verarmung unserer Gesellschaft.

"Das Fernsehen ist auch deshalb schlecht: Man weiß allmählich nicht mehr recht -
Wie geht's dem Vater, geht's dem Kind - was Täter und was Mimen sind.
Gut tut, wer brav die Glotze meidet, weil sonst die Menschenkenntnis leidet."


Gecastete und gehypte Retortenbands blockieren die Charts. Musiker und Künstler sind zu fast 100% abhängig von der Akzeptanz der Medien. Wie viel Sympathie aber, kann man für die Medien empfinden? Wie viel Sympathie kann man für etwas empfinden, das sich einer Lüge verschrieben hat, sich an sie kuschelt, und ihr den Arsch küsst?
Unsere einzige Funktion besteht mittlerweile darin, zu essen, zu scheißen und Fernsehen zu gucken. Man hat sich mit Abhängigkeiten umgeben, die keine ehrliche Meinung mehr zulassen. Diese kontinuierliche Verblödung und Verdummung ist ein schleichender Prozess und das Ausmaß hat groteske Dimensionen angenommen. Die Gewalt der unmerklichen Einflüsse, prasselt täglich, in Form von unerträglichen TV Soaps und Reality - TV Shows, Container Voyeurismus, Game Shows, Selbstdarstellungs- und Betroffenheits-Talkshows auf uns ein. Unbedeutende, dumme Menschen äußern sich zu unbedeutenden, dummen Themen. Unsere Gesellschaft fürchtet sich vor allem, was nicht einfach stillsitzt und für ein offizielles Porträt der Realität posiert.
Mit anderen Worten, es gibt eine ganze Menge vor dem wir uns fürchten könnten. Vermutlich ist das der Grund, warum die meisten Menschen lieber nicht über ihren Tellerrand, sondern in den Fernseher gucken oder der Bild hörig sind.

"Fernsehen bildet. Immer, wenn der Fernseher an ist, gehe ich in ein anderes Zimmer und Lese."
Groucho Marx

Ich selber habe ja seit geraumer Zeit mein Fernsehen abgeschaft. So glaubet mir denn Ihr lieben Leute; das erhöt die Lebensquallität enorm.
"Wenn man einige Zeit die Zeitungen nicht gelesen hat, und man liest sie alsdann zusammen, so zeigt sich erst, wie viel Zeit man mit diesen Papieren verdirbt."
"Und seht nur hin für wen Ihr schreibt! Wenn diesen Langeweile treibt, Kommt jener satt vom übertischten Mahle. Und was das Allerschlimmste bleibt, Gar mancher kommt vom Lesen der Journale."

Johann. W. Goethe.
Inspiriert und auch einiges geliehen von den böhsen onkelz.

Mittwoch, 8. Juni 2011

Lindesfarne Tag - Wikinger

Titel: Lindesfarne Tag
Datum: 08. Juni 2011
Uhrzeit: Ganztägig
Wiederholung: Dieses Ereignis wiederholt sich jedes Jahr.
Bemerkungen: Heute ist der historische Beginn der Wikinger-Zeit (793)

St. Cuthbert auf Lindisfarne, ein Kloster an der englischen Küste.
Es ist im Morgengrauen des 8. Juni 793, als die Mönche seltsame Silhouetten über dem Meer wahrnehmen, die sich rasend schnell auf die flachen Sandstrände zubewegen. Langgestreckte Boote werden erkennbar, und heraus springen schwer bewaffnete Männer, die auf das Kloster zueilen. Es ist, als würden die Krieger direkt aus der Hölle kommen. Gnadenlos überfallen sie die Inselbewohner und töten und erschlagen alles, was sich bewegt. Sie plündern Kirche und Kloster, rauben Kreuze aus Gold und Edelsteinen, Becher, Kandelaber und wertvolle Manuskripte.
Alkuin, ein englischer Gelehrte am Hofe Karls des Großen, berichtet über den Überfall der Wikinger auf Lindisfarne: "Niemals zuvor brach ein solches Entsetzen über Britannien herein. Die Kirche des Heiligen Cuthbert ist besudelt mit dem Blut der Priester Gottes und all ihre Schätze wurden geraubt."
Der Überfall auf das Kloster St. Cuthbert auf Lindisfarne 793 ist der erste große Raubzug der Wikinger, der durch die Quellen sicher belegt ist.
"Wikinger" – das ist der Name, den die überfallenen Menschen den gespenstischen und gefürchteten Kriegern gaben.
Die Wikinger waren kein einheitliches Volk, keine ethnische Gruppe. Die Bezeichnung "Wikinger" ist ein Schmelztiegel für verschiedene Völker aus dem Norden, die vom neunten Jahrhundert an plötzlich auf dem europäischen Kontinent in Erscheinung traten.
Die Wikinger waren in Skandinavien beheimatet.
Die Namensbedeutung wird heute kontrovers diskutiert. Der Begriff "Wikinger" leitet sich womöglich von dem altnordischen Verb "víkingr" ab (Rauben, Plündern, auf Beutezug sein). Oder auch vom lateinischen Wort "vicus", damit sind die fahrenden Männer gemeint, die auf dem Schiff von Ort zu Ort, von Hafen zu Hafen gelangen. Das Wort Wikinger bezeichnet also keine ethnische Zugehörigkeit, es ist vielmehr eine Zustandsbestimmung: Ein Wikinger ist ein Skandinavier, der sich auf Beutefahrt befindet. Wikinger haben auch zahlreiche andere Namen. Die Normandie, eine französische Region, leitet sich von den "Nordmännern" ab – genauso wie die Bezeichnung "Normannen". Finnen und Slawen nannten die schwedischen Wikinger dagegen "Waräger" oder "Rus", woraus das Wort Russland entstand.

Quelle teilweise: www.planet-wissen.de

Und was kommt Morgen?

Titel: Sirgurd Tag
Datum: 09. Juni 2011
Wiederholung: Dieses Ereignis wiederholt sich jedes Jahr.
Bemerkungen: Eine Gelegenheit mal wieder die Nibelungen zu lesen.

Donnerstag, 2. Juni 2011

Vatertag - Bollerwagentag

Titel: Beginn des Monats BRACHET
Datum: Mittwoch, 01. Juni 2011

Titel: Vatertag ( auch Bollerwagentag )
Datum: Donnerstag, 02. Juni 2011
Uhrzeit: Ganztägig


Verwöhnen Sie Vati mit einem guten Frühstück im Bett. Lassen Sie ihn einmal "Pascha" sein und zeigen ihm, dass er der größte, beste, tollste, wildeste Mann ist und er jeden anderen glatt in den Schatten stellt.
Er wird Ihnen bestimmt dankbar sein, entweder er bleibt gleich den ganzen Tag mit Ihnen im Bett, oder er kommt abends fröhlich nach Hause, da Sie mit diesem Frühstück eine entsprechende Grundlage für seine Eskapaden geschaffen haben.





Die Bedeutung des Vatertags und das genaue Datum sind im deutschsprachigen Raum regional verschieden. Als offizieller Feiertag hat er seine Wurzeln in den USA. Dort wird der Vatertag als ein Ehrentag für Väter ähnlich wie der Muttertag gefeiert. Zurückzuführen ist der Feiertag auf Sonora Smart Dodd (1882–1978), deren Vater im Sezessionskrieg 1861–1865 gekämpft hatte. 1910 rief sie, beeinflusst durch die Einführung eines Muttertages, eine Bewegung zur Ehrung von Vätern ins Leben. Präsident Calvin Coolidge gab 1924 eine Empfehlung für die Einführung eines besonderen Feiertages an die Einzelstaaten der USA heraus. Präsident Richard Nixon erhob ihn 1972 in den Rang eines offiziellen Feiertages für den jeweils dritten Sonntag im Juni.

Der volkstümliche Vatertag wird in Deutschland am christlichen Feiertag Christi Himmelfahrt gefeiert, dem 40. Tag nach Ostern. Er wird auch als Männertag oder, vor allem in Ostdeutschland, als Herrentag bezeichnet. Seit 1936 ist Christi Himmelfahrt in Deutschland gesetzlicher Feiertag.

Die heutige Form des Vatertagfeierns ist Ende des 19. Jahrhunderts in Berlin und Umgebung aufgekommen und erfreut sich bei Männern immer noch großer Beliebtheit. Kernelement war dabei die Einweihung der Jüngeren in die Sitten von Männlichkeit.

Der Vatertag ist vor allem in Nord- und Ostdeutschland durch die sogenannte Herrenpartie gekennzeichnet. Die Teilnehmer (traditionell ausschließlich männlich – jung und alt) machen dabei meist eine Wanderung oder eine gemeinsame Ausfahrt, bei der oftmals viel Alkohol konsumiert wird (Vatertagstour). Dabei hat man häufig traditionelle Ausflugspunkte als Ziel oder man tourt von Gaststätte zu Gaststätte. Bei Wanderungen werden häufig Handwagen, Bollerwagen oder Schubkarren mitgeführt, um die Getränke besser transportieren zu können. Für die Ausfahrten werden meist Fahrräder (zum Teil mit Anhänger), Kremserwagen (Kutschen) oder ältere Traktoren mit Anhänger genutzt. Die Fahrzeuge oder Wagen werden dabei teilweise nur an diesem Tag genutzt und dafür speziell umgebaut, z. B. besondere Fahrradtandems oder Fahrräder mit mehr als einem Dutzend Sitzplätzen. Häufig werden die Gefährte mit Flieder und Birkenzweigen geschmückt.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Vatertag